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Erhöhte Polizeipräsenz am Hauptbahnhof Leipzig

Die Bundespolizei führte erneute Schwerpunkteinsätze mit bis zu 100 Beamten durch, um Gewaltkriminalität zu bekämpfen und die Sicherheit zu erhöhen.

Foto: unsplash

Hauptbahnhof Leipzig (ost)

Die Bundespolizeiinspektion Leipzig führte vom 25. bis 28. März 2026 erneute Schwerpunktkontrollen am Hauptbahnhof Leipzig sowie in stark frequentierten Nahverkehrszügen durch. Dabei waren täglich bis zu 100 Polizeibeamte im Einsatz, unterstützt von der Bundesbereitschaftspolizei. Am Wochenende fand der Einsatz zum zweiten Mal in diesem Jahr im Rahmen einer bundesweiten Aktion zur Bekämpfung von Gewaltkriminalität statt. Insgesamt wurden 50 Bahnhöfe deutschlandweit überprüft. Eine Bilanzierung wurde gestern vom Bundespolizeipräsidium veröffentlicht und kann unter folgendem Link eingesehen werden: http://presseportal.de/blaulicht/pm/73990/6246436.

Das Ziel der Maßnahmen war es, präventiv gegen Personen und Gruppen vorzugehen, die für Gewalt- und Eigentumsdelikte relevant sind. Dies wurde durch Kontrollen und Maßnahmen der Kriminalprävention umgesetzt. Die Einsätze fanden sowohl am Hauptbahnhof Leipzig als auch in relevanten Zügen statt. Bis zu 100 Bundespolizisten waren täglich im Einsatz, sowohl in Uniform als auch zivil. Unterstützt wurden sie von der Bundesbereitschaftspolizei und der Mobilen Kontroll- und Überwachungseinheit der Bundespolizeidirektion Pirna. Die Gemeinsame Einsatzgruppe Bahnhof-Zentrum wurde ebenfalls integriert. Insgesamt wurden am Wochenende 622 Personen kontrolliert. Dabei gab es 18 Fahndungstreffer, 9 Platzverweise und 14 festgestellte Straftaten, darunter Körperverletzung, Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte sowie Verstöße gegen das Waffen-, Betäubungsmittel- und Aufenthaltsgesetz. Ein Deutscher wurde beispielsweise am 27. März 2026 im Hauptbahnhof kontrolliert. Bei der Durchsuchung seines Beutels wurden zwei Messer, ein Schraubendreher und eine Axt gefunden. Der Zweck des Mitführens dieser Gegenstände blieb unklar, daher wurden sie sichergestellt. Der Mann muss sich nun in einem Ordnungswidrigkeitenverfahren verantworten.

In einem Regionalexpress 50 aus Dresden wurde ein weiterer Deutscher kontrolliert. Dabei wurde ein Haftbefehl wegen versuchten schweren Wohnungseinbruchdiebstahls festgestellt. Der Mann verbrachte eine Nacht im Polizeigewahrsam und wurde am nächsten Tag dem Amtsgericht Leipzig vorgeführt. Anschließend wurde er in die JVA Leipzig gebracht. Die Bundespolizeiinspektion Leipzig betrachtet die Einsätze als erfolgreich. Um die Sicherheit und das Sicherheitsgefühl der Reisenden am und um den Hauptbahnhof Leipzig weiter zu steigern, werden solche Einsätze in Zukunft regelmäßig durchgeführt.

Quelle: Presseportal

Statistiken zur Drogenkriminalität in Sachsen für 2022/2023

Die Drogenraten in Sachsen zwischen 2022 und 2023 zeigen einen leichten Rückgang. Im Jahr 2022 wurden insgesamt 13.353 Fälle von Drogenkriminalität erfasst, wovon 11.994 aufgeklärt werden konnten. Die Anzahl der Verdächtigen belief sich auf 10.753, wobei der Großteil männlich war. Im Jahr 2023 sank die Anzahl der registrierten Fälle auf 12.834, wovon 11.702 aufgeklärt wurden. Die Anzahl der Verdächtigen betrug 10.321, wobei wiederum die meisten männlich waren. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl an Drogenfällen in Deutschland mit 73.917 Fällen.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 13.353 12.834
Anzahl der aufgeklärten Fälle 11.994 11.702
Anzahl der Verdächtigen 10.753 10.321
Anzahl der männlichen Verdächtigen 9.174 8.806
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 1.579 1.515
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 2.636 2.907

Quelle: Bundeskriminalamt

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