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Halle: Zeugenaufruf der Bundespolizei

Bisher Unbekannte legen Baumstämme auf Bahngleise. Die Bundespolizei sucht dringend nach Zeugen, die Hinweise zu verdächtigen Personen oder Fahrzeugen geben können.

Foto: unsplash

Bahnstrecke Querfurt – Merseburg – Halle (Saale) (ost)

Am Montagabend, dem 30. März 2026, hat die Notrufzentrale der Bahn die Bundespolizeiinspektion Magdeburg darüber informiert, dass um 20:28 Uhr ein Zusammenstoß der S 11 mit auf den Gleisen platzierten Baumstämmen stattgefunden hat. Dies geschah auf der Strecke zwischen Querfurt und Halle (Saale), in der Nähe des Haltepunkts Merseburg – Bergmannsring. Sofort machte sich eine alarmierte Streife des Bundespolizeireviers Halle (Saale) mit Blaulicht und Martinshorn auf den Weg zum Ort des Geschehens. Auch der Notfallmanager der Bahn begab sich unverzüglich dorthin. Außerdem wurde eine Sperrung der Strecke über die Notrufzentrale der Bahn angeordnet. Vor Ort stellte man fest, dass bisher unbekannte Täter abgesägte Baumstämme auf die Gleise gelegt hatten. Der Zug kollidierte mit einer Geschwindigkeit von etwa 80 km/h mit den Hindernissen, wodurch ein Motor beschädigt wurde und Kühlflüssigkeit austrat. Die Strecke musste vorübergehend gesperrt werden, was zu 216-minütigen Verspätungen bei vier Zügen, drei Komplettausfällen und vier Teilausfällen führte. Zum Glück blieben die Insassen des Zuges unverletzt.

Die Bundespolizeiinspektion Magdeburg hat ein Strafverfahren wegen des gefährlichen Eingriffs in den Bahnverkehr eingeleitet und bittet um Unterstützung aus der Bevölkerung: Wer hat am Montagabend, dem 30. März 2026, vor 20:28 Uhr Personen oder Fahrzeuge an oder in der Nähe des beschriebenen Ortes gesehen, die möglicherweise mit der Tat in Verbindung stehen könnten? Hinweise werden in der Bundespolizeiinspektion Magdeburg (Tel.: 0391 / 56549 555), über die gebührenfreie Bundespolizei-Hotline (Tel.: 0800 / 6 888 000) oder bei jeder anderen Polizeidienststelle entgegengenommen. Weitere Informationen können auch über das Hinweisformular auf der Website der Bundespolizei www.bundespolizei.de übermittelt werden.

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Sachsen-Anhalt für 2023

Die Verkehrsunfallstatistik für Sachsen-Anhalt im Jahr 2023 zeigt insgesamt 88.757 Unfälle. Davon entfallen 12.316 Unfälle auf Personenschäden, was 13,88% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machen 2.044 Fälle aus, was 2,3% ausmacht. Unfälle, bei denen berauschende Mittel im Spiel waren, belaufen sich auf 424, was 0,48% entspricht. Die restlichen Sachschadensunfälle machen 83,34% der Gesamtunfälle aus. Innerorts ereigneten sich 10.077 Unfälle (11,35%), außerorts (ohne Autobahnen) 4.238 Unfälle (4,77%) und auf Autobahnen 1.040 Unfälle (1,17%). Insgesamt gab es 90 Getötete, 1.822 Schwerverletzte und 13.443 Leichtverletzte.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 88.757
Unfälle mit Personenschaden 12.316
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 2.044
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 424
Übrige Sachschadensunfälle 73.973
Ortslage – innerorts 10.077
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 4.238
Ortslage – auf Autobahnen 1.040
Getötete 90
Schwerverletzte 1.822
Leichtverletzte 13.443

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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