Die Bundespolizei vollstreckt mehrere Haftbefehle an der Grenze, darunter wegen Erschleichen von Leistungen und Verstoß gegen das Waffengesetz.
Haftbefehle vollstreckt an Grenzübergang Reitzenhain

Reitzenhain/ Marienberg (ost)
Früh am Morgen, kurz nach Mitternacht, führten Einsatzkräfte der Bundespolizeiinspektion Chemnitz im Zuge der wieder eingeführten Grenzkontrollen eine Überprüfung an einem ungarischen Staatsbürger am Grenzübergang in Reitzenhain durch. Der 39-jährige Mann wurde wegen des Erschleichens von Leistungen von der Staatsanwaltschaft Erfurt gesucht. Ein Haftbefehl lag vor. Da der Ungar die geforderte Geldstrafe von über 600 EUR nicht zahlen konnte, wurde er in die Justizvollzugsanstalt Zwickau gebracht.
Auch am Samstag, dem 12. Juli 2026, wurden Haftbefehle vollstreckt. Ein Rumäne wurde um 11:10 Uhr kontrolliert. Ein Haftbefehl der Staatsanwaltschaft München wegen eines Verstoßes gegen das Ordnungswidrigkeitengesetz lag vor. Die geforderte Geldstrafe von über 70 EUR konnte er begleichen und seine Reise fortsetzen. Ein 24-jähriger bulgarischer Staatsbürger wurde am Samstag um 08:40 Uhr überprüft. Die Einsatzkräfte der Bundespolizeiinspektion Chemnitz führten eine fahndungsmäßige Kontrolle durch und stellten fest, dass die Staatsanwaltschaft Bremen nach ihm wegen Fahren ohne Fahrerlaubnis suchte. Die geforderte Geldstrafe von über 1000 EUR wurde bezahlt und der Bulgare durfte weiterreisen.
Am vergangenen Freitag um 10:40 Uhr wurde ein Rumäne kontrolliert. Bei dem 21-jährigen Mann lag ein Haftbefehl der Staatsanwaltschaft Passau wegen eines Verstoßes gegen das Waffengesetz vor. Er konnte die geforderte Geldstrafe von über 950 EUR bezahlen und durfte in das Bundesgebiet einreisen.
Quelle: Presseportal








