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Großkorbetha: Haftbefehl gegen 45-Jährigen

Ein Mann wird per Haftbefehl gesucht, nachdem er eine Geldstrafe nicht bezahlt hat und Betäubungsmittel bei sich führte.

Foto: unsplash

Weißenfels (ost)

Am Sonntag, dem 4. Januar 2026 um 11:30 Uhr, führte eine Patrouille der Bundespolizei in einem Regionalzug von Halle/Saale nach Weißenfels eine Kontrolle bei einem Mann durch. Nach Überprüfung seiner Identität im Polizeiinformationssystem stellte sich heraus, dass der Deutsche von der Staatsanwaltschaft Magdeburg per Haftbefehl gesucht wird. Das Amtsgericht Magdeburg verurteilte ihn im März 2025 wegen Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz zu einer Geldstrafe von 1620 Euro oder einer Ersatzfreiheitsstrafe von 90 Tagen. Da er nicht zum Strafantritt erschien, erließ die Staatsanwaltschaft Magdeburg im Dezember 2025 den besagten Haftbefehl. Diesen überbrachten die Beamten dem Gesuchten und nahmen ihn fest. Beim Halt am Bahnhof Großkorbetha wurde er mit einem Dienstfahrzeug zur Dienststelle der Bundespolizei am Hauptbahnhof in Halle/Saale gebracht. Bei der Durchsuchung des Mannes wurden außerdem Betäubungsmittel entdeckt und beschlagnahmt. Da er die Geldstrafe nicht zahlen konnte, wurde er nach Abschluss der nötigen Maßnahmen in eine Justizvollzugsanstalt überführt. Dort wird er die nächsten 45 Tage verbringen. Die Einsatzkräfte informierten die ausstellende Behörde über die Vollstreckung des Haftbefehls und erstatteten Anzeige wegen Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz.

Quelle: Presseportal

Statistiken zur Drogenkriminalität in Sachsen-Anhalt für 2022/2023

Die Drogenraten in Sachsen-Anhalt zwischen 2022 und 2023 zeigen einen leichten Rückgang. Im Jahr 2022 wurden 9258 Fälle erfasst, wovon 8623 gelöst wurden. Die Anzahl der Verdächtigen belief sich auf 7615, wovon 6417 männlich und 1198 weiblich waren. 956 Verdächtige waren nicht-deutscher Herkunft. Im Jahr 2023 wurden 8652 Fälle registriert, wovon 8055 gelöst wurden. Die Anzahl der Verdächtigen sank auf 7052, wobei 5949 männlich und 1103 weiblich waren. 1244 Verdächtige waren nicht-deutscher Herkunft. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl an Drogenfällen in Deutschland mit 73917 Fällen.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 9.258 8.652
Anzahl der aufgeklärten Fälle 8.623 8.055
Anzahl der Verdächtigen 7.615 7.052
Anzahl der männlichen Verdächtigen 6.417 5.949
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 1.198 1.103
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 956 1.244

Quelle: Bundeskriminalamt

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