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Heutige (23.07.2026) Blaulichtmeldungen aus Sachsen

Lesen Sie in unserem Live-Ticker die aktuellen Polizei- und Feuerwehrmeldungen aus Sachsen vom 23.07.2026

Foto: unsplash

Der Liveticker wird ständig aktualisiert.

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23.07.2026 – 13:35

BPOLI EBB: Mann mit Schwarzpulver an Grenze gestoppt

Zittau (ost)

22.07.2026 | 22:30 Uhr | Zittau

Am Abend des 22. Juli 2026 stoppte die Bundespolizei in Zittau einen Autofahrer aus Polen, der eine äußerst explosive Ladung transportierte.

Um 22:30 Uhr wurde der 33-jährige Tscheche an der Grenzkontrollstelle in der Friedensstraße überprüft. Im Kofferraum fanden die Beamten einen Plastikbehälter mit schwarzem Granulat. Es handelte sich um 837 Gramm Schwarzpulver, das zu einer Schusswaffe gehören soll, die von der tschechischen Polizei beschlagnahmt wurde. Weitere Details zum Transport dieser Menge an Explosivstoffen werden durch die laufenden Ermittlungen ans Licht kommen.

Das Schwarzpulver wurde beschlagnahmt und ein Ermittlungsverfahren wegen Verstoßes gegen das Sprengstoffgesetz wurde eingeleitet.

(Ein Foto kann angefordert werden.)

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Bundespolizeiinspektion Ebersbach
Pressesprecher
Alfred Klaner
Telefon: 0 35 86 - 7 60 22 45
E-Mail: bpoli.ebersbach.oea@polizei.bund.de
www.bundespolizei.de

23.07.2026 – 13:35

BPOLI EBB: Mit verbotenen Messern und Pfefferspray an Grenze erwischt

Zittau (ost)

Nahezu jede Stunde am Nachmittag des 21. Juli 2026 stellte die Bundespolizei an der polnischen Grenze in Zittau gefährliche Gegenstände sicher, die unter das Waffengesetz fielen.

Um 14:50 Uhr wurde in der Friedensstraße ein nicht genehmigtes Pfefferspray entdeckt, das ein 48-jähriger tschechischer Autofahrer in der Türablage aufbewahrte. Bereits um 16:40 Uhr erfolgte die nächste Sicherstellung. Ein 31 Jahre alter Tscheche hatte in der Grenzkontrollstelle auf der B 178n ein verbotenes Einhandmesser im Handschuhfach seines PKW. Keine Stunde später, um 17:20 Uhr, wurde der dänische Fahrer eines Kleinbusses am selben Grenzübergang von den Beamten gestoppt. Der 35-Jährige hatte ebenfalls ein Einhandmesser in der Beifahrer-Türablage.

Die betroffenen Personen müssen sich nun wegen Verstößen gegen das Waffengesetz verantworten. Im letzten Fall musste sogar eine Sicherheitsleistung in Höhe von 175,00 Euro hinterlegt werden.

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Bundespolizeiinspektion Ebersbach
Pressesprecher
Alfred Klaner
Telefon: 0 35 86 - 7 60 22 45
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23.07.2026 – 10:43

BPOLI C: Bundespolizei trifft Feststellungen am Grenzübergang in Reitzenhain

Reitzenhain/ Marienberg (ost)

Am gestrigen Tag um 17:00 Uhr überprüften Beamte der Bundespolizeiinspektion Chemnitz im Zuge der wiedereingeführten Grenzkontrollen einen 25-jährigen bulgarischen Bürger. Bei der Überprüfung stellte sich heraus, dass die Staatsanwaltschaft Hagen wegen Körperverletzung nach einem Haftbefehl suchte. Es stand noch eine Geldstrafe von über 800 EUR aus. Der Bulgare konnte die geforderte Summe bezahlen und seine Reise fortsetzen.

Ebenfalls gestern um 02:50 Uhr wurde ein 39-jähriger rumänischer Staatsbürger kontrolliert. Hier lag ein Haftbefehl der Staatsanwaltschaft Karlsruhe aufgrund eines Verstoßes gegen das Pflichtversicherungsgesetz vor. Auch in diesem Fall konnte die geforderte Geldstrafe von über 900 EUR bezahlt werden, um die Weiterreise zu erlauben.

Ein 62-jähriger Mann aus Moldawien durfte nicht in das Bundesgebiet einreisen. Er wurde gestern um 17:30 Uhr mit seinem Lastwagen kontrolliert. Da er keine gültigen Aufenthaltsdokumente für Deutschland vorweisen konnte, wurde er nach Tschechien zurückgeschickt.

