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Halle: Schlägerei im S-Bahnbereich

Bundespolizei ermittelt nach Vorfall im Tunnelbahnhof Halle-Neustadt.

Foto: unsplash

Halle (Saale) (ost)

Am Sonntag, dem 25. Januar 2026, gab die Notrufzentrale der Deutschen Bahn AG Leipzig um 16:53 Uhr der Bundespolizei in Halle (Saale) Bescheid über einen aktuellen Vorfall einer körperlichen Auseinandersetzung im Tunnelbahnhof Halle-Neustadt. Die alarmierten Einsatzkräfte der Bundespolizei wurden sofort zum Ort des Geschehens entsandt, wo sie einen 38-jährigen Reisenden aus Kamerun und einen 58-jährigen deutschen Zugbegleiter vorfanden und den Vorfall aufnahmen. Während der ersten Befragungen gaben sowohl beteiligte Zeugen als auch der Zugbegleiter an, dass der Reisende aufgefordert wurde, beim Betreten der S-Bahn einen gültigen Fahrschein vorzulegen. Da er dieser Aufforderung nicht nachkam und dennoch in den Zug einsteigen wollte, kam es zu einer körperlichen Auseinandersetzung zwischen den beiden Personen. Dabei erlitt der 38-Jährige eine Rippenprellung. Der Zugbegleiter wurde später durch einen Faustschlag ins Gesicht getroffen, fiel zu Boden und schlug mit dem Hinterkopf auf. Er verlor kurzzeitig das Bewusstsein und zog sich Verletzungen am Kopf und im Gesicht zu. Aufgrund der Schwere der Verletzungen wurden Rettungswagen zur Erstversorgung beider Beteiligter angefordert. Beide wurden zur ärztlichen Behandlung in ein Krankenhaus gebracht, konnten dieses jedoch später wieder verlassen. Die Bundespolizei leitete von Amts wegen Ermittlungsverfahren wegen Körperverletzung und Hausfriedensbruch ein.

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Sachsen-Anhalt für 2023

Im Jahr 2023 gab es in Sachsen-Anhalt insgesamt 88.757 Verkehrsunfälle. Davon waren 12.316 Unfälle mit Personenschaden, was 13,88% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 2.044 Fälle aus, was 2,3% aller Unfälle entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 424 Fällen registriert, was 0,48% aller Unfälle ausmacht. Die übrigen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 73.973 Fälle, was 83,34% entspricht. Innerorts ereigneten sich 10.077 Unfälle (11,35%), außerorts (ohne Autobahnen) 4.238 Unfälle (4,77%) und auf Autobahnen 1.040 Unfälle (1,17%). Bei den Verkehrsunfällen gab es insgesamt 90 Getötete, 1.822 Schwerverletzte und 13.443 Leichtverletzte.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 88.757
Unfälle mit Personenschaden 12.316
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 2.044
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 424
Übrige Sachschadensunfälle 73.973
Ortslage – innerorts 10.077
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 4.238
Ortslage – auf Autobahnen 1.040
Getötete 90
Schwerverletzte 1.822
Leichtverletzte 13.443

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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