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Heutige (13.04.2026) Blaulichtmeldungen aus Sachsen-Anhalt

Lesen Sie in unserem Live-Ticker die aktuellen Polizei- und Feuerwehrmeldungen aus Sachsen-Anhalt vom 13.04.2026

Foto: unsplash

Der Liveticker wird ständig aktualisiert.

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13.04.2026 – 16:01

BPOLI DD: Wochenendbilanz am Hauptbahnhof Dresden: Festnahme, Drogenfunde und Tumulte im Supermarkt

Dresden (ost)

Schon am Samstagabend (11.04.2026) wurden Bundespolizeikräfte gegen 21:15 Uhr im Hauptbahnhof Dresden auf einen 31-jährigen tschechischen Staatsbürger aufmerksam. Bei der Überprüfung entdeckten die Beamten ein Reizstoffsprühgerät. Da das Gerät weder ein erforderliches Prüfzeichen noch die Kennzeichnung "nur zur Tierabwehr" trug, wurde es beschlagnahmt. Der Mann muss nun mit einem Ermittlungsverfahren wegen Verstoßes gegen das Waffengesetz rechnen.

Am Sonntagnachmittag (12.04.2026) geriet ein 28-jähriger Afghane im Hauptbahnhof Dresden ins Visier einer Streife. Bei der Kontrolle des polizeibekannten 28-Jährigen fanden die Beamten zwei in Tüten verpackte Steine. Der Mann gab außerdem an, dass es sich um Heroin handele. Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wurde ein Verfahren wegen unerlaubten Besitzes von Betäubungsmitteln eingeleitet.

Um 18:20 Uhr desselben Tages wurde die Bundespolizei zu einem Vorfall in einem Supermarkt gerufen. Ein 38-jähriger Deutscher war dort in einen Konflikt mit Mitarbeitern und dem Sicherheitsdienst geraten. Nach Zeugenaussagen soll der Mann drei Angestellte stark beleidigt haben, nachdem er vermutete, dass sein Einkaufswagen weggeschoben worden war. Im Rahmen der Ermittlungen erhob der Beschuldigte jedoch schwere Vorwürfe gegen einen 39-jährigen Sicherheitsmitarbeiter: Dieser soll ihn im Pfandraum mehrmals ins Gesicht geschlagen haben.

Bei der Durchsuchung des 38-Jährigen fanden die Beamten außerdem unbezahltes Bier in seinem Rucksack. Die Polizei leitete daraufhin getrennte Ermittlungsverfahren wegen Beleidigung, Diebstahls und Körperverletzung ein.

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Bundespolizeiinspektion Dresden
Pressestelle
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13.04.2026 – 12:00

BPOLI MD: 42-Jähriger fährt ohne Zugticket und wird per Haftbefehl gesucht - Gefängnis und erneute Strafanzeige

Stendal (ost)

Am Sonntag, dem 12. April 2026, entdeckte der Zugbegleiter eines Intercity-Expresses auf der Strecke von Berlin nach Stendal um 05:58 Uhr kurz vor der Ankunft am Hauptbahnhof Stendal eine männliche Person ohne gültigen Fahrausweis. Die Bundespolizei wurde informiert und um Hilfe gebeten. Nachdem der Zug am Hauptbahnhof Stendal angehalten hatte, übernahmen Beamte des Bundespolizeireviers Stendal den Fall. Mithilfe von gültigen Ausweisdokumenten konnte die Identität des polnischen Mannes schließlich festgestellt werden. Eine Überprüfung seiner Daten im Fahndungssystem der Polizei ergab, dass er zur Strafvollstreckung ausgeschrieben war. Der 42-jährige Mann war vom Amtsgericht Hannover im Mai 2023 wegen Diebstahls zu einer Geldstrafe von ursprünglich 450 Euro oder einer Ersatzfreiheitsstrafe von 45 Tagen verurteilt worden. Da er der Strafe bisher nicht nachgekommen war und den Geldbetrag nicht vollständig bezahlt hatte, wurde im Januar 2026 ein Haftbefehl durch die Staatsanwaltschaft Hannover erlassen. Die Bundespolizisten informierten den Gesuchten über den Haftbefehl, nahmen ihn fest und brachten ihn zur Dienststelle am Hauptbahnhof Stendal. Da er die geforderte Summe von 110 Euro nicht zahlen konnte, wurde der Mann inhaftiert, um seine Reststrafe von 11 Tagen anzutreten. Die Bundespolizei informierte die zuständige Behörde über die Vollstreckung des Haftbefehls und erstattete außerdem Anzeige gegen den Mann wegen Schwarzfahrens.

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Bundespolizeiinspektion Magdeburg
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13.04.2026 – 12:00

BPOLI MD: Abgestellter Koffer führt zu Polizeieinsatz und Zugverspätungen

Halle (Saale) (ost)

Am Sonntag, dem 12. April 2026, entdeckte eine Angestellte eines Geschäfts im Hauptbahnhof Halle (Saale) um 09:05 Uhr einen unbeaufsichtigten Koffer und informierte die Sicherheitskräfte der Deutschen Bahn. Diese kontaktierten sofort die Bundespolizeiwache in Halle (Saale). Der Inhalt des Koffers war nicht sichtbar. Es konnte kein rechtmäßiger Besitzer ermittelt werden. Daher wurden umfangreiche Evakuierungs- und Absperrmaßnahmen durchgeführt, einschließlich der Bahnsteige 6/7 über dem Geschäft und deren Treppenaufgänge sowie der benachbarten Läden. Spezialkräfte der Bundespolizei aus Leipzig wurden hinzugezogen. Nachdem die Sprengstoffexperten eingetroffen waren und den Koffer untersucht hatten, gaben sie Entwarnung, stuften den Koffer als ungefährlich ein und öffneten ihn. Darin befanden sich Alltagsgegenstände und hauptsächlich Damenbekleidung, jedoch keine Hinweise auf einen Besitzer. Um 14:25 Uhr wurden alle Absperrungen aufgehoben und der Koffer dem Fundbüro der Deutschen Bahn übergeben.

Die Bundespolizei warnt aufgrund des aktuellen Vorfalls erneut eindringlich: Bitte passen Sie auf Ihr Reisegepäck auf! Behalten Sie es immer im Auge und tragen Sie es stets bei sich. Neben einem möglichen Diebstahl des Gepäcks kann es, wie im aktuellen Fall, zu einem Polizeieinsatz mit finanziellen Konsequenzen kommen. Zudem führen solche Vorfälle immer zu erheblichen Beeinträchtigungen für andere Reisende und deren Angehörige, die vermieden werden könnten, wenn die Besitzer angemessen aufpassen würden. Durch den Polizeieinsatz und die erforderlichen Maßnahmen kam es bei insgesamt 9 Zügen zu einer Verspätung von 49 Minuten.

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Bundespolizeiinspektion Magdeburg
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Redaktioneller Hinweis: Unser Liveticker basiert auf aktuellen Blaulichtmeldungen des Presseportals und wurde automatisch erstellt.

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