Lesen Sie in unserem Live-Ticker die aktuellen Polizei- und Feuerwehrmeldungen aus Sachsen-Anhalt vom 09.03.2026
Heutige (09.03.2026) Blaulichtmeldungen aus Sachsen-Anhalt

Der Liveticker wird ständig aktualisiert.
Karte für diesen Artikel
BPOLI EBB: Verbotenes Messer sichergestellt
Bischofswerda (ost)
06.03.2026 | 16:00 Uhr | Bischofswerda
Am 6. März 2026 um 16:20 Uhr wurde ein junger Deutscher im Alter von 19 Jahren von einer gemeinsamen Streife der Bundes- und Landespolizei vor dem Bahnhof Bischofswerda kontrolliert. In seinem Rucksack wurde ein Butterfly-Messer gefunden, das gemäß dem Waffengesetz verboten ist. Daraufhin wurde eine Strafanzeige erstellt.
Hier geht es zur Originalquelle
Bundespolizeiinspektion Ebersbach
Pressesprecher
Alfred Klaner
Telefon: 0 35 86 - 7 60 22 45
E-Mail: bpoli.ebersbach.oea@polizei.bund.de
www.bundespolizei.de
BPOLI EBB: Zurückweisung nach Moldawien
Zittau (ost)
Letztes Wochenende hat die Bundespolizei im Zittauer Raum mehrere Personen an der polnischen Grenze gestoppt und abgewiesen, die illegal eingereist waren.
Am 6. März 2026 führten die Beamten um 15:30 Uhr auf der B 178n eine Kontrolle an einem Fernreisebus durch. Unter den Passagieren befand sich ein 40-jähriger Mann aus der Ukraine, dessen Aufenthaltsgenehmigung abgelaufen war. Er wird nun wegen Verstoßes gegen das Aufenthaltsgesetz zur Verantwortung gezogen und nach Polen zurückgeschickt.
Am 8. März 2026 stoppten die Beamten um 09:50 Uhr in der Grenzkontrollstelle in der Friedensstraße die Insassen eines Citroen Jumper. Der Fahrer war ein 38-jähriger Mann aus der Republik Moldau, der ohne Visum und Aufenthaltsgenehmigung eingereist war. Der Beifahrer, ein 50-jähriger Tscheche, wird verdächtigt, dem Moldauer geholfen zu haben, illegal nach Deutschland einzureisen. Gegen ihn wird wegen Beihilfe zur illegalen Einreise und illegalen Aufenthalts ermittelt. Der Mann aus Moldau soll heute mit dem Flugzeug in sein Heimatland zurückgeschickt werden.
Hier geht es zur Originalquelle
Bundespolizeiinspektion Ebersbach
Pressesprecher
Alfred Klaner
Telefon: 0 35 86 - 7 60 22 45
E-Mail: bpoli.ebersbach.oea@polizei.bund.de
www.bundespolizei.de
BPOLI MD: 18-Jährige gesucht: 2 Wochen Dauerarrest
Magdeburg (ost)
Am Sonntag, dem 8. März 2026, wurde um 00:25 Uhr eine junge Frau am Hauptbahnhof Magdeburg von einer Streife der Bundespolizei kontrolliert. Bei der Überprüfung ihrer persönlichen Daten mit dem Fahndungsbestand der Polizei stellte sich heraus, dass die Jugendrichterin des Amtsgerichts Halle (Saale) nach ihr suchte. Die 18-jährige Deutsche wurde im September 2025 vom Amtsgericht Stendal wegen Diebstahls verurteilt, entweder zu 70 Stunden gemeinnütziger Arbeit oder zwei Wochen Jugendarrest. Da sie der Aufforderung zur Haftentlassung nicht nachkam, wurde sie im Januar 2026 zur Festnahme ausgeschrieben. Die Beamten informierten die junge Frau über den Haftbefehl, nahmen sie fest und brachten sie zur Bundespolizeidienststelle am Hauptbahnhof Magdeburg. Nach Abschluss aller erforderlichen Maßnahmen wurde sie in eine Jugendarrestanstalt überführt und die zuständige Behörde über die Durchführung informiert.
