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Gruna: Einsatzgeschehen von Feuerwehr und Rettungsdienst in Dresden

Der Rettungsdienst wurde 250-mal alarmiert, darunter 69 Notarzteinsätze. Die Feuerwehr wurde zu sechs Brandeinsätzen gerufen.

© Feuerwehr Dresden Einsatzkräfte nehmen die Brandbekämpfung auf.
Foto: Presseportal.de

Dresden (ost)

Rettungsdienst

Innerhalb der letzten 24 Stunden gab es insgesamt 250 Alarmierungen für den Rettungsdienst. In 69 Fällen war die Anwesenheit eines Notarztes erforderlich. Zudem führten die Einsatzkräfte 213 qualifizierte Krankentransporte durch. Der Rettungshubschrauber wurde sechs Mal im Leitstellenbereich alarmiert.

Feuerwehr

Die Feuerwehr Dresden wurde während desselben Zeitraums zu sechs Brandeinsätzen, 20 Hilfeleistungen und drei Fehlalarmen durch automatische Brandmeldeanlagen gerufen.

Verkehrsunfall – Kleintransporter liegt auf der Seite

Wann? 15. April 2026, 17:46 Uhr – 19:37 Uhr

Wo: Dohnaer Straße, Nickern

Die Feuerwehr Dresden wurde zu einem Verkehrsunfall mit einem Kleintransporter gerufen, nachdem der Fahrer nicht auf die Anrufe der Notrufzentrale reagierte. Bei Ankunft der ersten Einsatzkräfte fanden sie einen verunglückten Mercedes-Benz Citan vor, der alleine mit einer Straßenlaterne kollidiert war und auf der Seite lag. Der Fahrer (54) konnte mit Hilfe von Passanten aus dem Fahrzeug befreit werden und stand am Straßenrand. Die Feuerwehrkräfte übernahmen sofort die Betreuung des Patienten bis zur Ankunft des Rettungsdienstes. Er wurde medizinisch versorgt und verletzt ins Krankenhaus gebracht. Durch den Aufprall wurde eine sechs Meter hohe Straßenlaterne so stark beschädigt, dass sie auf die Gegenfahrbahn zu stürzen drohte. Die Polizei sperrte beide Fahrtrichtungen und begann mit den Ermittlungen zur Unfallursache. In Absprache mit der Straßenmeisterei der Landeshauptstadt Dresden sicherten die Einsatzkräfte den beschädigten Laternenmast und legten ihn kontrolliert um. Dadurch konnte eine weitere Gefährdung vermieden werden. Es traten keine Betriebsstoffe aus. Abschließend wurden Trümmerteile von der Straße entfernt. Nach Abschluss der Maßnahmen übergaben die Einsatzkräfte die Einsatzstelle an die Polizei und die Straßenmeisterei. Insgesamt waren 35 Einsatzkräfte der Feuer- und Rettungswachen Albertstadt und Altstadt, der Rettungswachen Reick und Leuben, der B-Dienst und die Stadtteilfeuerwehr Lockwitz im Einsatz.

Brand in einer Kleingartenanlage

Wann? 15. April 2026, 20:42 Uhr – 22:47 Uhr

Wo: Eibenstocker Straße, Gruna

Bei Ankunft der ersten Einsatzkräfte stand eine Gartenlaube im hinteren Bereich einer Kleingartenanlage bereits in Vollbrand. Die Flammen drohten auf das gesamte Gebäude überzugreifen. Zudem hatte sich das Feuer bereits auf ein angrenzendes Gewächshaus ausgebreitet und dieses beschädigt. Insgesamt waren drei Gartenparzellen durch das Brandereignis betroffen oder unmittelbar gefährdet. Die Einsatzkräfte begannen sofort mit der Brandbekämpfung. Zwei Trupps gingen unter Atemschutz vor und setzten zwei Strahlrohre ein. Um Zugang zu den betroffenen Bereichen zu erhalten, mussten zwei Gartentore gewaltsam geöffnet werden. Die brennende Gartenlaube und das betroffene Gewächshaus konnten schnell gelöscht werden. Anschließend kontrollierten die Einsatzkräfte die angrenzenden Parzellen und führten Nachlöscharbeiten durch, um verbliebene Glutnester auszuschließen. Alle Bereiche wurden auch mit einer Wärmebildkamera überprüft. Die betroffene Gartenlaube wurde schließlich entraucht. Es wurden keine verletzten Personen festgestellt. Nach Abschluss aller Maßnahmen übergaben die Einsatzkräfte die Einsatzstelle an die Polizei, die die Ermittlungen zur Brandursache aufnahm. Insgesamt waren 20 Einsatzkräfte der Feuer- und Rettungswachen Übigau und Striesen im Einsatz.

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Sachsen für 2023

Im Jahr 2023 ereigneten sich insgesamt 69.325 Verkehrsunfälle in Sachsen. Davon waren 7.684 Unfälle mit Personenschaden, was 11,08% aller Unfälle ausmacht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden beliefen sich auf 997, was 1,44% aller Unfälle entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden 447 Mal gemeldet, was 0,64% aller Unfälle ausmacht. Die übrigen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 60.197, was 86,83% aller Unfälle darstellt. Innerorts ereigneten sich 6.069 Unfälle (8,75%), außerorts (ohne Autobahnen) 2.922 Unfälle (4,21%) und auf Autobahnen 918 Unfälle (1,32%). Insgesamt gab es 130 Getötete, 1.757 Schwerverletzte und 8.022 Leichtverletzte.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 69.325
Unfälle mit Personenschaden 7.684
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 997
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 447
Übrige Sachschadensunfälle 60.197
Ortslage – innerorts 6.069
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 2.922
Ortslage – auf Autobahnen 918
Getötete 130
Schwerverletzte 1.757
Leichtverletzte 8.022

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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