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Görlitz: Unterwegs mit gefälschten Dokumenten

Beamte der Bundespolizei haben in den letzten drei Tagen mehrere Fälschungen im Straßenverkehr festgestellt. In zwei Fällen wurden gefälschte Führerscheine entdeckt, die zu Strafverfahren führten.

Bundespolizei
Foto: Presseportal.de

Ludwigsdorf, Görlitz, BAB4 (ost)

In den letzten drei Tagen haben Bundespolizeibeamte mehrere Fälschungen im Straßenverkehr entdeckt.

Unterwegs mit gefälschten Führerscheinen

Am Mittwoch um 10:40 Uhr kontrollierten die Beamten an der Grenze Görlitz Stadtbrücke einen 51-jährigen polnischen Staatsbürger, der einen ukrainischen Führerschein vorzeigte, obwohl er Pole war. Bei der Überprüfung stellten sie schnell fest, dass es sich um eine Totalfälschung handelte und er keine Fahrerlaubnis hatte.

Am Donnerstag um 11:15 Uhr kontrollierten die Beamten am Grenzübergang Ludwigsdorf (BAB 4) einen 51-jährigen ukrainischen Staatsbürger, dessen ukrainischer Führerschein nicht den Standards entsprach. Es handelte sich erneut um eine Fälschung und auch hier fehlte die Fahrerlaubnis.

In beiden Fällen wurde ein Strafverfahren wegen Urkundenfälschung und Fahrens ohne Fahrerlaubnis eingeleitet und an die sächsische Landespolizei übergeben.

Falsche Kennzeichen täuschen Versicherungsschutz vor

Heute Morgen kontrollierten Beamte einen 40-jährigen polnischen Staatsbürger, der einen BMW X6 fuhr. Die Kennzeichen am Fahrzeug gehörten jedoch zu einem Bentley, was auf eine Fälschung hinwies. Der BMW war nicht versichert und zur Stilllegung ausgeschrieben. Die originalen Kennzeichen wurden im Fahrzeug gefunden.

Auch in diesem Fall wurde ein Strafverfahren eingeleitet, da der Verdacht der Urkundenfälschung, des Missbrauchs von Kennzeichen und des Verstoßes gegen das Pflichtversicherungsgesetz bestand. Die sächsische Landespolizei wurde informiert und übernahm den Fall sowie die Sicherstellung der Kennzeichen.

Quelle: Presseportal

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