Kinder wurden im Gleisbereich gesichtet, die Polizei fand sie schnell. Die Strecke wurde gesperrt, umgehend wurden die Eltern informiert.
Kindern im Gleisbereich bei Görlitz

Ludwigsdorf, Görlitz (ost)
Am Freitag um 16.55 Uhr informierte die Notfallleitstelle der Deutschen Bahn die Bundespolizei Ludwigsdorf darüber, dass im Bereich Görlitz-Rauschwalde auf der Bahnstrecke Görlitz-Dresden Kinder im Gleisbereich gesichtet worden waren.
Umgehend eingesetzte Streifen begaben sich zum gemeldeten Einsatzort und nahmen die Suche nach den Kindern auf. Parallel dazu wurde die Bahnstrecke vorsorglich gesperrt.
Dank der genauen Ortsangaben stellten die Beamten bereits während der Anfahrt in etwa 400 Metern Entfernung drei Kinder fest. Eine erste Befragung bestätigte den Verdacht, dass es sich um die gemeldeten Personen handelte.
Die drei 14- und 15-Jährigen gaben an, über die Gleise gelaufen zu sein. Die Streckensperrung konnte daraufhin bereits nach 15 Minuten wieder aufgehoben werden.
Im Rahmen der Identitätsfeststellung kontaktierten die Beamten die Erziehungsberechtigten. Zudem wurden die Kinder in einem Gespräch noch einmal eindringlich auf die erheblichen Gefahren im Bahnbereich hingewiesen.
Dazu erklärte Danilo Weise, Sprecher der Bundespolizei Ludwigsdorf: „Vor allem Familien, die in unmittelbarer Nähe zu Bahnanlagen wohnen, sollten mit ihren Kindern über die Gefahren und möglichen Folgen sprechen, die von Gleisanlagen ausgehen. Nur aufgeklärte Kinder können die Konsequenzen leichtsinnigen Fehlverhaltens richtig einschätzen.“
Quelle: Presseportal








