Lesen Sie in unserem Live-Ticker die aktuellen Polizei- und Feuerwehrmeldungen aus Sachsen vom 24.09.2026
Heutige (24.09.2026) Blaulichtmeldungen aus Sachsen

Der Liveticker wird ständig aktualisiert.
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HZA-DD: Gemeinsame Pressemitteilung der Staatsanwaltschaften Dresden und Görlitz sowie des Hauptzollamtes DresdenBekämpfung von Schwarzarbeit in der BaubrancheZoll realisiert umfangreiche Durchsuchungen
Dresden (ost)
Die Behörden Dresden, Görlitz und Dresden führen Untersuchungen im Bereich des Wirtschaftsstrafrechts gegen die Verantwortlichen zweier Bauunternehmen durch.
Die beiden Verdächtigen (ein Deutscher und ein Kasache, beide 47 Jahre alt) werden beschuldigt, in zahlreichen Fällen Arbeitsentgelt vorenthalten und veruntreut zu haben.
Es wird den Verdächtigen vorgeworfen, die Anmeldung ihrer Mitarbeiter zur Sozialversicherung nicht korrekt durchgeführt und Sozialbeiträge unvollständig abgeführt zu haben.
Zwischen Anfang 2023 und Mitte 2026 sollen die Verdächtigen außerdem Rechnungen von angeblichen Serviceunternehmen in Höhe von fast drei Millionen Euro verbucht haben, ohne tatsächliche Leistungen zu erhalten.
Auf Antrag der Behörden Dresden und Görlitz haben die Ermittlungsrichter der Amtsgerichte Bautzen und Dresden Durchsuchungsbeschlüsse erlassen, die am 24. September 2026 vom Zoll vollzogen wurden. Insgesamt wurden 13 Objekte in Bautzen und Dresden durchsucht, darunter private Wohn- und Geschäftsräume sowie Mitarbeiterunterkünfte.
Bei den Durchsuchungen wurde umfangreiches Beweismaterial wie Mobiltelefone, Datenträger und Dokumente sichergestellt.
Zusätzlich wurden 22.000 Euro Bargeld sowie ein Pkw im Wert von etwa 15.000 Euro für mögliche Vermögensabschöpfungsmaßnahmen sichergestellt und 300.000 Euro auf einem Bankkonto gepfändet.
Mehr als 100 Zöllnerinnen der Finanzkontrolle Schwarzarbeit und Mitarbeiter des Finanzamtes Dresden waren an dem Einsatz beteiligt.
Die Ermittlungen der Behörden Dresden und Görlitz sowie des Hauptzollamtes Dresden werden noch einige Zeit in Anspruch nehmen.
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Hauptzollamt Dresden
Florian Thürmer
Telefon: 0351/4644-1047
E-Mail: florian.thuermer@zoll.bund.de
www.zoll.de
BPOLI C: Die Bundespolizeiinspektion Chemnitz lädt zum Benefizkonzert
Chemnitz (ost)
Zur Feier des diesjährigen Jubiläums - 75 Jahre Bundespolizei - lädt die Bundespolizeiinspektion Chemnitz am 15.10.2026 um 18:30 Uhr (Einlass ab 17:30 Uhr) zu einem Benefizkonzert in die St. Petri Kirche Chemnitz ein.
Das Bundespolizeiorchester Berlin, unter der Leitung von Gerd Herklotz, wird zu Gunsten des Lukas Stern e.V. Chemnitz und der St.-Petri-Schloss Kirchgemeinde auftreten.
Der Eintritt ist frei. Spenden werden gerne entgegengenommen.
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Bundespolizeiinspektion Chemnitz
Pressesprecherin
BPOLI Chemnitz
Telefon: 0371/ 33783-0
E-Mail: bpoli.chemnitz.presse@polizei.bund.de
http://www.bundespolizei.de
BPOLI EBB: Angetrunkener Rollstuhlfahrer tritt nach Bahnreisendem
Löbau (ost)
22.09.2026 | 19:35 Uhr | Löbau
Am Abend des 22. September 2026 hat ein Rollstuhlfahrer am Bahnhof in Löbau einen Passanten getreten und geschlagen, woraufhin dieser sich verteidigte.
