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Halle: 41-Jährige ohne Zugticket greift Bundespolizisten an

Eine Frau reiste ohne Zugticket, verweigerte Angaben und griff Bundespolizisten an. Sie wurde festgenommen und erhält mehrere Anzeigen.

Foto: Depositphotos

Halle (Saale) (ost)

Am Freitag, dem 9. Januar 2026 wurde eine weibliche Person in einem Zug auf der Route von Heudeber-Danstedt nach Halberstadt ohne gültiges Zugticket entdeckt. Daraufhin wurde die Bundespolizei informiert. Sofort kümmerte sich eine Streife um die Situation, sprach die 41-jährige Frau nach der Ankunft des Regionalexpresses am Hauptbahnhof Halle (Saale) um 12:18 Uhr an und forderte sie auf, ihre Identität nachzuweisen. Sie folgte der Anweisung, durchsuchte ihre mitgebrachten Sachen nach einem Ausweisdokument, brach jedoch die Suche kurz darauf ab und weigerte sich, Angaben zu ihrer Person zu machen. Sie nannte lediglich einen Nachnamen, weitere Informationen verweigerte sie. Zur zweifelsfreien Identitätsfeststellung wurde sie zum nahegelegenen Bundespolizeirevier am Hauptbahnhof Halle (Saale) gebracht. Auf dem Weg dorthin widersetzte sie sich und versuchte, der polizeilichen Maßnahme zu entkommen. Die Bundespolizisten verhinderten dies und mussten sie aktiv festnehmen, zu Boden bringen und fesseln. Während der Festnahme trat und schlug sie in Richtung der Beamten und biss einer Beamtin in den Unterarm. Glücklicherweise drang der Biss nicht durch die Jacke der Beamtin. Auf der Dienststelle wurden die Personalien der 41-jährigen Frau festgestellt. Zudem klagte sie über Schmerzen in einem Finger. Daher wurde ein Rettungswagen gerufen, der kurz darauf an der Dienststelle eintraf. Nach einer medizinischen Untersuchung wurde festgestellt, dass keine weitere ärztliche Betreuung erforderlich war. Die Deutsche wird wegen Schwarzfahrens, Verweigerung der Angaben zur Person sowie tätlichen Angriffs und Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte angezeigt.

Quelle: Presseportal

nf24