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Görlitz, Ludwigsdorf, BAB4: Waffenfund bei Grenzkontrolle

Bundespolizei stellt verbotene Gegenstände sicher. Der rumänische Fahrer führte Teleskopschlagstock, Kampfmesser und Reizstoffsprühgerät mit.

Foto Bundespolizei
Foto: Presseportal.de

Görlitz, Ludwigsdorf, BAB4 (ost)

Am Donnerstagabend gegen 22:45 Uhr führten Bundespolizeibeamte im Rahmen der Grenzkontrollen am Autobahngrenzübergang Ludwigsdorf BAB4 eine Kontrolle an einem blauen Transporter mit rumänischer Zulassung durch. Der 23-jährige rumänische Fahrer bestätigte, dass er gefährliche Gegenstände bei sich hatte, bevor die Beamten eine Durchsuchung durchführten. Bei der Überprüfung fanden die Beamten einen Teleskopschlagstock, ein Kampfmesser und ein Reizstoffsprühgerät.

Alle drei Gegenstände stellten verbotene Waffen gemäß dem Waffengesetz dar. Das Reizstoffsprühgerät hatte keine Prüfzeichen und war nicht als Tierabwehrspray zugelassen. Das Kampfmesser hatte eine feststehende 19-Zentimeter-Klinge, was die erlaubte Klingenlänge von 12 Zentimetern deutlich überschritt und kein berechtigtes Führinteresse vorlag. Das Führen eines Teleskopschlagstocks ist in Deutschland grundsätzlich untersagt.

Der Rumäne gab an, die Gegenstände aus Selbstschutzgründen bei sich zu führen.

Gegen den Fahrer wurde ein Strafverfahren wegen des verbotenen Reizstoffsprühgeräts und des Kampfmessers sowie ein Bußgeldverfahren aufgrund des Teleskopschlagstocks eingeleitet. Die Waffen wurden beschlagnahmt.

Nach der Kontrolle durfte der Fahrer seine Reise ohne die verbotenen Gegenstände fortsetzen.

Quelle: Presseportal

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