Mobiles Menü schließen
Startseite Schlagzeilen

Halle: Tätlicher Angriff auf und Widerstand gegen helfende Bundespolizisten

Am Samstag, den 21. März 2026 griff ein schlafender Mann im Regionalexpress Bundespolizisten an, nachdem er geweckt wurde. Der Algerier leistete massiven Widerstand und verletzte eine Beamtin leicht.

Foto: unsplash

Halle (Saale) (ost)

Am Samstag, dem 21. März 2026, fuhr ein Zug von Halberstadt nach Halle (Saale). Nach der Ankunft am Zielbahnhof stiegen die Passagiere aus und der Zugbegleiter überprüfte, ob alle Fahrgäste den Zug verlassen hatten. Danach sollte der Express in den Abstellbereich gefahren werden. Dabei bemerkte der Kontrolleur einen jungen Mann, der tief im Zug schlief. Er versuchte vergeblich, den 20-Jährigen zu wecken, und informierte dann um 17:16 Uhr die Bundespolizei. Eine Streife kümmerte sich sofort darum und begab sich zum Bahnsteig 12 am Hauptbahnhof Halle (Saale). Selbst auf laute Ansprache und leichtes Rütteln der Bundespolizisten reagierte der Schlafende zunächst nicht. Plötzlich schreckte der Mann hoch und begann wild um sich zu schlagen. Die Einsatzkräfte erklärten ihm die Situation und identifizierten sich als Polizeibeamte. Nach einem kurzen Moment des Zögerns griff er die Beamten unerwartet an und leistete heftigen Widerstand. Er versuchte, die handelnden Bundespolizisten durch Kopfstöße und Beißen zu verletzen. Weitere Beamte mussten hinzugezogen werden, um den Verdächtigen zu Boden zu bringen und zu fesseln. Danach wurde er zum nahegelegenen Bundespolizeirevier gebracht. Ein Drogenschnelltest reagierte positiv auf Kokain. Durch sein gewaltsames Verhalten wurde eine Beamtin leicht an der Oberlippe verletzt. Sie ist weiterhin einsatzfähig. Der algerische Staatsbürger wird unter anderem wegen tätlichen Angriffs, Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte und Körperverletzung strafrechtlich verfolgt.

Quelle: Presseportal

Karte für diesen Artikel

nf24