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Halle: Schwerpunkteinsatz Bundespolizei Sachsen-Anhalt

Bundespolizei verstärkt Präsenz, führt Kontrollen an Bahnhöfen durch, verhindert Straftaten und stärkt Sicherheitsgefühl der Reisenden.

Foto: unsplash

Halle (Saale), Magdeburg, Dessau-Roßlau (ost)

Im Zuge der bundesweiten Schwerpunktaktion vom 29. bis 31. Mai 2026 beteiligte sich die Bundespolizeiinspektion Magdeburg am Samstag, dem 30. Mai 2026, mit einer erhöhten Anzahl von Einsatzkräften erneut an den Maßnahmen. Der Fokus der Überprüfungen lag auf dem Hauptbahnhof Halle (Saale) sowie hauptsächlich den Bahnstrecken Halle (Saale) – Magdeburg, Halle (Saale) – Merseburg und Dessau – Bitterfeld, Bitterfeld – Lutherstadt Wittenberg und Lutherstadt Wittenberg – Dessau. Das Ziel der Aktion war es, Straftaten zu verhindern, sofort Ermittlungsverfahren bei der Feststellung von strafrechtlich relevanten Fällen einzuleiten und insbesondere das Sicherheitsgefühl der Reisenden und des Personals im Bahnbereich nachhaltig zu stärken. Insgesamt wurden 512 Kontrollen durchgeführt. Dabei konnten 21 Fahndungserfolge erzielt werden. Die Beamten leiteten jeweils zwei Ermittlungsverfahren wegen Verstößen gegen das Betäubungsmittel- und Aufenthaltsgesetz ein. Außerdem wurden zwei Anzeigen wegen Schwarzfahrens und Verstoßes gegen die Eisenbahn-Bau- und Betriebsordnung erstattet.

Mit diesem Schwerpunkteinsatz bekräftigt die Bundespolizei ihr entschiedenes Vorgehen gegen Gewalt und Kriminalität im Bahnverkehr.

Quelle: Presseportal

Statistiken zur Drogenkriminalität in Sachsen-Anhalt für 2022/2023

Die Drogenraten in Sachsen-Anhalt zwischen 2022 und 2023 zeigen einen leichten Rückgang. Im Jahr 2022 wurden 9258 Fälle registriert, von denen 8623 gelöst wurden. Es gab insgesamt 7615 Verdächtige, darunter 6417 Männer und 1198 Frauen. 956 der Verdächtigen waren nicht-deutscher Herkunft. Im Jahr 2023 wurden 8652 Fälle von Drogenkriminalität verzeichnet, wobei 8055 Fälle gelöst wurden. Die Anzahl der Verdächtigen belief sich auf 7052, darunter 5949 Männer und 1103 Frauen. 1244 der Verdächtigen waren nicht-deutscher Herkunft. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl von Drogenfällen in Deutschland mit 73917 registrierten Fällen.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 9.258 8.652
Anzahl der aufgeklärten Fälle 8.623 8.055
Anzahl der Verdächtigen 7.615 7.052
Anzahl der männlichen Verdächtigen 6.417 5.949
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 1.198 1.103
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 956 1.244

Quelle: Bundeskriminalamt

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