Um 19:35 Uhr kam eine Zivilstreife der Bundes- und Landespolizei der Gemeinsamen Fahndungsgruppe Bautzen hinzu und trennte die streitenden Parteien. Der angegriffene Bahnreisende hatte zuvor einen Schlag ins Gesicht erhalten. Ein Atemalkoholtest ergab bei dem 33-jährigen deutschen Rollstuhlfahrer einen Wert von etwa 2,02 Promille. Die zweite Person ist ein 49-jähriger Deutscher.
Da der Mann einen Elektro-Rollstuhl benutzte, um am Straßenverkehr teilzunehmen, muss er sich nun wegen des Verdachts der Trunkenheit im Verkehr, versuchter Körperverletzung und Bedrohung verantworten. Die Ermittlungen wurden von der Landespolizei übernommen.
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Bundespolizeiinspektion Ebersbach
Pressesprecher
Alfred Klaner
Telefon: 0 35 86 - 7 60 22 45
E-Mail: bpoli.ebersbach.oea@polizei.bund.de
www.bundespolizei.de
BPOLI EBB: Jungs springen abfahrendem Zug hinterher
Neukirch / Lausitz (West) (ost)
22.09.2026 | 17:09 Uhr | Neukirch / Lausitz (West)
Es ist nicht bekannt, ob es sich um eine dumme Mutprobe handelte. Auf jeden Fall musste die Bundespolizei am 22. September am Bahnhof in Neukirch / Lausitz (West) einen ungewöhnlichen Vorfall aufnehmen.
Um 17:09 Uhr informierte das Zugpersonal der Regionalbahn Zittau - Dresden die Bundespolizei darüber, dass zwei Jugendliche sich unmittelbar nach der Abfahrt des Zuges auf die Gleise begeben hatten. Eine Zeugin berichtete dann, dass sie über den Bahnsteig hinter dem Zug hergelaufen und schließlich kurz dahinter auf die Gleise gesprungen waren.
Es handelt sich um zwei 14- und 15-jährige Deutsche aus der Region, die unverletzt blieben. Sie wurden nachdrücklich über ihr Fehlverhalten belehrt und über die Lebensgefahr aufgeklärt, in die sie sich begeben hatten. Dieses Mal wurden die Jungs vor einer Geldstrafe verschont.
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Bundespolizeiinspektion Ebersbach
Pressesprecher
Alfred Klaner
Telefon: 0 35 86 - 7 60 22 45
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BPOLI C: Fahrt ohne Ticket endet in JVA
Chemnitz (ost)
Ein 31-jähriger tschechischer Bürger fuhr gestern um 20:45 Uhr mit dem Regionalexpress von Dresden nach Chemnitz. Da er dem Zugbegleiter kein Ticket zeigen konnte, informierte dieser die Bundespolizei. Bei der Ankunft am Hauptbahnhof Chemnitz wurde der 31-Jährige von einer Streife abgeholt. Zur Erfassung seiner Daten wurde er zum Bundespolizeirevier am Hauptbahnhof Chemnitz gebracht. Bei der Überprüfung seiner Identität stellten die Beamten fest, dass eine Ausschreibung der Staatsanwaltschaft Traunstein zur Strafvollstreckung wegen Erschleichens von Leistungen vorlag. Die ausstehende Geldstrafe in Höhe von 384,50 Euro konnte er nicht bezahlen und muss nun eine Ersatzfreiheitsstrafe von 10 Tagen verbüßen.
Nach der Aufnahme der Anzeige wegen Erschleichens von Leistungen wurde er inhaftiert.
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Bundespolizeiinspektion Chemnitz
Pressesprecherin
BPOLI Chemnitz
Telefon: 0371/ 33783-0
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BPOLI C: Schottersteine auf Schiene gelegt - Bundespolizei sucht Zeugen
Frankenstein (ost)
Am gestrigen Tag gegen 15:00 Uhr informierte die Notfallleitstelle der Deutschen Bahn AG die Bundespolizeiinspektion Chemnitz über Schottersteine, die auf der Schiene der Strecke Dresden nach Chemnitz direkt am Bahnhof Frankenstein platziert wurden. Die einfahrende Regionalbahn überfuhr einen Stein und wird bis zum Eintreffen der Streife nicht weiterfahren, da weitere Steine aufgelegt wurden.
