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Halle (Saale): Aggressiver Fahrgast blockiert Zug, 41 Minuten Verspätung

Ein aggressiver Fahrgast ohne Fahrausweis blockierte den Zug und verursachte eine Verspätung von 41 Minuten.

Foto: unsplash

Halle (Saale) (ost)

Am Abend des 14. September 2026 informierte die Notrufzentrale der Deutschen Bahn in Leipzig um 21:40 Uhr die Bundespolizeiinspektion Magdeburg über einen aufsässigen Passagier in einer Regionalbahn von Halle (Saale) nach Saalfeld. Der männliche Fahrgast war ohne gültigen Fahrschein unterwegs. Beim Ankunft des Zuges in Schkopau sollte er den Zug verlassen. Allerdings blockierte der 22-jährige Mann die Trittbretter und hinderte somit vorerst die Weiterfahrt des Zuges. Zwei Angestellte eines Sicherheitsdienstes im Zug brachten den Mann dann auf den Bahnsteig. Dabei kam es zu einem physischen Konflikt, bei dem die Sicherheitskräfte auch Pfefferspray einsetzten und den aus Syrien stammenden Mann zu Boden brachten. Sowohl der Verdächtige als auch ein Mitarbeiter des Sicherheitsdienstes wurden dabei verletzt. Der Verdächtige wurde daraufhin vom alarmierten Rettungsdienst unter Begleitung von Beamten des Bundespolizeireviers Halle (Saale) zur weiteren medizinischen Behandlung ins Universitätsklinikum Halle gebracht. Der verletzte Sicherheitsmitarbeiter wurde in ein Krankenhaus nach Merseburg gebracht. Nach Abschluss der medizinischen Behandlung wurde der Verdächtige zur Durchführung erkennungsdienstlicher Maßnahmen auf das Bundespolizeirevier am Hauptbahnhof Halle (Saale) mitgenommen. Anschließend wurde er freigelassen. Durch den Einsatz kam es zu einer Verspätung von insgesamt 41 Minuten bei dem betroffenen Regionalzug. Die Bundespolizei hat ein Ermittlungsverfahren unter anderem wegen Körperverletzung, Hausfriedensbruch und Erschleichen von Leistungen eingeleitet.

Quelle: Presseportal

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