Der Rettungsdienst wurde in 24 Stunden 240-mal alarmiert, davon 62 Einsätze mit Notarzt. Feuerwehr hatte 12 Brandeinsätze, 19 Hilfeleistungen und 2 Fehlalarme.
Kaitz: Einsatzgeschehen von Feuerwehr und Rettungsdienst in Dresden

Dresden (ost)
Rettungsdienst
In den letzten 24 Stunden gab es insgesamt 240 Alarmierungen für den Rettungsdienst. In 62 Fällen war ein Notarzt erforderlich. Darüber hinaus führte das Rettungspersonal 175 qualifizierte Krankentransporte durch. Der Rettungshubschrauber wurde vier Mal alarmiert.
Feuerwehr
Die Feuerwehr Dresden wurde in derselben Zeitspanne zu 12 Brandeinsätzen, 19 Hilfeleistungen und zwei Fehlalarmen durch automatische Brandmeldeanlagen gerufen.
Rauchentwicklung in Wohngebäude durch Schornsteinbrand
Wann? 27. März 2026, 17:20 – 19:13
Wo: Quorener Straße, Bühlau
Beim Eintreffen des Löschzuges der Feuer- und Rettungswache Striesen waren bereits Einsatzkräfte der Stadtteilfeuerwehr Bühlau vor Ort. Das Gebäude war zu diesem Zeitpunkt evakuiert. Ein Trupp unter Atemschutz überprüfte den Schornstein und die Feuerstelle. Glühendes Material wurde über die Revisionsöffnung entfernt und nach draußen gebracht. Es gab keine weitere Ausbreitung. Aufgrund der Baustruktur war der Einsatz einer Drehleiter nicht möglich. Der Schornstein wurde daher zusätzlich mit einem Teleskopspiegel und über die Dachluke kontrolliert – ohne Auffälligkeiten. Messungen mit einem Mehrgaswarngerät waren unauffällig. Das Gebäude wurde belüftet und die Einsatzstelle an den Schornsteinfeger übergeben. Insgesamt waren 30 Einsatzkräfte beteiligt.
Schornsteinbrand
Wann? 27. März 2026, 18:41 – 21:05 Uhr
Wo: Eigenheimberg, Mockritz
Als die Einsatzkräfte am Einsatzort ankamen, brannte der Schornsteinkopf eines Wohngebäudes in voller Ausdehnung. Das Feuer hatte bereits auf Teile der Dachkonstruktion übergegriffen. Nach der ersten Lageerkundung handelte es sich nicht um einen Brand im Schornsteinzug, sondern um die Verkleidung des Schornsteins. Die Brandbekämpfung erfolgte über eine Drehleiter und im Innenangriff mit einem Trupp unter Atemschutz. Teile der Dachhaut im Bereich des Schornsteins wurden geöffnet, um Glutnester gezielt zu löschen. Eine Ausbreitung auf den gesamten Dachstuhl konnte verhindert werden. Die betroffenen Schornsteinzüge wurden gesichert, die Elektroanlage in den Dachgeschossen abgeschaltet. Der Kaminofen wurde geleert und die verbliebene Glut außerhalb des Gebäudes gelöscht. Die Einsatzstelle wurde dem Eigentümer übergeben. Weitere Maßnahmen wurden in Absprache mit dem Schornsteinfeger getroffen. Es waren 30 Einsatzkräfte der Feuer- und Rettungswachen Altstadt, Übigau und Löbtau, des U-Dienstes und der Stadtteilfeuerwehr Kaitz im Einsatz.