Hier geht es zur Originalquelle
Bundespolizeiinspektion Magdeburg
Telefon: +49 (0) 391-56549-505
E-Mail: bpoli.magdeburg.oea@polizei.bund.de
http://www.bundespolizei.de
X: @bpol_pir
BPOLI MD: Verbale Auseinandersetzung führt zu Strafanzeigen und Rettungswageneinsatz
Magdeburg (ost)
Am Sonntag, dem 8. März 2026, ereignete sich um 17:50 Uhr eine physische Auseinandersetzung auf dem Kölner Platz am Hauptbahnhof Magdeburg. Ein 39-jähriger Mann sprach eine Gruppe von drei Personen unerwartet an, als sie an ihm vorbeigingen, und provozierte sie. Die Gruppe drehte sich daraufhin um und es entstand ein Streitgespräch. Der 39-Jährige bedrohte ein Gruppenmitglied mit einem schwerwiegenden Übel und trat dem 19-Jährigen in den Genitalbereich. Der Angegriffene schlug daraufhin dem Älteren ins Gesicht, brachte ihn zu Boden und trat mit seinem beschuhten Fuß in sein Gesicht. Der 17-jährige Begleiter hielt einen Zeugen zurück, der dem 39-Jährigen helfen wollte. Der dritte in der Gruppe, ein 18-Jähriger, griff nicht ein und leistete keine Hilfe für den am Boden Liegenden. Danach entfernte sich die Gruppe zum Bahnsteig 1 am Hauptbahnhof Magdeburg, stieg in einen bereiten Zug und fuhr in Richtung Burg. Die Bundespolizeiinspektion Magdeburg kontaktierte das Polizeirevier Burg. Die alarmierten Kräfte der Landespolizei begaben sich sofort zum Bahnhof Burg, konnten die Verdächtigen im Zug identifizieren und übergaben sie den eintreffenden Bundespolizisten. Die 17- und 19-jährigen Deutschen erhielten Anzeigen wegen einfacher und schwerer Körperverletzung. Der 18-jährige Deutsche erwartet ein Verfahren wegen unterlassener Hilfeleistung. Der 39-Jährige war bei Ankunft der Bundespolizei nicht ansprechbar. Ein Rettungswagen und ein Notarzt wurden kurz darauf am Ort des Geschehens gerufen. Während der medizinischen Versorgung verhielt sich der Verletzte gegenüber den Helfenden aggressiv und versuchte, sich der Behandlung zu entziehen. Ein Atemalkoholtest ergab einen Wert von 2,03 Promille. Er wurde in ein nahegelegenes Krankenhaus gebracht. Nach Abschluss der erforderlichen Untersuchungen und dem Ausschluss innerer oder lebensbedrohlicher Verletzungen verließ der Mann die medizinische Einrichtung. Er erhielt eine Anzeige unter anderem wegen schwerer Körperverletzung und Bedrohung.
Hier geht es zur Originalquelle
Bundespolizeiinspektion Magdeburg
Telefon: +49 (0) 391-56549-505
E-Mail: bpoli.magdeburg.oea@polizei.bund.de
http://www.bundespolizei.de
X: @bpol_pir
BPOLI C: Bundespolizei entdeckt erneut einen Tiertransport mit Hundewelpen am Grenzübergang in Reitzenhain
Reitzenhain/ Marienberg (ost)
Beamte der Bundespolizeiinspektion Chemnitz haben am 7. März 2026 um 21:10 Uhr einen 37-jährigen Bulgaren überprüft. Im Auto des Mannes wurden drei Hundewelpen entdeckt. Zwei der Welpen waren in einer gemeinsamen Box, der dritte saß beim Beifahrer. Der Mann konnte EU-Heimtierausweise für die Welpen vorlegen. Erste Nachforschungen ergaben, dass die Welpen zu jung waren, um alle notwendigen Impfungen zu haben und reisefähig zu sein.
Das Veterinäramt wurde informiert und die Welpen wurden in ein Tierheim gebracht.
Auch am 31. Januar 2026 versuchte ein 32-jähriger Bulgare, fünf Welpen derselben Rasse einzuführen. Nach Überprüfung der Einträge in den Impfpässen wurde festgestellt, dass in beiden Fällen die Einträge, Untersuchungen und Impfungen vom selben Tierarzt in Bulgarien durchgeführt wurden.
