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Frankfurt am Main: Festnahme vor Ausreise nach Polen

Beamte kontrollierten Ausreiseverkehr auf A4 nahe polnischer Grenze. Drei bulgarische Staatsangehörige zur Fahndung ausgeschrieben, konnten nach Begleichung offener Geldstrafe weiterreisen.

Bundespolizei
Foto: Presseportal.de

Ludwigsdorf, Görlitz, BAB 4. Frankfurt am Main (ost)

Im Zuge von anlassbezogenen Fahndungsmaßnahmen überprüften Einsatzkräfte am Sonntag den Verkehr Richtung Ausreise auf der A4 kurz vor der polnischen Grenze bei Ludwigsdorf.

Um 13.30 Uhr geriet ein polnisches Auto in den Fokus der Beamten. Im Fahrzeug befanden sich drei bulgarische Staatsbürger – und bei der Überprüfung stellte sich heraus: Alle drei waren zur Fahndung ausgeschrieben.

Bei einer 21-jährigen Frau und einem 22-jährigen Mann ging es um die Feststellung einer ladungsfähigen Adresse zur Sicherstellung von Strafverfahren der Staatsanwaltschaft Frankfurt am Main wegen Raubes.

Spannender war der Fall bei einer 35-jährigen Mitfahrerin: Gegen sie lag ein Haftbefehl der Staatsanwaltschaft Frankfurt am Main vor. Grund war eine offene Geldstrafe wegen Betrugs. Die Frau beglich den ausstehenden Betrag von 595 Euro sofort vor Ort und entging somit der Haft.

Nachfolgend konnten alle drei Personen ihre Reise nach Polen fortsetzen.

Quelle: Presseportal

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