Bundespolizei stellt gefährliche Waffen sicher, Strafverfahren eingeleitet
Görlitz: Verbotene Gegenstände bei Grenzkontrolle

Görlitz, Ludwigsdorf (ost)
Letztes Wochenende hat die Bundespolizei bei Kontrollen an der Stadtbrücke Görlitz mehrere verbotene Gegenstände entdeckt und beschlagnahmt.
Am Samstag, um 15:23 Uhr, wurden im Rahmen der Einreisekontrolle eines Fußgängers Beamte überrascht. Der 38-jährige polnische Staatsbürger trug ein Küchenbeil und eine Sturmhaube in seiner Bauchtasche. Er konnte keinen Ausweis vorlegen und machte keine überzeugenden Angaben zu den Gründen für das Mitführen der Gegenstände. Gegen ihn wurde ein Ordnungswidrigkeitenverfahren wegen Verstoßes gegen das Führungsverbot gemäß Waffengesetz eingeleitet, das Küchenbeil wurde beschlagnahmt.
Am Sonntag, um 9:00 Uhr, kontrollierten Bundespolizisten zwei weitere polnische Staatsbürger. Bei der Kontrolle wurden unter anderem ein Butterflymesser und ein Reizstoffsprühgerät ohne die erforderliche Kennzeichnung gefunden. Gegen beide Männer wurde ein Strafverfahren wegen Verstoßes gegen das Waffengesetz eingeleitet. Die Gegenstände wurden beschlagnahmt.
Auch am Sonntag, um 9:00 Uhr, wurde ein weiterer polnischer Staatsbürger überprüft. Er hatte ein Einhandmesser griffbereit in der Fahrertür seines Autos. Gegen ihn wurde ein Ordnungswidrigkeitenverfahren wegen Verstoßes gegen das Führungsverbot gemäß Waffengesetz eingeleitet. Auch dieses Messer wurde beschlagnahmt.
Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen konnten alle vier Personen ihre Einreise fortsetzen.
Quelle: Presseportal








