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Gefährlicher Eingriff in den Bahnverkehr am Haltepunkt Dresden-Industriegelände

Die Bundespolizei ermittelt nach einem gefährlichen Vorfall, bei dem eine Baustellenabsperrung auf die Gleise geworfen wurde. Zeugen werden um Mithilfe gebeten.

Foto: unsplash

Dresden (ost)

Die Bundespolizeiinspektion Dresden führt Ermittlungen wegen eines gefährlichen Eingriffs in den Bahnverkehr sowie Sachbeschädigung durch und bittet um Unterstützung aus der Bevölkerung.

Unmittelbar nach Mitternacht, am 22.02.2026, ereignete sich gegen 00:12 Uhr ein riskanter Vorfall in der Nähe des Haltepunkts Dresden-Industriegelände. Nach bisherigen Informationen warfen bislang unbekannte Täter gezielt eine Baustellenabsperrung von der Brücke der Königsbrücker Straße auf die Gleise.

Ein herannahender Zug konnte nicht rechtzeitig bremsen und überfuhr das Hindernis. Zum Glück blieb der Lokführer unverletzt und es entstanden nach einer ersten Inspektion keine sicherheitsrelevanten Schäden am Zug, so dass die Fahrt fortgesetzt werden konnte.

Um die Absperrung zu bergen, mussten die Gleise vorübergehend gesperrt werden. Die Bundespolizei hat die Ermittlungen wegen des Verdachts des gefährlichen Eingriffs in den Bahnverkehr (§ 315 StGB) sowie Sachbeschädigung (§ 303 StGB) aufgenommen.

Die Bundespolizei bittet um Ihre Hilfe: Haben Sie am 22.02.2026 kurz vor oder nach Mitternacht verdächtige Personen auf der Brücke an der Königsbrücker Straße (Bereich Haltepunkt Industriegelände) gesehen?

Können Sie Informationen zu Personen geben, die zu diesem Zeitpunkt mit Baustelleneinrichtungen im Brückenbereich aktiv waren?

Haben Sie andere Beobachtungen gemacht, die mit der Tat in Verbindung stehen könnten?

Hinweise nimmt die Bundespolizeiinspektion Dresden unter der Telefonnummer (0351) 81502 – 0 oder jede andere Polizeidienststelle entgegen.

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Sachsen für 2023

Die Verkehrsunfallstatistik für Sachsen im Jahr 2023 zeigt insgesamt 69.325 Unfälle. Davon sind 7.684 Unfälle mit Personenschaden, was 11,08% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machen 997 Fälle aus, was 1,44% der Gesamtzahl entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 447 Fällen registriert, was 0,64% entspricht. Die übrigen Sachschadensunfälle belaufen sich auf 60.197 Fälle, was 86,83% ausmacht. Innerorts ereigneten sich 6.069 Unfälle (8,75%), außerorts (ohne Autobahnen) 2.922 Unfälle (4,21%) und auf Autobahnen 918 Unfälle (1,32%). Insgesamt gab es 130 Getötete, 1.757 Schwerverletzte und 8.022 Leichtverletzte.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 69.325
Unfälle mit Personenschaden 7.684
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 997
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 447
Übrige Sachschadensunfälle 60.197
Ortslage – innerorts 6.069
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 2.922
Ortslage – auf Autobahnen 918
Getötete 130
Schwerverletzte 1.757
Leichtverletzte 8.022

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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