Hier geht es zur Originalquelle
Bundespolizeiinspektion Chemnitz
Telefon: 0371 4615-105
E-Mail: bpoli.chemnitz.presse@polizei.bund.de
http://www.bundespolizei.de
BPOLI DD: Erfolgreiches Wochenende für die Bundespolizei Dresden - zahlreiche Haftbefehle vollstreckt
Dresden (ost)
Letztes Wochenende (06. bis 08. März 2026) haben Beamte der Bundespolizeiinspektion Dresden im Hauptbahnhof sowie in internationalen Zügen insgesamt fünf Haftbefehle vollstreckt. Die meisten Personen konnten ihre Haftstrafen durch Zahlung von Geldbußen vermeiden, aber für einen jungen Mann endete die Reise in der Justizvollzugsanstalt.
Am Samstagmorgen, dem 07.03.2026, wurde ein 31-jähriger bulgarischer Staatsbürger gegen 07:30 Uhr in der Kuppelhalle des Dresdner Hauptbahnhofs von einer Streife kontrolliert. Es stellte sich heraus, dass ein Haftbefehl der Staatsanwaltschaft Dresden wegen Diebstahls mit Waffen vorlag. Da der Mann die geforderte Geldstrafe von 450,00 Euro zunächst nicht zahlen konnte, wurde er zur Wache gebracht. Erst als ein Bekannter die Summe gegen 09:10 Uhr vor Ort zahlte, konnte der 31-Jährige die Wache als freier Mann verlassen.
Früher am selben Tag, gegen 05:50 Uhr, wurde eine 47-jährige Ungarin im Nachtzug kurz nach der Einreise aus Tschechien kontrolliert. Gegen die Frau lagen drei Haftbefehle der Staatsanwaltschaft Gera wegen nicht bezahlter Geldbußen vor. Nach ihrer Ankunft am Hauptbahnhof Dresden zahlte sie die Gesamtsumme von 124,50 Euro und durfte ihre Reise fortsetzen.
Am späten Freitagabend (06.03.2026) wurde ein 35-jähriger Deutscher im Ausreisezug nach Wien von Beamten kontrolliert. Die Staatsanwaltschaft Braunschweig suchte ihn wegen Bedrohung (Ersatzfreiheitsstrafe von 3 Tagen oder 90,00 Euro). Während der polizeilichen Maßnahmen gab der Mann freiwillig zu, Cannabis bei sich zu haben. Die Beamten stellten knapp 3,5 Gramm der Droge sicher und leiteten ein entsprechendes Ermittlungsverfahren ein. Die Geldstrafe aus dem Haftbefehl konnte er vor Ort bezahlen, woraufhin er gegen 23:10 Uhr entlassen wurde.
Ein 20-jähriger Tscheche hatte weniger Glück am Samstagnachmittag (07.03.2026). Er wurde im Railjet kontrolliert. Die Staatsanwaltschaft Dresden suchte ihn wegen unerlaubten Besitzes von Betäubungsmitteln; zur Vollstreckung standen 484,50 Euro oder 20 Tage Haft aus. Bei der Durchsuchung fanden die Beamten erneut Drogen: einen Joint sowie ein Tütchen mit einer weiß-braunen kristallinen Substanz. Da der junge Mann die Geldstrafe nicht bezahlen konnte, wurde er nach Abschluss der Maßnahmen in die Justizvollzugsanstalt Dresden eingeliefert.
Den Abschluss der Fahndungserfolge bildete am Sonntagvormittag (08.03.2026) die Kontrolle eines 20-jährigen Deutschen im Hauptbahnhof. Gegen ihn lag ein Haftbefehl des Amtsgerichts Emden wegen Nichterfüllung von Auflagen vor. Durch die Zahlung von 78,50 Euro konnte er die drohende Haft abwenden und seinen Weg nach einer knappen Stunde Bearbeitungszeit fortsetzen.
Hier geht es zur Originalquelle
Bundespolizeiinspektion Dresden
Pressestelle
Telefon: 0351 / 81502 - 2020
E-Mail: bpoli.dresden.oea@polizei.bund.de
http://www.bundespolizei.de
Twitter: https://twitter.com/bpol_pir
BPOLI DD: Festnahme nach Bedrohung mit Schusswaffe
Dresden (ost)
Am letzten Wochenende wurde ein 32-jähriger Verdächtiger am Hauptbahnhof Dresden von der Bundespolizei festgenommen. Ein Mann erkannte ihn wieder, den er angeblich bereits am Vortag angegriffen hatte.
