Lesen Sie in unserem Live-Ticker die aktuellen Polizei- und Feuerwehrmeldungen aus Sachsen-Anhalt vom 26.03.2026
Heutige (26.03.2026) Blaulichtmeldungen aus Sachsen-Anhalt

Der Liveticker wird ständig aktualisiert.
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BPOLI DD: 20-Jähriger verletzt zwei Bundespolizisten am Hauptbahnhof Dresden
Dresden (ost)
Am Nachmittag des 25. März 2026 kam es zu einer gewalttätigen Auseinandersetzung am Hauptbahnhof Dresden, bei der zwei Bundespolizeibeamte verletzt wurden. Um 13:40 Uhr überprüften Einsatzkräfte im internationalen Railjet 382 einen 20 Jahre alten deutsch-russischen Staatsbürger. Da er weder Ausweisdokumente noch einen gültigen Fahrschein vorzeigen konnte, sollte er den Zug am Hauptbahnhof Dresden verlassen.
Schon während der Fahrt zeigte sich der junge Mann sehr aggressiv und beleidigte die eingesetzten Beamten massiv verbal. Als sie versuchten, den Beschuldigten aus dem Zug zu bringen, eskalierte die Situation. Der 20-Jährige leistete heftigen Widerstand und griff unerwartet einem Beamten ins Gesicht. Dabei riss er ihm die Brille vom Kopf, die auf den Gleisen landete und beschädigt wurde. Anschließend wehrte sich der Mann durch gezielte Tritte in Richtung der Gesichter der Polizisten und durch Beißattacken.
Nur mit Hilfe weiterer Einsatzkräfte konnte der Angreifer festgenommen werden. Bei dem Handgemenge wurde auch eine dienstliche Bodycam beschädigt. Die beiden angegriffenen Bundespolizisten erlitten Verletzungen, die dazu führten, dass sie ihren Dienst vorzeitig beenden mussten und derzeit nicht dienstfähig sind.
Gegen den Verdächtigen wurde ein Ermittlungsverfahren wegen tätlichen Angriffs auf Vollstreckungsbeamte, Körperverletzung, Beleidigung, Sachbeschädigung und Erschleichens von Leistungen eingeleitet. Obwohl zunächst eine Vorführung vor den Haftrichter für den heutigen Donnerstag geplant war, hob die Staatsanwaltschaft Dresden im Laufe des Tages die Festnahme auf und ordnete die Freilassung des Mannes an.
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Bundespolizeiinspektion Dresden
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BPOLI MD: 34-Jähriger begibt sich in Lebensgefahr - unkooperatives Verhalten spitzt sich zu
Halle (Saale) (ost)
Am Mittwoch, dem 25. März 2026, erhielt das Polizeirevier Halle (Saale) um 23:00 Uhr eine Meldung über eine Person, die angeblich auf der Kupplung einer S-Bahn mitgefahren war und sich immer noch dort befand. Aufmerksame Passagiere in der Bahn hatten zuvor den Mann bemerkt und ihre Beobachtungen der Zugbegleiterin mitgeteilt. Der betreffende Zug blieb stehen, bis die Bundespolizei am Haltepunkt Steintorbrücke eintraf. Die Beamten konnten den Mann in der Hauptstraße lokalisieren und kontrollieren. Der 34-Jährige hatte keine Ausweisdokumente bei sich. Daher wurde er gebeten, zwecks eindeutiger Identitätsfeststellung in das Dienstfahrzeug der Beamten einzusteigen und zum Bundespolizeirevier am Hauptbahnhof Halle (Saale) gebracht zu werden. Er zeigte sich den Beamten gegenüber nicht kooperativ, missachtete ihre Anweisungen, widersetzte sich und leistete erheblichen Widerstand. Daraufhin musste er gefesselt werden. In der Dienststelle konnte seine Identität durch einen Fingerabdruckscan festgestellt werden. Es stellte sich heraus, dass der aus Eritrea stammende Mann sich seit diesem Monat illegal im Bundesgebiet aufhält. Ein alarmierter Rettungswagen und Notarzt konnten eine Gefährdung für sich selbst oder andere bei dem Mann ausschließen. Es wurde ein Ermittlungsverfahren wegen Verstößen gegen das Strafgesetzbuch und das Aufenthaltsgesetz eingeleitet.
Die Bundespolizeiinspektion Magdeburg weist erneut darauf hin, dass das unbefugte Betreten von Zügen oder Fahrzeugteilen lebensgefährlich ist und erhebliche Auswirkungen auf den Bahnverkehr haben kann. Züge nähern sich fast geräuschlos und können je nach Windrichtung oft sehr spät wahrgenommen werden. Darüber hinaus erzeugen vorbeifahrende Züge eine starke Sogwirkung, die ebenfalls zu schwerwiegenden, wenn nicht sogar tödlichen Unfällen führen kann. Aufgrund des Vorfalls und des polizeilichen Einsatzes hatte die S-Bahn insgesamt eine Verspätung von 24 Minuten.
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Redaktioneller Hinweis: Unser Liveticker basiert auf aktuellen Blaulichtmeldungen des Presseportals und wurde automatisch erstellt.








