Am Freitag, den 3. Juli 2026 wurde die Bundespolizei um 21:30 Uhr über eine stark blutende Person am Haltepunkt Magdeburg-Herrenkrug informiert. Verständigte Einsatzkräfte fuhren umgehend in Richtung Herrenkrug und stellten einen 37-Jährigen, mit einer Schnittverletzung in seinem Gesicht, fest.
Herrenkrug: Zeugenaufruf der Bundespolizei

Magdeburg (ost)
Am Freitag, dem 3. Juli 2026, erhielt die Bundespolizei um 21:30 Uhr einen Anruf über eine stark blutende Person am Haltepunkt Magdeburg-Herrenkrug. Die alarmierten Einsatzkräfte machten sich sofort auf den Weg nach Herrenkrug und entdeckten einen 37-jährigen Mann mit einer Schnittverletzung im Gesicht. Der Rettungsdienst, der kurz darauf eintraf, übernahm die Erstversorgung des Deutschen und brachte ihn dann ins Krankenhaus. Laut dem Opfer sollen drei Personen auf ihn zugekommen sein. Es kam zu einer verbalen Auseinandersetzung, bei der er Schläge gegen die Rippen und einen Messerschnitt an der linken Wange erlitt. Der Verletzte beschrieb die drei Verdächtigen als dunkelhäutig, mit Tattoos an Armen und Hals sowie dunkler Kleidung. Einer der Männer trug ein weißes T-Shirt. Anschließend entfernten sie sich in Richtung der Straßenbahnhaltestelle Herrenkrug. Die Fahndungsmaßnahmen nach den Flüchtigen verliefen erfolglos.
Die Bundespolizeiinspektion Magdeburg hat ein Ermittlungsverfahren wegen gefährlicher Körperverletzung eingeleitet und bittet um Unterstützung aus der Bevölkerung: Wer hat am Freitag, dem 3. Juli 2026, zwischen etwa 20:00 Uhr und 21:40 Uhr den Vorfall am Haltepunkt Magdeburg-Herrenkrug beobachtet oder kann weitere Informationen liefern? Ist der Ort, an dem der Verletzte gefunden wurde, tatsächlich der Tatort? Es kann nicht ausgeschlossen werden, dass die Tat in der Nähe des Haltepunktes Herrenkrug oder möglicherweise in den angrenzenden Grünanlagen stattgefunden hat. Hat jemand die drei beschriebenen Personen oder den stark blutenden Geschädigten gesehen?
Hinweise werden von der Bundespolizeiinspektion Magdeburg (Tel.: 0391 / 56549 555), der kostenfreien Bundespolizei-Hotline (Tel.: 0800 / 6 888 000) oder jeder anderen Polizeidienststelle entgegengenommen. Zusätzliche Informationen können auch über das Hinweisformular auf der Website der Bundespolizei www.bundespolizei.de übermittelt werden.
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Sachsen-Anhalt für 2023
Die Verkehrsunfallstatistik für Sachsen-Anhalt im Jahr 2023 zeigt insgesamt 88.757 Unfälle. Davon endeten 12.316 Unfälle mit Personenschaden, was 13,88% aller Unfälle entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 2.044 Fälle aus, was 2,3% entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 424 Fällen registriert, was 0,48% aller Unfälle ausmacht. Die meisten Unfälle (83,34%) waren Übrige Sachschadensunfälle mit 73.973 Fällen. In der Ortslage innerorts gab es 10.077 Unfälle (11,35%), außerorts (ohne Autobahnen) 4.238 Unfälle (4,77%) und auf Autobahnen 1.040 Unfälle (1,17%). Insgesamt gab es 90 Getötete, 1.822 Schwerverletzte und 13.443 Leichtverletzte.
| 2023 | |
|---|---|
| Verkehrsunfälle insgesamt | 88.757 |
| Unfälle mit Personenschaden | 12.316 |
| Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 2.044 |
| Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 424 |
| Übrige Sachschadensunfälle | 73.973 |
| Ortslage – innerorts | 10.077 |
| Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 4.238 |
| Ortslage – auf Autobahnen | 1.040 |
| Getötete | 90 |
| Schwerverletzte | 1.822 |
| Leichtverletzte | 13.443 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)