Am Samstagabend gegen 19:00 Uhr sprach ein 31-jähriger Libanese eine Streife der Bundespolizei am Wiener Platz an. Er behauptete, gerade geschlagen und mit Pfefferspray angegriffen worden zu sein. Außerdem sagte er, dass der Täter ein Messer bei sich hatte. Eine sofortige Suche in der Umgebung der Prager Straße durch die Bundes- und Landespolizei verlief jedoch erfolglos.
Am Sonntag um 17:05 Uhr erschien der 31-Jährige erneut auf der Wache am Hauptbahnhof. Er gab an, den Angreifer vom Vortag in einer Gruppe auf dem Wiener Platz erkannt zu haben.
Der Zeuge sagte aus, dass der Verdächtige seine Jacke geöffnet und eine Schusswaffe gezeigt habe, die er in seinem Hosenbund trug, als er das Opfer bemerkte. Er habe die Waffe kurz gezogen und dann wieder versteckt.
Daraufhin begaben sich die Beamten mit dem Opfer zum Wiener Platz. Dort wurde eine Person identifiziert, auf die die Beschreibung passte. Der 32-jährige Palästinenser flüchtete zunächst in Richtung Dresden-Altstadt, konnte aber in der Reitbahnstraße gestellt werden.
Bei der Durchsuchung des Mannes wurde zunächst keine Waffe gefunden. Eine Suche in der Nähe war jedoch erfolgreich: In einem Laubhaufen fanden die Beamten eine Glock-Schusswaffe. Es handelte sich um eine unmarkierte Gasdruckwaffe.
Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wurde der Beschuldigte gegen 19:20 Uhr an die sächsische Polizei übergeben.
Hier geht es zur Originalquelle
Bundespolizeiinspektion Dresden
Pressestelle
Telefon: 0351 / 81502 - 2020
E-Mail: bpoli.dresden.oea@polizei.bund.de
http://www.bundespolizei.de
Twitter: https://twitter.com/bpol_pir
BPOLI DD: Bundespolizei unterbindet Einschüchterung am Wiener Platz - Drogen in Unterwäsche versteckt
Dresden (ost)
Am Samstagnachmittag (07.03.2026) gegen 17:40 Uhr unterband eine Streife der Bundespolizei am Dresdner Hauptbahnhof einen mutmaßlichen Bedrohungsversuch und stellte dabei verkaufsfertige Drogen sicher.
Die Beamten bestreiften den Hauptbahnhof im Bereich des Wiener Platz, als sie auf zwei junge Männer aufmerksam wurden. Ein 18-jähriger Libanese hielt einen 17-jährigen Syrer am Kragen fest und zog ihn gewaltsam an sich heran, um auf ihn einzureden. Auch als das Opfer versuchte, sich loszuwinden, ließ der Ältere nicht locker und hielt ihn am Arm fest. Erst als die Bundespolizisten sich näherten, ließ der Beschuldigte von dem Jugendlichen ab.
In der anschließenden Befragung versuchte der 18-Jährige, die Situation als "Spaß unter Bekannten" darzustellen. Dieser Darstellung widersprach der 17-Jährige jedoch: Er gab an, den Mann gar nicht zu kennen. Der Jugendliche wirkte auf die Beamten sichtlich eingeschüchtert und verunsichert, während der Beschuldigte während der Kontrolle fortwährend auf Arabisch auf ihn einredete.
Bei der Überprüfung der Personalien stellte sich heraus, dass beide Personen bereits wegen verschiedener Gewaltdelikte polizeilich bekannt sind. Bei der Durchsuchung des 18-jährigen Beschuldigten machten die Beamten schließlich einen brisanten Fund: In seiner Unterhose versteckt führte er eine Cliptüte mit sechs verkaufsfertig abgepackten Päckchen Cannabis sowie einen Blister mit dem verschreibungspflichtigen Medikament Pregabalin mit sich.
Aufgrund der Zuständigkeit wurde der gesamte Sachverhalt noch vor Ort an Beamte der Polizei Sachsen übergeben, die nun die weiteren Ermittlungen führen.
