Die Bundespolizei verstärkt ihre Präsenz in Sachsen-Anhalt mit einem Schwerpunkteinsatz, um Straftaten zu verhindern und das Sicherheitsgefühl der Reisenden zu stärken.
Halle: Schwerpunkteinsatz Bundespolizei Sachsen-Anhalt

Halle (Saale); Dessau-Roßlau (ost)
Während des bundesweiten Schwerpunkteinsatzes vom 24. bis 26. Juli 2026 beteiligte sich die Bundespolizeiinspektion Magdeburg am selben Freitag erneut mit verstärkten Einsatzkräften an den Maßnahmen. Der Fokus der Kontrollen lag auf dem Hauptbahnhof Halle (Saale) sowie den Bahnstrecken Halle (Saale) – Magdeburg, Halle (Saale) – Merseburg, Dessau – Bitterfeld, Bitterfeld – Lutherstadt Wittenberg und Lutherstadt Wittenberg – Dessau. Das Ziel der Aktion war es, Straftaten zu verhindern, Ermittlungsverfahren bei der Feststellung strafrechtlich relevanter Fälle sofort einzuleiten und vor allem das Sicherheitsgefühl der Reisenden und Mitarbeiter im Bahnbereich nachhaltig zu stärken. Insgesamt wurden 535 Kontrollmaßnahmen durchgeführt, wobei 36 Fahndungserfolge erzielt wurden. Unter anderem leiteten die Beamten drei Ermittlungsverfahren wegen Verstößen gegen die Eisenbahn-Bau- und Betriebsordnung ein. Um 15:30 Uhr wurde ein Reisender in einem Regionalzug auf der Strecke von Merseburg nach Halle (Saale) entdeckt. Die Überprüfung seiner Personalien im Polizeiinformationssystem ergab zwei Erzwingungshaftbefehle der Staatsanwaltschaft Halle, Zweigstelle Naumburg, vom Juli dieses Jahres. Diese basierten auf vollstreckbaren Beschlüssen des Amtsgerichts Weißenfels vom November 2025. Der 39-jährige Deutsche hatte weder das fällige Bußgeld bezahlt noch war er, trotz vorheriger Ladung, zur Verbüßung der Erzwingungshaft angetreten. Es gelang ihm, den ausstehenden Geldbetrag vor Ort zu begleichen und somit die Haft zu vermeiden. Mit dem Schwerpunkteinsatz bekräftigt die Bundespolizei ihr konsequentes Vorgehen gegen Gewalt und Kriminalität im Bahnverkehr.
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Sachsen-Anhalt für 2023
Die Verkehrsunfallstatistik für Sachsen-Anhalt im Jahr 2023 zeigt insgesamt 88.757 Unfälle. Davon endeten 12.316 Unfälle mit Personenschaden, was 13,88% aller Unfälle entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 2.044 Fälle aus, was 2,3% der Gesamtanzahl entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel waren mit 424 Fällen (0,48%) vergleichsweise gering. Die meisten Unfälle (83,34%) waren Übrige Sachschadensunfälle. Innerorts ereigneten sich 10.077 Unfälle (11,35%), außerorts (ohne Autobahnen) 4.238 Unfälle (4,77%) und auf Autobahnen 1.040 Unfälle (1,17%). Insgesamt gab es 90 Getötete, 1.822 Schwerverletzte und 13.443 Leichtverletzte.
| 2023 | |
|---|---|
| Verkehrsunfälle insgesamt | 88.757 |
| Unfälle mit Personenschaden | 12.316 |
| Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 2.044 |
| Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 424 |
| Übrige Sachschadensunfälle | 73.973 |
| Ortslage – innerorts | 10.077 |
| Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 4.238 |
| Ortslage – auf Autobahnen | 1.040 |
| Getötete | 90 |
| Schwerverletzte | 1.822 |
| Leichtverletzte | 13.443 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)








