Die Bundespolizeiinspektion Ludwigsdorf hat sieben Personen ohne Einreisevoraussetzungen festgestellt. Ein libanesischer Staatsangehöriger wurde wegen unerlaubter Einreise angezeigt und zurückgewiesen.
Görlitz: Unerlaubte Einreisen zurückgewiesen

Ludwigsdorf, Görlitz, Hagenwerder (ost)
Während der vorübergehenden Wiedereinführung von Grenzkontrollen hat die Bundespolizeiinspektion Ludwigsdorf am vergangenen Wochenende sieben Personen entdeckt, die nicht die Bedingungen für die Einreise in die Bundesrepublik Deutschland erfüllten.
Die betroffenen Personen waren fünf Ukrainer, ein Georgier und ein Libanese.
Ein 37-jähriger libanesischer Staatsangehöriger wurde bei der Einreise nach Hagenwerder kontrolliert. Der Mann konnte nur eine Bescheinigung des Landkreises Görlitz über einen beantragten Schutz- und Aufenthaltsstatus vorlegen. Ohne Aufenthaltsstatus und Reisepass durfte er nicht nach Polen reisen. Gegen den 37-Jährigen wurde ein Strafverfahren wegen des Verdachts der unerlaubten Einreise eingeleitet. Außerdem wurde er angewiesen, sich in seiner zuständigen Unterkunft zu melden.
Am Autobahngrenzübergang Ludwigsdorf an der BAB 4 kontrollierten Einsatzkräfte auch einen 37-jährigen georgischen Staatsangehörigen, der alkoholisiert zusammen mit anderen Personen in einem Auto zur Einreise erschien. Der Mann konnte keinen gültigen Reisepass vorlegen. Die Beamten leiteten ein Strafverfahren wegen des Verdachts der unerlaubten Einreise und des unerlaubten Aufenthalts ein. Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wurde der Georgier nach Polen zurückgeschickt.
Die anderen festgestellten Personen hatten sich meist bereits länger als 90 Tage im Schengen-Raum aufgehalten und erfüllten somit nicht mehr die Bedingungen für eine visafreie Einreise. Bis auf einen ukrainischen Staatsangehörigen, der an die zuständige Ausländerbehörde überwiesen wurde, wurden alle Betroffenen nach Polen zurückgeschickt.
Quelle: Presseportal