Hier geht es zur Originalquelle
Bundespolizeiinspektion Dresden
Pressestelle
Telefon: 0351 / 81502 - 2020
E-Mail: bpoli.dresden.oea@polizei.bund.de
http://www.bundespolizei.de
Twitter: https://twitter.com/bpol_pir
BPOLI LUD: Bundespolizei blickt auf fahndungsintensives Wochenende an der Grenze zurück
Görlitz, Ludwigsdorf, Dresden, Bielefeld (ost)
Ein Wochenende mit klaren Erfolgen für die Bundespolizei: Im Zuge verstärkter Kontrollen an der Autobahngrenze in Ludwigsdorf sowie an den benachbarten Übergängen wurden insgesamt 27 Fahndungstreffer erzielt.
Zwei Haftbefehle wurden vollstreckt
Am Samstagvormittag wurde ein 67-jähriger deutscher Staatsbürger an der Stadtbrücke Görlitz von Einsatzkräften kontrolliert. Bei der Überprüfung stellte sich heraus, dass ein Haftbefehl der Staatsanwaltschaft Dresden gegen ihn vorlag, da er ohne Fahrerlaubnis gefahren war und eine Geldstrafe von 1.465 Euro zu zahlen hatte. Nach Begleichung der Summe konnte er seine Reise fortsetzen.
Am Sonntagmittag wurde ein 52-jähriger polnischer Staatsbürger an der Autobahngrenze kontrolliert. Er war rechtskräftig wegen Verstoßes gegen das Antidopinggesetz verurteilt worden und musste vor Ort 681 Euro zahlen, um weiterreisen zu dürfen.
Zwei Personen mit umfangreichen Fahndungsnotierungen identifiziert
Ein 27-jähriger Rumäne wurde wegen Betrugsverdachts gesucht und hatte drei Fahndungsnotierungen der Staatsanwaltschaften Pirmasens und Zweibrücken im System.
Ein 65-jähriger Ukrainer hatte sogar vier Fahndungsnotierungen der Staatsanwaltschaften Leipzig und Würzburg. Ihm wurden Verstöße gegen das Kunsturhebergesetz, das Pflichtversicherungsgesetz und das Geldwäschegesetz vorgeworfen.
Das Ziel der Fahndungen war es, den aktuellen Aufenthaltsort der Beschuldigten zu ermitteln, um die laufenden Strafverfahren fortzusetzen. Beide Männer durften nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen ihre Reise fortsetzen.
Hier geht es zur Originalquelle
Bundespolizeiinspektion Ludwigsdorf
Pressesprecher
Danilo Weise
Telefon: 0 35 81 - 3626-6110
Mobil: 0175/9029421
E-Mail: bpoli.ludwigsdorf.presse@polizei.bund.de
www.bundespolizei.de
HZA-MD: Freiheitsstrafen in Höhe von fast 67 Jahren verhängtJahresbilanz 2025 der Finanzkontrolle Schwarzarbeit des Hauptzollamtes Magdeburg
Magdeburg (ost)
Die Finanzkontrolle Schwarzarbeit (FKS) des Hauptzollamtes Magdeburg blickt auf ein arbeitsintensives und erfolgreiches Jahr 2025 zurück:
Es wurden 691 Arbeitgeberprüfungen und 8.624 Personenbefragungen durchgeführt, Schäden durch Schwarzarbeit von rund 9 Millionen Euro festgestellt, Freiheitsstrafen in Höhe von fast 67 Jahren und Geldstrafen von knapp 1,2 Millionen Euro erwirkt.
Im Jahr 2025 wurden durch die Zöllnerinnen und Zöllner des Hauptzollamtes Magdeburg 691 Arbeitgeberprüfungen (2024: 677) und 8.624 Personenbefragungen (2024: 7.654) in Sachsen-Anhalt durchgeführt. Damit stieg sowohl die Zahl der Arbeitgeberprüfungen als auch die Zahl der kontrollierten Personen im Vergleich zum Vorjahr.
Prüfschwerpunkte der FKS in Sachsen-Anhalt waren das Bauhaupt- und Baunebengewerbe, das Gaststätten- und Beherbergungsgewerbe sowie Friseur- und Kosmetiksalons. Außerdem war das Hauptzollamt Magdeburg auch an den bundesweiten Schwerpunktprüfungen im Bereich Mindestlohn, im Baugewerbe, im Hotel- und Gaststättengewerbe, im Wach- und Sicherheitsgewerbe, im Friseur- und Kosmetikgewerbe sowie im Bereich der Clankriminalität beteiligt.
