Mobiles Menü schließen
Startseite Schlagzeilen

Essen: Bedrohungslage in Regionalbahn Cottbus-Görlitz

Ein Mann ohne Fahrschein bedrohte Zugbegleiterin mit Messer. Polizei stoppte Zug in Schleife und nahm den Täter fest.

Bundespolizei
Foto: Presseportal.de

Ludwigsdorf, Görlitz, Cottbus, Schleife (ost)

Am Donnerstagvormittag, an Christi Himmelfahrt, ereignete sich auf der Zugstrecke Cottbus-Görlitz ein Vorfall, der zu einem Polizeieinsatz aufgrund einer Bedrohungssituation führte. Gegen 10:40 Uhr wurde die Bundespolizei darüber informiert, dass in der ODEG-Regionalbahn 65 ein Mann ohne gültigen Fahrschein entdeckt worden war, der angeblich die Zugbegleiterin mit einem Messer bedroht hatte.

Unverzüglich wurden Streifen der Bundes- und Landespolizei nach Schleife entsandt, wo der Zug zum Stillstand kam. Die zuerst eintreffenden Beamten der Landespolizei sicherten die Situation vor Ort und eine Person. Zu diesem Zeitpunkt gab es laut den Einsatzkräften keine unmittelbare Bedrohung mehr.

Nachdem die zuständigen Bundespolizisten eintrafen, wurden die Zugbegleiterin und die Mitreisenden befragt. Berichten zufolge betrat ein 22-jähriger polnischer Staatsbürger in Schleife den Zug. Er gab später an, dass er nach Hagenwerder und dann nach Polen reisen wollte. Als die Zugbegleiterin ihn nach einem Fahrschein fragte, soll der Mann ohne ein Wort zu sagen ein Küchenmesser gezogen und es vor sich sitzend gehalten haben. Die Zugbegleiterin erkannte die Gefahr, entfernte sich sofort und alarmierte die Polizei. Das Messer wurde zunächst nicht mehr bei der Person gefunden. Bei der Zuordnung von mehreren Gepäckstücken fanden die Beamten später in einem Koffer des Mannes ein Messer, das der Beschreibung der Zugbegleiterin entsprach.

Der Mann wurde vorläufig festgenommen und zur Dienststelle gebracht. In seiner Vernehmung erklärte er, dass er lediglich etwas essen wollte. Er konnte nicht verstehen, warum die Zugbegleiterin die Situation als Bedrohung empfand. Einen Fahrschein konnte er nicht vorweisen; er behauptete, ihn bereits zerstört zu haben.

Nach Rücksprache mit dem zuständigen Bereitschaftsstaatsanwalt wurde der Mann aus der Haft entlassen.

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Sachsen für 2023

Im Jahr 2023 ereigneten sich in Sachsen insgesamt 69.325 Verkehrsunfälle. Davon waren 7.684 Unfälle mit Personenschaden, was 11,08% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 997 Fälle aus, was 1,44% aller Unfälle entspricht. 447 Unfälle, also 0,64%, wurden unter dem Einfluss berauschender Mittel verursacht. Die meisten Unfälle, nämlich 60.197 oder 86,83%, waren Übrige Sachschadensunfälle. Innerorts ereigneten sich 6.069 Unfälle (8,75%), außerorts (ohne Autobahnen) waren es 2.922 Unfälle (4,21%) und auf Autobahnen 918 Unfälle (1,32%). Insgesamt gab es 130 Getötete, 1.757 Schwerverletzte und 8.022 Leichtverletzte.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 69.325
Unfälle mit Personenschaden 7.684
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 997
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 447
Übrige Sachschadensunfälle 60.197
Ortslage – innerorts 6.069
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 2.922
Ortslage – auf Autobahnen 918
Getötete 130
Schwerverletzte 1.757
Leichtverletzte 8.022

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

nf24