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Bundespolizeiinspektion Chemnitz

Telefon: 0371 4615-0
E-Mail: bpoli.chemnitz.presse@polizei.bund.de
http://www.bundespolizei.de

23.07.2026 – 07:12

FW Dresden: Informationen zum Einsatzgeschehen von Feuerwehr und Rettungsdienst in der Landeshauptstadt Dresden vom 22. Juli 2026

Dresden (ost)

Rettungsdienst

In den letzten 24 Stunden wurde der Rettungsdienst in der Landeshauptstadt Dresden insgesamt 225 Mal alarmiert. In 60 Fällen war ein Notarzteinsatz erforderlich. Zusätzlich wurden 187 qualifizierte Krankentransporte durchgeführt. Der Rettungshubschrauber wurde viermal im Leitstellenbereich eingesetzt.

Feuerwehr

Die Feuerwehr Dresden hatte insgesamt 40 Einsätze im Berichtszeitraum. Darunter zehn Brandeinsätze, vier Alarmierungen durch automatische Brandmeldeanlagen und 26 Hilfeleistungseinsätze. Über den Verkehrsunfall mit zwei eingeschlossenen Personen in Mickten wurde bereits am 22. Juli 2026 um 15:41 Uhr in einer separaten Pressemitteilung berichtet.

Am frühen Abend erhielt die Feuerwehr Dresden eine Anfrage zur Unterstützung der Berufsfeuerwehr Bautzen. Einsatzkräfte bekämpften dort seit mehreren Tagen den Brand eines Großakkus. Nach Absprache mit der Einsatzleitung machten sich vier Einsatzkräfte der Feuer- und Rettungswache Striesen mit dem Löschunterstützungsfahrzeug LUF 60 auf den Weg nach Bautzen. Das ferngesteuerte Kettenfahrzeug kann große Mengen Wasser als Strahl oder feinen Wassernebel abgeben und so Brände aus sicherer Entfernung bekämpfen und kühlen. Vor Ort wurde das Spezialfahrzeug gezielt eingesetzt und trug zum Löscherfolg bei. Gegen 2:30 Uhr kehrten die Einsatzkräfte nach Dresden zurück.

Gartenlaube brennt in voller Ausdehnung

Zeit: 22. Juli 2026, 22:26 bis 2:26 Uhr

Ort: Salzburger Straße, Laubegast

Bei Ankunft der Feuerwehr stand eine Gartenlaube bereits in voller Ausdehnung in Flammen. Nach ersten Informationen befanden sich keine Personen in oder in der Nähe des Gebäudes. Die Einsatzkräfte führten einen umfassenden Löschangriff mit drei Strahlrohren durch. Um die Löschwirkung zu verbessern, wurde Netzmittel dem Löschwasser zugesetzt. Um ausreichend Löschwasser bereitzustellen, baute die Stadtteilfeuerwehr eine Löschwasserversorgung über eine längere Strecke auf. Während der Nachlöscharbeiten musste der verschlossene Keller der Gartenlaube gewaltsam geöffnet werden, um weitere Glutnester auszuschließen. Ein Feuerwehrmann, der unter Atemschutz eingesetzt war, klagte während des Einsatzes über Kreislaufprobleme. Er wurde sofort aus dem Einsatz genommen und vom Rettungsdienst untersucht. Eine weitere medizinische Behandlung war nicht erforderlich. Nachdem alle Glutnester gelöscht waren, übergab die Feuerwehr die Brandstelle an den Eigentümer und die Polizei. Die Polizei hat die Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen. An dem Einsatz waren 32 Einsatzkräfte der Feuer- und Rettungswachen Übigau, Striesen und Altstadt, der Stadtteilfeuerwehr Niedersedlitz sowie der U-Dienst und der B-Dienst beteiligt.

Brennendes Laub löst Brandmeldeanlage in Pflegeheim aus

Zeit: 22. Juli 2026, 22:32 bis 23:59 Uhr

Ort: Löbtauer Straße, Friedrichstadt

Kurz nach der Alarmierung zum Laubenbrand in Laubegast wurde die Feuerwehr durch die automatische Brandmeldeanlage zu einem Pflegeheim an der Löbtauer Straße gerufen. Beim Eintreffen berichtete eine Pflegekraft von Rauch im Keller. Die Brandmeldeanlage zeigte die Auslösung eines Melders in einem Kellerraum an. Ein Trupp unter Atemschutz ging mit einem Strahlrohr in den Keller vor. Dort stellten die Einsatzkräfte eine Verrauchung fest, jedoch kein Feuer. Bei der weiteren Erkundung entdeckten sie brennendes Laub in einem Lichtschacht an der Außenseite des Gebäudes. Der Rauch war durch ein gekipptes Kellerfenster in das Gebäude gelangt und hatte den Rauchmelder ausgelöst. Die Einsatzkräfte löschten die Flammen mit einer Kübelspritze und lüfteten anschließend den Keller mit einem elektrischen Lüfter. Der betroffene Kellerbereich, angrenzende Treppenhäuser und ein Bewohnerzimmer wurden kontrolliert und auf Schadstoffkonzentrationen überprüft. Es wurden keine erhöhten Werte festgestellt. Um den Rauch effektiv zu entfernen, musste das Fenster zum Lichtschacht vollständig geöffnet werden. Nach Abschluss aller Maßnahmen übergab die Feuerwehr die Einsatzstelle an die Pflegedienstleitung. An dem Einsatz waren 38 Einsatzkräfte der Feuer- und Rettungswachen Übigau, Löbtau und Altstadt, der Rettungswache Friedrichstadt sowie der A-Dienst beteiligt.

