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Haftbefehl in Dresden vollstreckt und Körperverletzung in Meißen

Die Bundespolizei hat in Dresden einen gesuchten Mann festgenommen. In Meißen gab es eine Körperverletzung in der S-Bahn.

Foto: Depositphotos

Dresden (ost)

Während einer Überprüfung am Hauptbahnhof Dresden hat die Bundespolizei am Mittwochmittag (03.06.2026) einen Mann festgenommen, der per Haftbefehl gesucht wurde.

Die Polizeibeamten haben um 12:50 Uhr einen 35-jährigen georgischen Bürger kontrolliert. Neben dem Verdacht des illegalen Aufenthalts stellte sich bei der Überprüfung der Personalien heraus, dass ein Haftbefehl der Staatsanwaltschaft Verden gegen den Mann vorlag. Er wurde im Oktober 2025 vom Amtsgericht Diepholz wegen Diebstahls verurteilt.

Da er die Geldstrafe (900,- Euro) nicht bezahlt hatte, muss er jetzt eine 15-tägige Ersatzfreiheitsstrafe verbüßen. Der 35-Jährige wurde der Landespolizei übergeben und inhaftiert.

Am Mittwochnachmittag (03.06.2026) gegen 13:45 Uhr ereignete sich in der S-Bahn in Richtung Bahnhof Meißen-Triebischtal eine Körperverletzung. Ein 67-jähriger syrischer Staatsbürger meldete sich beim Zugbegleiter der S1 mit Gesichtsverletzungen. Der Täter war zum Zeitpunkt des Polizeieintreffens bereits geflohen und unbekannt.

Die Bundespolizeiinspektion Dresden hat die Ermittlungen wegen Körperverletzung aufgenommen und bittet um Zeugenaussagen. Informationen zum Täter und dem Vorfall werden unter der Telefonnummer 0351 / 81502 – 0 entgegengenommen.

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Sachsen für 2022/2023

Die Mordraten in Sachsen blieben zwischen 2022 und 2023 konstant, wobei jeweils 84 Fälle registriert wurden. Die Anzahl der gelösten Fälle ging jedoch von 84 auf 82 zurück. Die Anzahl der Verdächtigen sank ebenfalls von 97 auf 94, wobei die Mehrheit männliche Verdächtige waren. Auffällig ist, dass etwa die Hälfte der Verdächtigen nicht-deutscher Herkunft waren. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl an Mordfällen in Deutschland mit 470 Fällen.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 84 84
Anzahl der aufgeklärten Fälle 84 82
Anzahl der Verdächtigen 97 94
Anzahl der männlichen Verdächtigen 84 84
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 13 10
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 41 42

Quelle: Bundeskriminalamt

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