Eine Streife der Bundespolizei kontrollierte einen 28-Jährigen im Hauptbahnhof Halle. Betäubungsmittelähnliche Substanzen, Schreckschusspistole und Feuerwerkskörper wurden beschlagnahmt.
Halle (Saale): 28-Jähriger führt Schreckschusspistole, Munition und verbotene Substanzen mit sich

Halle (Saale) (ost)
Am Mittwoch, dem 14. Oktober 2026, wurde um 01:14 Uhr ein 28-jähriger Mann am Hauptbahnhof Halle (Saale) von einer Streife der Bundespolizei kontrolliert. Bei der Durchsuchung seiner persönlichen Gegenstände fanden die Beamten Substanzen, die Betäubungsmitteln ähneln. Es wird vermutet, dass es sich um Crystal Meth und LSD handelt. Darüber hinaus trug der deutsche Mann eine Schreckschusspistole mit einem geladenen Magazin bei sich. Er wurde festgenommen und zum nahegelegenen Bundespolizeirevier am Hauptbahnhof (Halle) gebracht.
Bei der Durchsuchung seines weiteren Gepäcks wurden Feuerwerkskörper und 95 zusätzliche Platzpatronen für die Schreckschusswaffe gefunden. Die örtliche Polizei wurde informiert und eine Streife kam kurz darauf am Bundespolizeirevier an. Alle gefundenen Gegenstände wurden beschlagnahmt und ein Ermittlungsverfahren nach dem Waffen- und Betäubungsmittelgesetz gegen den Mann eingeleitet.
Quelle: Presseportal
Statistiken zur Drogenkriminalität in Sachsen-Anhalt für 2022/2023
Die Drogenraten in Sachsen-Anhalt zwischen 2022 und 2023 zeigen einen leichten Rückgang. Im Jahr 2022 wurden 9258 Fälle erfasst, wovon 8623 gelöst wurden. Die Anzahl der Verdächtigen betrug 7615, wobei 6417 männliche und 1198 weibliche Verdächtige waren. 956 der Verdächtigen waren nicht-deutscher Herkunft. Im Jahr 2023 wurden 8652 Fälle gemeldet, von denen 8055 gelöst wurden. Die Anzahl der Verdächtigen sank auf 7052, wobei 5949 männliche und 1103 weibliche Verdächtige waren. 1244 der Verdächtigen waren nicht-deutscher Herkunft. Im Vergleich dazu hatte Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl an Drogenfällen in Deutschland mit 73917 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 9.258 | 8.652 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 8.623 | 8.055 |
| Anzahl der Verdächtigen | 7.615 | 7.052 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 6.417 | 5.949 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 1.198 | 1.103 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 956 | 1.244 |
Quelle: Bundeskriminalamt








