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Görlitz: Feuerwehr und Rettungsdienst in Dresden, Informationen zu Einsätzen am 14. März 2026

Der Rettungsdienst wurde 236-mal alarmiert, Notarzteinsatz in 78 Fällen. Feuerwehr zu sechs Brandeinsätzen gerufen, 17 Hilfeleistungen durchgeführt.

© Roland Halkasch Die Autobahn musste zeitweise voll gesperrt werden.
Foto: Presseportal.de

Dresden (ost)

Notfalldienst

Innerhalb der letzten 24 Stunden gab es insgesamt 236 Alarmierungen für den Notfalldienst. In 78 Fällen war die Anwesenheit eines Notarztes erforderlich. Zusätzlich führten die Einsatzkräfte 53 qualifizierte Krankentransporte durch. Der Rettungshubschrauber wurde drei Mal im Zuständigkeitsbereich der Leitstelle alarmiert.

Feuerwehr

In derselben Zeitspanne wurden die Einsatzkräfte der Feuerwehr Dresden zu sechs Brandeinsätzen, 17 Hilfeleistungen und zwei Fehlalarmen durch automatische Brandmeldeanalagen gerufen.

Küchenbrand in Mehrfamilienhaus – drei Bewohner verletzt

Wann? 14. März 2026, 09:24 – 10:56 Uhr

Wo: Schäferstraße, Friedrichstadt

Die Integrierte Regionalleitstelle Dresden alarmierte die Feuerwehr und den Rettungsdienst zu einem gemeldeten Küchenbrand in einem Mehrfamilienhaus. Laut Notruf sollte sich der Brand im 1. Obergeschoss befinden. Bei der Ankunft der Feuerwehr informierte das Rettungswagen-Team, dass die drei Bewohner die betroffene Wohnung bereits verlassen hatten und sich zur medizinischen Erstversorgung im Rettungswagen befanden. Die gemeldete Situation bestätigte sich grundsätzlich, jedoch befand sich der Brandherd nicht im 1. Obergeschoss, sondern in einer Wohnung im Erdgeschoss. Ein Trupp unter Atemschutz drang mit einem Strahlrohr in die brennende Wohnung ein. Dort wurde ein brennendes Wischtuch auf einem eingeschalteten Herd entdeckt. Das Feuer hatte bereits Schäden an der darüber liegenden Dunstabzugshaube verursacht. Die Feuerwehr konnte den Brand schnell löschen. Da alle drei Bewohner Anzeichen einer Rauchgasvergiftung zeigten, wurden sie mit Rettungswagen zur weiteren medizinischen Versorgung in Krankenhäuser gebracht. Nach Abschluss der Belüftungsmaßnahmen übergab die Feuerwehr die Einsatzstelle an die Polizei. Während der Einsatzmaßnahmen musste die Schäferstraße vollständig gesperrt werden. Insgesamt waren 26 Einsatzkräfte der Feuer- und Rettungswache Übigau, der Rettungswache Friedrichstadt sowie der B- und U-Dienst im Einsatz.

Zwei verletzte Personen nach Verkehrsunfall auf der BAB 4 – Feuerwehr befreit Insassen aus Transporter

Wann? 15. März 2026, 00:55- 03:23 Uhr

Wo: BAB 4 Dresden – Görlitz

Die Integrierte Regionalleitstelle Dresden alarmierte in der Nacht die Feuerwehr und den Rettungsdienst zu einem schweren Verkehrsunfall auf der Bundesautobahn 4 in Richtung Görlitz im Bereich der Anschlussstelle Wilder Mann. Laut Notruf sollten sich zwei Personen in einem Transporter befinden und eingeklemmt sein. Bei Ankunft der ersten Einsatzkräfte bestätigte sich der Notruf. Ein Mercedes-Transporter mit Pritschenaufbau hatte sich aus bisher ungeklärter Ursache augenscheinlich überschlagen. Das Fahrzeug lag rechts neben der Fahrbahn unterhalb einer kleinen Böschung auf der Fahrerseite. Beide Insassen waren verletzt und ansprechbar, konnten das Fahrzeug jedoch nicht eigenständig verlassen. Nachdem die Unfallstelle gesichert und großflächig beleuchtet war, begannen die Einsatzkräfte mit hydraulischen Rettungsgeräten, die technische Befreiung der Insassen vorzubereiten. Nach Entfernen der Frontscheibe, um eine Versorgungsöffnung zu schaffen, stellten die Einsatzkräfte fest, dass sich zusätzlich ein Hund im Fahrzeug befand. Aufgrund der Verletzungen der Patienten war nach Rücksprache mit dem Notarzt keine medizinische Erstversorgung im Fahrzeug erforderlich, daher begannen die Einsatzkräfte unmittelbar mit der technischen Befreiung. Mit einer Säbelsäge und hydraulischem Rettungsgerät wurde eine große Dachöffnung geschaffen. Gleichzeitig entfernten die Einsatzkräfte etwa fünf Meter Leitplanke mit einem Trennschleifer für den späteren Patiententransport. Die Böschung wurde mit Steckleiterteilen begehbar gemacht, um einen sicheren Transport zum Rettungswagen zu ermöglichen. Zuerst wurde der Hund aus dem Fahrzeug befreit und an den Gerätewagen Tier übergeben. Nach Rücksprache mit dem Fahrer wurde das Tier ohne tierärztliche Untersuchung in das Tierheim Dresden-Stetzsch gebracht. Der Fahrer (39) und der Beifahrer (32) konnten nach Abschluss der Befreiungsmaßnahmen das Fahrzeug eigenständig verlassen und wurden an den Rettungsdienst übergeben. Beide Patienten wurden unter notärztlicher Begleitung in Krankenhäuser transportiert. Anschließend sicherten die Einsatzkräfte auslaufende Betriebsstoffe. Die Polizei begann vor Ort mit den Ermittlungen zur Unfallursache. Während der Einsatzmaßnahmen musste die BAB 4 in Richtung Görlitz vollständig gesperrt werden. Insgesamt waren 37 Einsatzkräfte der Feuer- und Rettungswachen Albertstadt und Übigau, der Rettungswachen Friedrichstadt, Pieschen und Neustadt, der B-Dienst sowie die Stadtteilfeuerwehr Wilschdorf im Einsatz.

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Sachsen für 2023

Die Verkehrsunfallstatistik für Sachsen im Jahr 2023 zeigt insgesamt 69.325 Unfälle. Davon waren 7.684 Unfälle mit Personenschaden, was 11,08% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 997 Fälle aus, was 1,44% entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 447 Fällen registriert, was 0,64% aller Unfälle entspricht. Die übrigen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 60.197 Fälle, was 86,83% aller Unfälle ausmacht. Innerorts gab es 6.069 Unfälle (8,75%), außerorts (ohne Autobahnen) 2.922 Unfälle (4,21%) und auf Autobahnen 918 Unfälle (1,32%). Insgesamt gab es 130 Getötete, 1.757 Schwerverletzte und 8.022 Leichtverletzte.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 69.325
Unfälle mit Personenschaden 7.684
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 997
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 447
Übrige Sachschadensunfälle 60.197
Ortslage – innerorts 6.069
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 2.922
Ortslage – auf Autobahnen 918
Getötete 130
Schwerverletzte 1.757
Leichtverletzte 8.022

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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