Historischer Pkw brennt in einem Hinterhof vollständig aus

Zeit: 23. Juli 2026, 3:58 bis 5:26 Uhr

Ort: Königsbrücker Straße, Äußere Neustadt

Die Feuerwehr wurde zu einem brennenden Pkw an der Königsbrücker Straße gerufen. Aufgrund zahlreicher Notrufe war bereits auf der Anfahrt erkennbar, dass das Fahrzeug in voller Ausdehnung brannte. Bei Ankunft stand ein historischer Pkw vom Typ Morgan Plus im Hinterhof eines Wohngebäudes vollständig in Flammen. Das Fahrzeug war offenbar gegen eine Trennwand zwischen zwei Hinterhöfen gerollt. Das Feuer hatte bereits auf dort gelagerte Gegenstände übergegriffen. Zudem war Rauch durch gekippte Fenster in angrenzende Wohnungen gezogen. Ein Trupp unter Atemschutz begann die Brandbekämpfung mit einem Strahlrohr. Aufgrund der Lage im Hinterhof musste über eine Strecke von etwa 80 Metern eine Löschwasserversorgung aufgebaut werden. Parallel dazu sicherten die Einsatzkräfte das Fahrzeug und überprüften die angrenzenden Gebäude auf Personen, Rauch und mögliche Brandausbreitung. Um das erste Obergeschoss eines Hinterhauses zu kontrollieren, stiegen Einsatzkräfte über eine Steckleiter durch ein gekipptes Fenster ein. Dort befanden sich keine Personen. Die Räume waren nur leicht verraucht und wurden anschließend belüftet. In einem weiteren Hinterhaus wurden alle Bewohner wohlbehalten angetroffen. Es gab keine Hinweise auf eine Ausbreitung des Feuers. Während der Nachlöscharbeiten kam der Eigentümer des ausgebrannten Fahrzeugs aus dem Gebäude. Er wurde betreut und vom Rettungsdienst untersucht. Ein Transport in ein Krankenhaus war nicht erforderlich. Nach Abschluss der Löscharbeiten übergab die Feuerwehr die Einsatzstelle an die Polizei. Diese hat die Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen. An dem Einsatz waren 18 Einsatzkräfte der Feuer- und Rettungswache Altstadt sowie der Rettungswache Neustadt beteiligt.

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Feuerwehr Dresden
Pressestelle Feuerwehr Dresden
Michael Klahre
Telefon: 0351/8155-295
Mobil: 0160-96328780
E-Mail: feuerwehrpressestelle@dresden.de
https://www.dresden.de/feuerwehr

23.07.2026 – 06:50

BPOLI LUD: Zwei Gesuchte konnten Geldstrafen zahlen

Ludwigsdorf, Görlitz, Hagenwerder, Dessau-Roßlau, Zweibrücken (ost)

Bei den Grenzkontrollen haben Beamte der Bundespolizei am Mittwochabend am Autobahngrenzübergang Ludwigsdorf an der A4 sowie in Görlitz-Hagenwerder zwei Männer entdeckt, die per Haftbefehl gesucht wurden.

In Ludwigsdorf überprüften die Polizisten einen 37-jährigen polnischen Staatsbürger. Gegen ihn lag ein Haftbefehl der Staatsanwaltschaft Dessau-Roßlau wegen unerlaubten Entfernens vom Unfallort vor. Der Mann konnte die ausstehende Geldstrafe in Höhe von 1.633 Euro direkt vor Ort begleichen und so einer Verhaftung entgehen.

In Görlitz-Hagenwerder fiel den Beamten zudem ein 41-jähriger ukrainischer Staatsbürger auf, der ebenfalls gesucht wurde. Die Staatsanwaltschaft Zweibrücken hatte ihn wegen eines Verstoßes gegen das Pflichtversicherungsgesetz zur Fahndung ausgeschrieben. Auch er beglich die offene Geldstrafe in Höhe von 988 Euro direkt vor Ort.

Beide Männer konnten daraufhin ihre Reise nach Deutschland fortsetzen.

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Bundespolizeiinspektion Ludwigsdorf
Pressesprecher
Danilo Weise
Telefon: 0 35 81 - 3626-6110
Mobil: 0175/9029421
E-Mail: bpoli.ludwigsdorf.presse@polizei.bund.de
www.bundespolizei.de

Redaktioneller Hinweis: Unser Liveticker basiert auf aktuellen Blaulichtmeldungen des Presseportals und wurde automatisch erstellt.

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