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Halberstadt: 37-jähriger Tatverdächtiger in Klinik wiedererkannt

Am Freitagnachmittag kam es zu einer körperlichen Auseinandersetzung in einem Regionalexpress. Der Geschädigte erkannte den mutmaßlichen Täter in der Klinik wieder und informierte die Polizei.

Foto: Depositphotos

Magdeburg (ost)

Am Freitagnachmittag, dem 20. Februar 2026, ereignete sich in einem Regionalzug auf der Route von Halberstadt nach Magdeburg ein Vorfall, bei dem ein Fahrgast körperlich angegriffen wurde. Nach bisherigen Informationen wurde ein Mann um 15:40 Uhr am Bahnhof Magdeburg-Buckau von einem unbekannten Täter mehrmals mit der flachen Hand ins Gesicht geschlagen. Anschließend verließ der Angreifer den Zug. Der Betroffene erlitt eine blutende Verletzung am Ohr und seine Kopfhörer wurden beschädigt. Zeugen beobachteten den Vorfall und informierten gemeinsam mit dem Opfer die Bundespolizei am Hauptbahnhof Magdeburg. Die Verletzungen wurden dokumentiert und der Verletzte wurde in einem Krankenhaus in Magdeburg medizinisch versorgt. Während sich der Geschädigte noch in der Notaufnahme befand, erkannte er den mutmaßlichen Täter vor Ort und informierte die Polizei. Bundes- und Landespolizei begaben sich zum Krankenhaus und identifizierten den Verdächtigen, dessen Aussehen mit den Zeugenaussagen übereinstimmte. Der 37-jährige Mann gestand die Auseinandersetzung und gab an, sich provoziert gefühlt zu haben. Während der polizeilichen Maßnahmen verhielt sich der Deutsche wiederholt aggressiv und unkooperativ. Er übergab freiwillig ein Messer, das von den Bundespolizisten beschlagnahmt wurde, verweigerte jedoch einen Atemalkoholtest. Zur Sicherung von Beweisen wurden Videoaufzeichnungen aus dem Zug angefordert. Die Bundespolizei hat ein Ermittlungsverfahren wegen Körperverletzung und Sachbeschädigung eingeleitet.

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Sachsen-Anhalt für 2022/2023

Die Mordraten in Sachsen-Anhalt zwischen 2022 und 2023 sind rückläufig. Im Jahr 2022 wurden 72 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 nur noch 65 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle ging ebenfalls von 66 auf 57 zurück. Die Anzahl der Verdächtigen sank von 84 auf 75, wobei die Anzahl der männlichen Verdächtigen von 78 auf 62 und die Anzahl der weiblichen Verdächtigen von 6 auf 13 sank. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg jedoch von 16 auf 22. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl an Mordfällen in Deutschland mit 470 Fällen.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 72 65
Anzahl der aufgeklärten Fälle 66 57
Anzahl der Verdächtigen 84 75
Anzahl der männlichen Verdächtigen 78 62
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 6 13
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 16 22

Quelle: Bundeskriminalamt

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