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Görlitz: Buntmetalldiebe festgenommen

Die Bundespolizei hat zwei mutmaßliche Buntmetalldiebe festgenommen, nachdem sie versucht hatten, Signalkabel der Deutschen Bahn zu stehlen. Beide Beschuldigten, polnische Staatsangehörige im Alter von 25 und 29 Jahren, wurden in Untersuchungshaft genommen.

Bundespolizei
Foto: Presseportal.de

Ludwigsdorf, Görlitz, Niesky (ost)

Am gestrigen Donnerstagmorgen informierte die Bundespolizei über eine Störung des Signals auf der Bahnstrecke Görlitz-Cottbus im Bereich Charlottenhof. Erste Erkenntnisse deuteten auf einen Diebstahl von Kabeln oder Buntmetall hin.

Die eingesetzten Streifen konnten den Tatort schnell lokalisieren, wo Unbekannte versucht hatten, Signalkabel aus den Kabelschächten der Deutschen Bahn zu stehlen.

In der Nähe des Tatorts entdeckten die Einsatzkräfte ein Fahrzeug mit einem Görlitzer Kennzeichen. Bei der Überprüfung stellte sich heraus, dass die Kennzeichen gefälscht waren. Im Zuge der anschließenden Suche konnten zwei Verdächtige identifiziert werden.

Die Fahndung wurde durch einen Polizeihubschrauber und einen Hundeführer der sächsischen Landespolizei unterstützt.

Durch die enge und schnelle Zusammenarbeit mit der sächsischen Landespolizei wurde bekannt, dass es bereits am Morgen in Görlitz zu einem versuchten Buntmetalldiebstahl gekommen war. Die Beschreibung der Täter durch Zeugen stimmte mit dem Aussehen der festgenommenen Personen überein.

Es handelte sich um einen 25-jährigen und einen 29-jährigen polnischen Staatsbürger.

Später erlitt eine der Personen einen Kreislaufstillstand. Die Einsatzkräfte leisteten Erste Hilfe und übergaben die Person an den alarmierten Rettungsdienst. Ein Arzt bestätigte später im Krankenhaus die Gewahrsamsfähigkeit, woraufhin die Person zur Dienststelle gebracht wurde.

Die Bundespolizei leitete gegen beide Polen ein Strafverfahren wegen besonders schweren Diebstahls ein. Die Ermittlungen ergaben, dass die Personen mit einem nicht versicherten Fahrzeug zum Tatort gefahren waren und die Kennzeichen gefälscht hatten. Daraufhin wurden die Anschuldigungen um Urkundenfälschung und Fahren ohne gültigen Versicherungsschutz erweitert.

Aufgrund der Ermittlungen wurde für beide Beschuldigten Untersuchungshaft beantragt, die vom Amtsgericht Görlitz heute bestätigt wurde.

Der gesamte Sachverhalt ist nun Gegenstand ausführlicher Ermittlungen der Bundespolizeiinspektion Ludwigsdorf und des Polizeireviers Görlitz.

Quelle: Presseportal

nf24