Die Feuerwehr Dresden bekämpfte einen Brand in einem Wohnhaus. Spezialtechnik wurde zur Entrauchung eingesetzt, um die Lage zu verbessern.
Gorbitz: Brand in Tiefgarage, Feuerwehr setzt Spezialtechnik zur Entrauchung ein

Dresden (ost)
Am 23. Mai 2026, seit 23:41 Uhr
Ort: Annenstraße, Wilsdruffer Vorstadt
In der vergangenen Nacht wurde die Feuerwehr Dresden zu einem Brand in einem Wohn- und Apartmenthaus gerufen. Die Integrierte Regionalleitstelle erhielt zunächst die Meldung über die Auslösung einer Brandmeldeanlage. Als die ersten Einsatzkräfte eintrafen, bestätigte sich die Situation: Rauch drang aus der Tiefgarage. Sofort wurde ein Löschangriff über die Zufahrt zur Tiefgarage gestartet. Atemschutztrupps erkundeten den Bereich in der Tiefgarage. Dort stellten sie eine starke Rauchentwicklung im Untergeschoss fest. Die Sicht war so eingeschränkt, dass eine Orientierung schwierig war.
Während der Erkundung wurde der Brandherd in einem Raum mit Abstellboxen lokalisiert. Das Feuer konnte relativ schnell gelöscht werden, aber der Rauch hatte sich bereits in der gesamten Tiefgarage und anderen Teilen des Gebäudekomplexes ausgebreitet. Vier Treppenräume waren betroffen und in einer benachbarten Boulderhalle drang viel Rauch ein. In mehreren Wohnungen lösten Rauchmelder aus.
Alle Bewohner konnten das Gebäude unverletzt verlassen. Die Entrauchung war jedoch eine große Herausforderung für die Feuerwehr. Die maschinelle Entrauchung der Tiefgarage funktionierte nicht, daher wurden zusätzliche Kräfte und Spezialtechnik angefordert.
Um die Entrauchung zu unterstützen, wurden ein Lüftercontainer und ein Löschunterstützungsfahrzeug eingesetzt. Das ferngesteuerte Kettenfahrzeug wurde gezielt in den betroffenen Bereichen eingesetzt, um die Einsatzkräfte bei der Entrauchung zu unterstützen. Dadurch konnten die Sichtverhältnisse verbessert, Rauch und Wärme abgeführt und sichere Arbeitsbedingungen geschaffen werden. Besonders in großen Tiefgaragen oder schwer zugänglichen Bereichen ist das Löschunterstützungsfahrzeug ein wichtiger taktischer Bestandteil.
Die Entrauchungsmaßnahmen dauern noch an. Die Bewohner wurden vorübergehend in einem Bus der Dresdner Verkehrsbetriebe und der Lobby eines benachbarten Hotels untergebracht. Sie konnten mittlerweile in ihre Wohnungen zurückkehren.
Etwa 50 Einsatzkräfte der Berufsfeuerwehr und der Stadtteilfeuerwehren Gorbitz und Kaitz sind im Einsatz, ebenso wie der B-Dienst und der U-Dienst. Die Polizei hat die Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen. Der Einsatz wird bald abgeschlossen sein.
Quelle: Presseportal








