Ein Fahrgast ohne Ticket griff während einer Kontrolle im Zug einen Zugbegleiter mit seiner Gehhilfe an, verletzte ihn am Kopf und erhielt Anzeigen wegen Erschleichens von Leistungen und gefährlicher Körperverletzung.
Halle: Angriff auf Zugbegleiter mit Gehhilfe

Halle (Saale) (ost)
Am Montag, dem 9. März 2026, gab die Verkehrssteuerung der Deutschen Bahn um 18:50 Uhr der Bundespolizeiinspektion Magdeburg Bescheid über einen Fahrgast, der ohne gültiges Ticket den Intercity-Express von Berlin nach München benutzte. Kurz darauf wurde gemeldet, dass ein Zugbegleiter in diesem Zug körperlich angegriffen wurde. Während der Kontrolle wurde der Fahrgast gegenüber dem Bahnmitarbeiter verbal aggressiv und versuchte, vor ihm durch den Zug zu fliehen. Der Zugbegleiter verhinderte dies, indem er den Weg des Ukrainers blockierte. Plötzlich griff der 64-Jährige mit seiner Gehhilfe an und verletzte den Bahnmitarbeiter am Kopf. Auch eine weibliche Reisende wurde bei seinem Schlag am Kopf getroffen. Eine Streife der Bundespolizei war bei der Ankunft des Zuges am Hauptbahnhof Halle (Saale) am Gleis und kümmerte sich um den Vorfall. Die Identität des 64-Jährigen wurde durch einen Fingerabdruckscan zweifelsfrei festgestellt. Ein freiwilliger Atemalkoholtest ergab einen Wert von 2,68 Promille. Der verletzte Zugbegleiter brach seinen Dienst ab und reiste nur noch als Fahrgast im selben Zug bis zum Zielbahnhof München. Der Beschuldigte wird unter anderem wegen des Schwarzfahrens und gefährlicher Körperverletzung angezeigt.
Quelle: Presseportal








