Bundespolizei entdeckt blinder Passagier auf Güterzug, der ohne Ticket reiste und Gefährdung des Bahnverkehrs verursachte.
Horka: Blinder Passagier auf Güterzug entdeckt

Ludwigsdorf, Görlitz, Horka (ost)
Am Samstagmorgen erhielt die Bundespolizei einen Hinweis von einem Bürger, dass sich angeblich eine Person zwischen den Güterwagen eines fahrenden Zuges befindet.
Da der Zeuge den Zug sowie den Ort und die Zeit des Vorfalls genau beschreiben konnte, konnte der besagte Zug schnell über die Notfallleitstelle der Deutschen Bahn ermittelt werden. Einsatzkräfte machten sich dann mit Sonder- und Wegerechten auf den Weg zum Güterbahnhof Horka, um die Situation zu überprüfen und eine mögliche Gefahr für Leib und Leben sowie für den Bahnverkehr auszuschließen.
An der Einsatzstelle kontrollierten die Beamten den Zug und entdeckten in der Mitte des Zuges eine männliche Person, die auf einem Wagenpuffer saß.
Es handelte sich bei dem Mann um einen 21-jährigen deutschen Staatsbürger. Er gab an, in Senftenberg in den Zug gesprungen zu sein, um zu seinen Eltern in Rheinland-Pfalz zu reisen. Er hatte kein Geld für ein Zugticket und hatte angeblich bereits mehrmals auf diese Weise gereist.
Der Mann wurde vom Zug und vom Gleisbereich entfernt. Im weiteren Gespräch wurde klar, dass ihm die Risiken seines Verhaltens bewusst waren, ihn aber nicht interessierten.
Bei der polizeilichen Überprüfung ergaben sich Hinweise auf Alkohol- und Drogenabhängigkeit. Zur Beurteilung seines Gesundheitszustandes wurde der Rettungsdienst hinzugezogen. Dieser stellte keine akute Selbstgefährdung fest. Daraufhin erhielt der Mann einen Platzverweis und wurde von den Gleisanlagen in Horka nach Görlitz gebracht, um die Maßnahme durchzusetzen.
Gegen den Deutschen wurde ein Strafverfahren wegen Gefährdung des Bahnverkehrs eingeleitet. Nach erneuter Belehrung konnte er die Maßnahme verlassen.
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Sachsen für 2023
Die Verkehrsunfallstatistik für Sachsen im Jahr 2023 zeigt insgesamt 69.325 Unfälle. Davon endeten 7.684 Unfälle mit Personenschaden, was 11,08% aller Unfälle ausmacht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden betrafen 997 Fälle (1,44%). 447 Unfälle (0,64%) wurden unter dem Einfluss berauschender Mittel verursacht. Die Mehrheit der Unfälle waren übrige Sachschadensunfälle mit 60.197 Fällen (86,83%). Innerorts ereigneten sich 6.069 Unfälle (8,75%), außerorts (ohne Autobahnen) 2.922 Unfälle (4,21%) und auf Autobahnen 918 Unfälle (1,32%). Insgesamt gab es 130 Getötete, 1.757 Schwerverletzte und 8.022 Leichtverletzte.
| 2023 | |
|---|---|
| Verkehrsunfälle insgesamt | 69.325 |
| Unfälle mit Personenschaden | 7.684 |
| Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 997 |
| Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 447 |
| Übrige Sachschadensunfälle | 60.197 |
| Ortslage – innerorts | 6.069 |
| Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 2.922 |
| Ortslage – auf Autobahnen | 918 |
| Getötete | 130 |
| Schwerverletzte | 1.757 |
| Leichtverletzte | 8.022 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)