Unmittelbar darauf begab sich eine Streife vor Ort. Die Beamten entdeckten insgesamt 82 Schottersteine, die auf den Gleisen verstreut waren. Der Triebfahrzeugführer gab an, dass er aufgrund des geplanten Halts am Bahnhof langsam fuhr und den Zug schnell zum Stehen brachte. Trotzdem wurde eines der Räder beschädigt. Der Zug setzte seine Fahrt in Richtung Chemnitz gegen 15:50 Uhr fort.
Insgesamt kam es bei 5 Zügen zu einer Verspätung von 120 Minuten.
Mögliche Verdächtige konnten vor Ort nicht identifiziert werden.
Die Bundespolizeiinspektion Chemnitz bittet daher um Zeugenhinweise. Wer hat gestern Nachmittag Personen beobachtet, die die Steine auf die Schienen gelegt haben? Hinweise nimmt die Bundespolizeiinspektion Chemnitz unter 0371/33783-0 entgegen.
In diesem Zusammenhang warnt die Bundespolizei noch einmal eindringlich. Was oft als scheinbare Mutprobe oder Unfug beginnt, ist ein gefährlicher Eingriff in den Bahnverkehr, der zu schweren Unfällen, entgleisten Zügen oder herumfliegenden Trümmerteilen als Wurfgeschosse führen kann.
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Bundespolizeiinspektion Chemnitz
Pressesprecherin
BPOLI Chemnitz
Telefon: 0371/ 33783-0
E-Mail: bpoli.chemnitz.presse@polizei.bund.de
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BPOLI LUD: Bundespolizei verhindert mutmaßlichen Diebeszug an der Grenze (Podrosche)
Ludwigsdorf, Görlitz, Podrosche, Bad Muskau (ost)
In der Nacht vergangenen Nacht kontrollierten Beamte der Bundespolizei gegen 2:30 Uhr am Grenzübergang Podrosche einen Pkw mit polnischem Kennzeichen im Rahmen der Grenzkontrollen. Der Fahrer war 27 Jahre alt, der Beifahrer 41 Jahre alt und beide waren polnische Staatsangehörige.
Die beiden Insassen hatten keine Ausweisdokumente bei sich und gaben ihre persönlichen Daten nur mündlich an. Der Fahrer konnte auch keinen Führerschein vorzeigen. Die Beamten überprüften daher die Angaben im polizeilichen Fahndungssystem und nahmen auch digitale Fingerabdrücke unter die Lupe.
Es stellte sich heraus, dass die Fahrerlaubnis des 27-Jährigen in Polen für ungültig erklärt worden war, weshalb er nicht berechtigt war, das Fahrzeug zu führen. Außerdem waren beide Männer der Polizei bereits wegen Diebstahls in Sachsen und Brandenburg bekannt.
Bei einer genaueren Kontrolle im Anschluss fanden die Beamten im Fahrzeug eine umfangreiche Ausrüstung, die auf einen möglichen Diebstahl hindeutete, darunter einen Bolzenschneider, Brecheisen und einen Akkutrennschneider. Die beiden Männer machten keine Angaben zur Herkunft der Werkzeuge. Als die Beamten feststellten, dass die Seriennummer des Akkutrennschneiders als gestohlen gemeldet war, erhielten sie keine Erklärung.
Da das Werkzeug dem Fahrer zugeordnet werden konnte, leiteten die Beamten ein Strafverfahren wegen Hehlerei ein und stellten den Akkutrennschneider sicher. Zudem wurde dem 27-Jährigen das Fahren ohne Fahrerlaubnis vorgeworfen. Das übrige Werkzeug wurde ebenfalls zur Gefahrenabwehr sichergestellt und die Weiterfahrt untersagt.
Die beiden Männer entschieden sich gegen die Einreise. Sie wurden von einem Ersatzfahrer abgeholt und nach Polen zurückgebracht.
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Bundespolizeiinspektion Ludwigsdorf
Pressesprecher
Danilo Weise
Telefon: 0 35 81 - 3626-6110
Mobil: 0175/9029421
E-Mail: bpoli.ludwigsdorf.presse@polizei.bund.de
www.bundespolizei.de
Redaktioneller Hinweis: Unser Liveticker basiert auf aktuellen Blaulichtmeldungen des Presseportals und wurde automatisch erstellt.








