Ein Brand im Keller eines Mehrfamilienhauses führte zu Rauchentwicklung. Bei einem Verkehrsunfall wurden mehrere Personen verletzt.
Kaditz: Brand und Verletzte bei Verkehrsunfall

Dresden (ost)
Feuer im Untergeschoss eines Wohnhauses – keine Verletzten
Wann? 26. Februar 2026, 14:48 – 16:50 Uhr
Wo: Altenberger Straße, Tolkewitz
Ein Brand brach aus bisher ungeklärter Ursache im Waschraum im Untergeschoss eines Mehrfamilienhauses aus. Die starke Rauchentwicklung führte zu einer vollständigen Verrauchung des Untergeschosses. Zwei Trupps unter Atemschutz begannen sofort mit der Brandbekämpfung mit einem Strahlrohr. Gleichzeitig wurden Belüftungsmaßnahmen ergriffen, um insbesondere den Treppenbereich rauchfrei zu halten und eine Ausbreitung des Rauches in die Wohnungen zu verhindern. Einige Bewohner verließen vorsorglich ihre Wohnungen. Die Feuerwehr überprüfte mehrere Wohnungen auf das Eindringen von Rauchgasen. In einigen Fällen wurde eine leichte Rauchbelastung festgestellt, die jedoch durch natürliche Querlüftung beseitigt werden konnte. Durch das Feuer wurde auch eine Wasserleitung beschädigt. Daher mussten Strom- und Wasserversorgung im Gebäude vorübergehend abgeschaltet werden. Es gab keine Verletzten. Die Polizei hat die Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen. Rund 30 Einsatzkräfte der Feuer- und Rettungswachen Albertstadt, Übigau und Striesen, der Rettungswache Leuben sowie der B-Dienst und der U-Dienst waren im Einsatz.
Verkehrsunfall mit mehreren Verletzten
Wann? 26. Februar 2026, 06:12 – 08:04 Uhr
Wo: Washingtonstraße Ecke Peschelstraße / Kaditz
Die Feuerwehr Dresden wurde heute Morgen zu einem Verkehrsunfall an der Kreuzung Washingtonstraße / Peschelstraße gerufen. Laut erster Meldung hatte sich ein Pkw überschlagen, was sich vor Ort bestätigte. Bei Ankunft der Einsatzkräfte war ein Renault mit Frontschaden an der Kreuzung. Ein Opel mit erheblichen Karosserieschäden stand im Graben neben der Autobahnauffahrt in Richtung Görlitz/Berlin. Die Insassen beider Fahrzeuge – eine Person im Renault und drei Personen im Opel – hatten ihre Fahrzeuge bereits verlassen und wurden sofort medizinisch versorgt. Der Renault-Fahrer und zwei Insassen des Opel erlitten leichte Verletzungen. Ein weiterer Insasse des Opel wurde schwer verletzt. Zwei Patienten wurden zur weiteren Behandlung ins Krankenhaus gebracht. Zwei weitere Personen blieben vor Ort nach der Untersuchung durch den Rettungsdienst. Die Feuerwehr- und Rettungswache Übigau sicherte die Unfallstelle ab, stellte den Brandschutz sicher und betreute die Beteiligten bis zum Eintreffen des Rettungsdienstes. Aufgrund der Sperrmaßnahmen kam es auf der Washingtonstraße zu einem erheblichen Stau mit Auswirkungen auf den Berufsverkehr am Morgen. Die Polizei hat die Ermittlungen zur Unfallursache aufgenommen. 26 Einsatzkräfte der Feuerwehr- und Rettungswache Übigau, der Rettungswachen Pieschen und Neustadt, der B-Dienst sowie der Organisatorische Leiter Rettungsdienst waren im Einsatz.
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Sachsen für 2023
Die Verkehrsunfallstatistik für Sachsen im Jahr 2023 zeigt insgesamt 69.325 Unfälle. Davon waren 7.684 Unfälle mit Personenschaden, was 11,08% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 997 Fälle aus, was 1,44% entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 447 Fällen registriert, was 0,64% ausmacht. Die übrigen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 60.197, was 86,83% entspricht. Innerorts gab es 6.069 Unfälle (8,75%), außerorts (ohne Autobahnen) 2.922 Unfälle (4,21%) und auf Autobahnen 918 Unfälle (1,32%). Im Jahr 2023 gab es 130 Todesfälle, 1.757 Schwerverletzte und 8.022 Leichtverletzte auf den Straßen Sachsens.
| 2023 | |
|---|---|
| Verkehrsunfälle insgesamt | 69.325 |
| Unfälle mit Personenschaden | 7.684 |
| Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 997 |
| Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 447 |
| Übrige Sachschadensunfälle | 60.197 |
| Ortslage – innerorts | 6.069 |
| Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 2.922 |
| Ortslage – auf Autobahnen | 918 |
| Getötete | 130 |
| Schwerverletzte | 1.757 |
| Leichtverletzte | 8.022 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)








