Ein aggressiver Mann mit Messer am Bahnhofsvorplatz Halle (Saale) wurde von Bundespolizei gestoppt und festgenommen.
Halle: 40-Jähriger mit Messer am Bahnhofsvorplatz gestoppt

Halle (Saale) (ost)
Am späten Montagabend des 23. Februar 2026, wurden Beamte der Bundespolizei um 23:00 Uhr auf dem Bahnhofsvorplatz Halle (Saale) auf einen Mann aufmerksam, der lautstark schrie und dabei Drohungen aussprach. Ein Passant wies die Polizisten auf ein Messer hin, das der Mann bei sich trug. Die Streife sah, wie der Schreihals ein Messer in der Hand hielt. Als er die Beamten sah, steckte er es in seine Hosentasche. Die Bundespolizisten forderten den 40-jährigen sofort auf, die Hände zu zeigen und das Messer herauszugeben. Er kam dieser Aufforderung nach. Bei der folgenden Durchsuchung wurde ein aufgeklapptes Einhandmesser gefunden und sichergestellt. Der Mann wurde in die Räumlichkeiten der Bundespolizei gebracht. Dort spuckte er einer Beamtin ins Gesicht. Die Polizisten mussten ihn daraufhin zu Boden bringen und festhalten. Bei der Durchsuchung wurden auch ein Cuttermesser und eine Dose mit vermutlichen Betäubungsmitteln entdeckt und beschlagnahmt. Diese wurden an die Landespolizei in Halle (Saale) übergeben. Ein Atemalkoholtest ergab einen Wert von 1,3 Promille. Während der Maßnahmen wurde der Mann zunehmend aggressiv, beleidigte die Beamten mehrmals und leistete Widerstand. Die Bundespolizei leitete ein Ermittlungsverfahren wegen Bedrohung, Beleidigung, Körperverletzung, Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte sowie Verstößen gegen das Betäubungsmittel- und Waffengesetz ein.
Quelle: Presseportal
Statistiken zur Drogenkriminalität in Sachsen-Anhalt für 2022/2023
Die Drogenraten in Sachsen-Anhalt zwischen 2022 und 2023 zeigen einen leichten Rückgang. Im Jahr 2022 wurden 9258 Fälle erfasst, wovon 8623 aufgeklärt wurden. Die Anzahl der Verdächtigen belief sich auf 7615, wobei 6417 männlich und 1198 weiblich waren. 956 der Verdächtigen waren nicht-deutscher Herkunft. Im Jahr 2023 sank die Anzahl der erfassten Fälle auf 8652, wovon 8055 aufgeklärt wurden. Die Anzahl der Verdächtigen verringerte sich auf 7052, wobei 5949 männlich und 1103 weiblich waren. 1244 der Verdächtigen waren nicht-deutscher Herkunft. Im Vergleich dazu wurden in Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die meisten Drogenfälle in Deutschland verzeichnet – insgesamt 73917.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 9.258 | 8.652 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 8.623 | 8.055 |
| Anzahl der Verdächtigen | 7.615 | 7.052 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 6.417 | 5.949 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 1.198 | 1.103 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 956 | 1.244 |
Quelle: Bundeskriminalamt








