Ein Opel Astra mit litauischen Kennzeichen verursachte beinahe einen Unfall in Görlitz. Der Fahrer hatte 1,15 Promille Alkohol im Blut und keinen gültigen Führerschein.
Görlitz: Opel Astra in Grenzkontrolle

Ludwigsdorf, Görlitz (ost)
Früh am Morgen, kurz nach Mitternacht, kam ein Opel Astra mit litauischem Kennzeichen an der Grenzkontrolle an der Stadtbrücke Görlitz an. Zumindest versuchte er es. Mit offensichtlich zu hoher Geschwindigkeit kollidierte er fast mit einem Laternenmast.
Nachdem der Fahrer, ein 33-jähriger litauischer Staatsbürger, zum Stillstand gekommen war, übergab er sein Ausweisdokument zur Überprüfung. Den Beamten fielen dabei nicht nur die Alkoholflaschen im Fußraum auf, sondern auch ein deutlicher Geruch nach Alkohol.
Ein durchgeführter Atemalkoholtest ergab 1,15 Promille. Und nicht nur das: Auch die polizeiliche Überprüfung der Person ergab einen Treffer. Daher war der Führerschein des Litauers für ungültig erklärt worden.
Die Kollegen des Polizeireviers Görlitz wurden informiert. Diese übernahmen die Person und erstatteten Anzeige wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis und Trunkenheit im Verkehr. Trotz des noch unter 1,2 Promille liegenden strafrechtlich relevanten Wertes führten die deutlichen Ausfallerscheinungen zur Anzeige.
Die Weiterfahrt wurde untersagt.
Quelle: Presseportal
Statistiken zur Drogenkriminalität in Sachsen für 2022/2023
Die Drogenraten in Sachsen zwischen 2022 und 2023 zeigen einen leichten Rückgang. Im Jahr 2022 wurden 13353 Fälle erfasst, wovon 11994 gelöst wurden. Die Anzahl der Verdächtigen belief sich auf 10753, darunter 9174 Männer und 1579 Frauen. 2636 Verdächtige waren nicht deutscher Herkunft. Im Jahr 2023 sank die Anzahl der erfassten Fälle auf 12834, wobei 11702 Fälle gelöst wurden. Die Anzahl der Verdächtigen betrug 10321, davon waren 8806 männlich und 1515 weiblich. 2907 Verdächtige waren nicht deutscher Herkunft. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl an Drogenfällen in Deutschland mit 73917 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 13.353 | 12.834 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 11.994 | 11.702 |
| Anzahl der Verdächtigen | 10.753 | 10.321 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 9.174 | 8.806 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 1.579 | 1.515 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 2.636 | 2.907 |
Quelle: Bundeskriminalamt








