Feuerwehr und Rettungsdienst hatten zahlreiche Einsätze in Dresden. Rettungsdienst wurde 281-mal alarmiert, Feuerwehr verzeichnete 31 Einsätze.
Einsatzgeschehen von Feuerwehr und Rettungsdienst in Dresden

Dresden (ost)
Rettungsdienst
In den letzten 24 Stunden wurde der Rettungsdienst der Landeshauptstadt Dresden insgesamt 281 Mal alarmiert. In 59 Fällen war ein Notarzteinsatz erforderlich. Darüber hinaus wurden 180 qualifizierte Krankentransporte durchgeführt. Der Rettungshubschrauber wurde fünfmal im Leitstellenbereich eingesetzt. Feuerwehr Die Feuerwehr Dresden hatte insgesamt 31 Einsätze im Berichtszeitraum. Neben sieben Brandeinsätzen und acht Alarmierungen durch automatische Brandmeldeanlagen rückten die Einsatzkräfte zu 16 Hilfeleistungseinsätzen aus.
Kellerbrand in Mehrfamilienhaus – Mehrere Menschen gerettet
Wann? 25. Juni 2026, 22:39 -04:02 Uhr
Wo? Curt-Querner-Straße, Strehlen
Die Feuerwehr Dresden wurde zu einem Kellerbrand in einem Mehrfamilienhaus gerufen. Bei Ankunft der ersten Einsatzkräfte drang dichter Rauch aus dem Kellergeschoss. Der Rauch hatte sich bereits über den Treppenraum und durch geöffnete Fenster in mehrere Wohnungen ausgebreitet. Die Brandbekämpfung wurde sofort eingeleitet. Ein Team ging unter Atemschutz über den Treppenraum zum Keller vor, während andere Einsatzkräfte den Treppenraum und die Gebäuderückseite überprüften. Das Feuer wurde in mehreren Kellerabteilen lokalisiert und mit einem Strahlrohr schnell gelöscht. Es befanden sich keine Personen im Keller. Die Rettung der Menschen stand im Vordergrund. Mehrere Bewohner wurden über eine Drehleiter aus dem Gebäude gerettet. Weitere Personen konnten sicher durch den verrauchten Treppenraum ins Freie gebracht werden. Anschließend wurden alle 24 Wohnungen des sechsgeschossigen Wohngebäudes kontrolliert. Einige Wohnungstüren mussten gewaltsam geöffnet werden, um sicherzustellen, dass sich keine Personen mehr in den Wohnungen befanden. Nach Abschluss der Löscharbeiten wurde das Gebäude und der Treppenraum maschinell entraucht. Anschließend wurden alle Wohnungen auf eine mögliche Rauchausbreitung überprüft. Während des Einsatzes wurde festgestellt, dass eine Warmwasserleitung im Keller aufgrund der Hitze beschädigt worden war. Die Wasserleitung wurde abgestellt. Außerdem wurde die Stromversorgung des Gebäudes vorsorglich abgeschaltet. Auch das benachbarte Wohnhaus war vom Raucheintritt im Keller betroffen. Es wurde ebenfalls entraucht und überprüft. Es wurde keine Gefährdung festgestellt. Aufgrund der Anzahl der betroffenen Bewohner wurde ein Massenanfall von Verletzten ausgelöst. Insgesamt wurden zwölf Personen vom Rettungsdienst gesichtet. Fünf von ihnen mussten zur weiteren Untersuchung in Dresdner Krankenhäuser transportiert werden. Für die unverletzten Bewohner wurde ein Linienbus als Betreuungsraum bereitgestellt. Nach Abschluss der Einsatzmaßnahmen informierten die Einsatzkräfte die Bewohner über die weitere Vorgehensweise. Die Einsatzstelle wurde dann an die Polizei übergeben. Zur Brandursache und zur Höhe des entstandenen Sachschadens können derzeit keine Angaben gemacht werden. Die Ermittlungen dazu führt die Polizei. In dem Einsatz waren insgesamt 85 Einsatzkräfte aller Berufsfeuerwehrwachen sowie die Rettungswachen Altstadt, Leuben und Reick.
Brand eines Baucontainers beschädigt Fassade eines Wohnhauses
Wann? 25. Juni 2026, 01:07 -03:07 Uhr
Wo? Birkenstraße, Gorbitz
Die Feuerwehr Dresden wurde zu einem Brand auf einer Baustelle gerufen. Die Integrierte Regionalleitstelle bestätigte bereits während der Anfahrt aufgrund mehrerer Notrufe die gemeldete Situation. Bei Ankunft der ersten Einsatzkräfte stand ein Baucontainer teilweise in Vollbrand. Das Feuer hatte bereits auf die Fassade eines unmittelbar angrenzenden, derzeit sanierten Mehrfamilienhauses übergegriffen. Zur Brandbekämpfung gingen zwei Trupps unter Atemschutz mit Hohlstrahlrohren vor. Während ein Trupp den Brand im Container bekämpfte, schützten weitere Einsatzkräfte die Fassade des Wohngebäudes vor einer weiteren Brandausbreitung. Das Feuer konnte schnell unter Kontrolle gebracht und gelöscht werden. Nach den Löscharbeiten wurden umfangreiche Nachlöscharbeiten durchgeführt. Da sich das Feuer in das Wärmedämmverbundsystem der Gebäudefassade ausgebreitet hatte, mussten Teile der Fassade großflächig geöffnet werden, um Glutnester freizulegen und zu löschen. Abschließende Kontrollen mit einer Wärmebildkamera bestätigten den Erfolg der Löscharbeiten. Bei dem Einsatz wurde niemand verletzt. Nach Abschluss aller Maßnahmen wurde die Einsatzstelle an die Polizei übergeben. Diese hat die Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen.
24 Einsatzkräfte der Feuer- und Rettungswachen Übigau und Löbtau sowie die Kameraden der Stadtteilfeuerwehr Gorbitz waren im Einsatz.
Quelle: Presseportal