Brand eines Holzschuppens in Gartensparte
Wann? 27. März 2026, 21:29 – 23:59 Uhr
Wo: Rudolf-Bergander-Ring, Strehlen
Die Feuer- und Rettungswache Altstadt wurde unmittelbar nach dem vorherigen Schornsteinbrand zu einem weiteren Einsatz alarmiert. Der Integrierten Regionalleitstelle Dresden wurde ein Feuerschein und Rauchentwicklung in einer Gartensparte am Rudolf-Bergander-Ring gemeldet. Bei der Ankunft der Einsatzkräfte brannte ein kleiner Holzschuppen in voller Ausdehnung im hinteren Bereich eines verlassenen Grundstücks. Der Schuppen, der etwa 1,5 x 1,5 Meter groß war, befand sich in der Nähe eines Bahndamms. Ein angrenzender Kirschbaum hatte ebenfalls Feuer gefangen. Die Brandbekämpfung erfolgte durch einen Trupp unter Atemschutz. Der Schuppen und das umliegende Gelände wurden mit etwa 2.000 Litern Wasser gelöscht. Eine weitere Ausbreitung wurde verhindert. Es waren 16 Einsatzkräfte der Feuer- und Rettungswachen Striesen und Altstadt im Einsatz.
Mehrere Reanimationseinsätze
Wann? 27. März 2026
Wo: Stadtgebiet
Am gestrigen Tag waren Feuerwehr und Rettungsdienst bei mehreren Reanimationseinsätzen im Stadtgebiet gefordert. Neben Kräften der Berufsfeuerwehr und der Stadtteilfeuerwehren waren auch qualifizierte Ersthelfer im Einsatz, die über eine Lebensretter-App alarmiert wurden. Bei einem Einsatz in einer Sporthalle wurde die Feuerwehr zur Unterstützung des Rettungsdienstes gerufen. Bei der Ankunft war der Patient bewusstlos am Boden, die Reanimation war bereits durch das Rettungsteam eingeleitet worden. Die Einsatzkräfte unterstützten im Rahmen eines High-Performance-Teams und beim Transport des Patienten in den Rettungswagen. Ein High-Performance-Team ist eine strukturierte Zusammenarbeit mehrerer Einsatzkräfte bei einer Reanimation. Jede Person übernimmt klar definierte Aufgaben, um die Maßnahmen parallel, abgestimmt und ohne Zeitverlust durchzuführen. In einem anderen Einsatz waren bereits mehrere Ersthelfer sowie Kräfte der Feuerwehr und der Stadtteilfeuerwehr Weixdorf vor Ort. Die Reanimation wurde unverzüglich durchgeführt. Auch hier wurde ein High-Performance-Team gebildet. Nachdem ein Spontankreislauf (ROSC) wiederhergestellt wurde, wurde die Person aus dem Kellergeschoss gerettet und dem Rettungsdienst übergeben. Der Transport ins Krankenhaus erfolgte unter fortlaufender Reanimation. Parallel dazu wurden Angehörige betreut. Die Polizei und ein Kriseninterventionsteam übernahmen die weitere Betreuung vor Ort.
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Sachsen für 2023
Im Jahr 2023 gab es insgesamt 69.325 Verkehrsunfälle in Sachsen. Davon waren 7.684 Unfälle mit Personenschaden, was 11,08% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 997 Fälle aus, was 1,44% der Gesamtzahl entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 447 Fällen registriert, was 0,64% aller Unfälle ausmacht. Die meisten Unfälle, nämlich 60.197, waren Übrige Sachschadensunfälle, was 86,83% entspricht. Innerorts ereigneten sich 6.069 Unfälle (8,75%), außerorts (ohne Autobahnen) 2.922 Unfälle (4,21%) und auf Autobahnen 918 Unfälle (1,32%). Insgesamt gab es 130 Getötete, 1.757 Schwerverletzte und 8.022 Leichtverletzte.
| 2023 | |
|---|---|
| Verkehrsunfälle insgesamt | 69.325 |
| Unfälle mit Personenschaden | 7.684 |
| Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 997 |
| Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 447 |
| Übrige Sachschadensunfälle | 60.197 |
| Ortslage – innerorts | 6.069 |
| Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 2.922 |
| Ortslage – auf Autobahnen | 918 |
| Getötete | 130 |
| Schwerverletzte | 1.757 |
| Leichtverletzte | 8.022 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)








