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Erfolgreiche Fahndungsmaßnahmen in Reitzenhain

Die Bundespolizei hat mehrere Personen mit Haftbefehlen festgenommen und eine Person wegen unerlaubter Einreise zurückgewiesen.

Foto: Depositphotos

Reitzenhain (ost)

Im Zuge der wieder eingeführten Grenzkontrollen hat die Bundespolizeiinspektion Chemnitz vom Freitag, dem 11. September 2026, bis Montag, dem 14. September 2026, am Grenzübergang in Reitzenhain einen rumänischen Staatsbürger als Insassen eines Kleinbusses festgestellt, der am 11. September 2026 um 14:30 Uhr beabsichtigte, in die Bundesrepublik einzureisen. Gegen den 55-jährigen lag ein Haftbefehl der Staatsanwaltschaft (StA) Kassel wegen Computerbetrug vor. Nach seiner Vorführung am Amtsgericht in Chemnitz wurde der Rumäne am folgenden Tag gegen Mittag in die JVA Leipzig gebracht. Am 12. September 2026 um 12:30 Uhr wurde bei der polizeilichen Einreisekontrolle in das Bundesgebiet auch ein 45-jähriger tschechischer Staatsbürger festgestellt, gegen den ein Haftbefehl der StA Chemnitz vorlag. Er hatte entweder eine 30-tägige Freiheitsstrafe zu verbüßen oder eine Ersatzfreiheitsstrafe in Höhe von insgesamt 1.965 Euro zu zahlen. Der tschechische Staatsbürger konnte den Gesamtbetrag von 1.965 Euro entrichten und setzte seine Reise nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen fort.

In den frühen Morgenstunden des 14. September 2026 wurde um 02:15 Uhr eine 24-jährige mongolische Staatsbürgerin bei der geplanten Einreise am Grenzübergang in Reitzenhain festgestellt. Obwohl die 24-jährige den kontrollierenden Beamten einen gültigen Reisepass vorzeigen konnte, war ihr tschechischer Aufenthaltstitel bereits abgelaufen. Sie hatte zuvor die Verlängerung ihres Aufenthaltstitels in der Tschechischen Republik beantragt, aber da noch keine positive Entscheidung der tschechischen Behörden getroffen wurde, durfte sie nicht im Schengen-Raum reisen. Gegen die mongolische Staatsangehörige wird nun wegen unerlaubter Einreise ermittelt und sie wird nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen in die Tschechische Republik zurückgeschickt.

Quelle: Presseportal

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