Durch ihre Prüfungen und Ermittlungen deckten die Zollbeamtinnen und -beamten des Hauptzollamtes Magdeburg Schäden für die Sozialversicherung in einer Gesamthöhe von rund 9 Millionen Euro auf.
Insgesamt konnten im letzten Jahr beim Hauptzollamt Magdeburg 2.343 Strafverfahren eingeleitet (2024: 2.092) und 2.207 Strafverfahren abgeschlossen (2024: 2.000) werden. Die im vergangenen Jahr abgeschlossenen Ermittlungen führten zu Geldstrafen in Höhe von insgesamt rund 1,2 Millionen Euro (2024: 980 Tausend Euro). Zudem wurden Freiheitsstrafen in Höhe von fast 67 Jahren erwirkt (2024: knapp 25 Jahre).
1.296 Ordnungswidrigkeitenverfahren (2024: 1.194) wurden eingeleitet, davon 130 (2024: 159) wegen Mindestlohnverstößen. 1.146 Ordnungswidrigkeitenverfahren (2024: 1.045) konnten im vergangenen Jahr abgeschlossen werden, davon 100 (2024: 107) wegen Mindestlohnverstößen. Insgesamt wurden knapp 915 Tausend Euro (2024: 740 Tausend Euro) an Buß- und Verwarngeldern verhängt.
Regierungsdirektorin Nora Stiller, Leiterin des Hauptzollamtes Magdeburg, hebt hervor: "Die steigende Anzahl von eingeleiteten Ermittlungsverfahren und Geldstrafen, aber auch die Erhöhung der erwirkten Freiheitsstrafen um ca. das 2,5-fache im Vergleich zum Vorjahr zeigen, dass die Strategie zur Wahrnehmung einer risikoorientierten Prüf- und Ermittlungstätigkeit erfolgreich ist. Dafür bedanke ich mich bei meinen Beschäftigten der FKS, die durch ihren unermüdlichen und engagierten Einsatz einen wichtigen Beitrag zur Bekämpfung von Schwarzarbeit und illegaler Beschäftigung sowie zur Sicherung unserer Sozialsysteme leisten."
Die Jahresergebnisse der Finanzkontrolle Schwarzarbeit im Einzelnen aufgeschlüsselt nach Branchen, Bundesländern, Hauptzollämtern und Tatbeständen finden Sie auf www.zoll.de.
Zusatzinformationen:
Schwarzarbeit und illegale Beschäftigung haben viele Facetten. FKS-Ermittlungen erfolgen immer ganzheitlich. Das bedeutet, dass geprüft wird, ob Arbeitgeber ihre Beschäftigten ordnungsgemäß zur Sozialversicherung angemeldet haben, Sozialleistungen zu Unrecht bezogen werden oder wurden, Ausländer die für die Aufnahme einer Beschäftigung erforderlichen Arbeitsgenehmigungen bzw. Aufenthaltstitel besitzen und auch, ob die Mindestarbeitsbedingungen eingehalten werden oder ggf. sogar ausbeuterische Arbeitsbedingungen vorliegen.
Die FKS führt ihre Prüfungen sowohl als verdachtsunabhängige Spontanprüfungen, als Initiativprüfung aus Anlass eigener Risikoeinschätzungen, insbesondere in von Schwarzarbeit besonders betroffenen Branchen, wie auch als hinweisbezogene Prüfmaßnahmen durch. Beginnend mit den Arbeitnehmerbefragungen vor Ort zu den Arbeitsverhältnissen schließen sich oftmals langwierige und komplexe Ermittlungen und Geschäftsunterlagenprüfungen an.
Hier geht es zur Originalquelle
Hauptzollamt Magdeburg
Sebastian Schultz
Telefon: 0391 / 5074 - 1206
E-Mail: presse.hza-magdeburg@zoll.bund.de
www.zoll.de
Redaktioneller Hinweis: Unser Liveticker basiert auf aktuellen Blaulichtmeldungen des Presseportals und wurde automatisch erstellt.








