Ein 17-Jähriger attackiert Zugbegleiter mit Pfefferspray während Fahrkartenkontrolle, verletzt Opfer und stellt sich später der Polizei.
Haselbachtal: Schwarzfahrer greift Zugbegleiter an

Dresden (ost)
Am Abend des 22. April 2026 fand ein gewaltsamer Angriff auf einen Zugbegleiter in einer S-Bahn der Linie 8 in Richtung Kamenz statt. Ein 17-jähriger deutscher Staatsbürger sprühte dem Angestellten während einer Fahrkartenkontrolle unerwartet Pfefferspray ins Gesicht.
Der Vorfall ereignete sich, als der Zug den Haltepunkt Bischheim-Gersdorf erreichte. Während der regulären Kontrolle konnte der Verdächtige keine gültige Fahrkarte vorzeigen. Daraufhin wurde der 17-Jährige aufgefordert, den Zug zu verlassen. Der junge Mann reagierte darauf mit zunehmender verbalen Aggression.
Beim Verlassen des Zuges drehte sich der Beschuldigte plötzlich um, sprühte dem Zugbegleiter gezielt Pfefferspray ins Gesicht und flüchtete dann. Der Angegriffene erlitt leichte Verletzungen und musste vor Ort vom Rettungsdienst versorgt werden.
Kurz nach der Tat stellte sich der 17-Jährige selbst in einem Krankenhaus, da er sich bei seiner Flucht verletzt hatte. Gegenüber den dortigen Polizeikräften von Sachsen gab er die Tat zu.
Die Bundespolizeiinspektion Dresden hat die Untersuchungen aufgenommen und ein Strafverfahren wegen gefährlicher Körperverletzung gegen den 17-Jährigen eingeleitet.
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Sachsen für 2022/2023
Die Mordraten in Sachsen zwischen 2022 und 2023 blieben relativ konstant. Im Jahr 2022 wurden 84 Fälle von Mord aufgezeichnet, wobei alle Fälle gelöst wurden. Es gab insgesamt 97 Verdächtige, darunter 84 Männer, 13 Frauen und 41 Nicht-Deutsche. Im Jahr 2023 wurden erneut 84 Mordfälle registriert, wobei 82 Fälle gelöst wurden. Die Anzahl der Verdächtigen sank auf 94, wobei 84 Männer, 10 Frauen und 42 Nicht-Deutsche beteiligt waren. Im Vergleich dazu verzeichnete die Region Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl von Mordfällen in Deutschland mit 470 aufgezeichneten Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 84 | 84 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 84 | 82 |
| Anzahl der Verdächtigen | 97 | 94 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 84 | 84 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 13 | 10 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 41 | 42 |
Quelle: Bundeskriminalamt








