In den vergangenen 24 Stunden gab es insgesamt 225 Rettungsdiensteinsätze und 40 Feuerwehreinsätze in Dresden.
Laubegast: Feuerwehr- und Rettungseinsätze in Dresden

Dresden (ost)
Rettungsdienst
In den letzten 24 Stunden wurde der Rettungsdienst in der Landeshauptstadt Dresden insgesamt 225 Mal alarmiert. In 60 Fällen war ein Notarzteinsatz erforderlich. Zusätzlich wurden 187 qualifizierte Krankentransporte durchgeführt. Der Rettungshubschrauber wurde viermal im Leitstellenbereich eingesetzt.
Feuerwehr
Die Feuerwehr Dresden hatte insgesamt 40 Einsätze im Berichtszeitraum. Darunter zehn Brandeinsätze, vier Alarmierungen durch automatische Brandmeldeanlagen und 26 Hilfeleistungseinsätze. Über den Verkehrsunfall mit zwei eingeschlossenen Personen in Mickten wurde bereits am 22. Juli 2026 um 15:41 Uhr in einer separaten Pressemitteilung berichtet.
Am frühen Abend erhielt die Feuerwehr Dresden eine Anfrage zur Unterstützung der Berufsfeuerwehr Bautzen. Einsatzkräfte bekämpften dort seit mehreren Tagen den Brand eines Großakkus. Nach Absprache mit der Einsatzleitung machten sich vier Einsatzkräfte der Feuer- und Rettungswache Striesen mit dem Löschunterstützungsfahrzeug LUF 60 auf den Weg nach Bautzen. Das ferngesteuerte Kettenfahrzeug kann große Mengen Wasser als Strahl oder feinen Wassernebel abgeben und so Brände aus sicherer Entfernung bekämpfen und kühlen. Vor Ort wurde das Spezialfahrzeug gezielt eingesetzt und trug zum Löscherfolg bei. Gegen 2:30 Uhr kehrten die Einsatzkräfte nach Dresden zurück.
Gartenlaube brennt in voller Ausdehnung
Zeit: 22. Juli 2026, 22:26 bis 2:26 Uhr
Ort: Salzburger Straße, Laubegast
Bei Ankunft der Feuerwehr stand eine Gartenlaube bereits in voller Ausdehnung in Flammen. Nach ersten Informationen befanden sich keine Personen in oder in der Nähe des Gebäudes. Die Einsatzkräfte führten einen umfassenden Löschangriff mit drei Strahlrohren durch. Um die Löschwirkung zu verbessern, wurde Netzmittel dem Löschwasser zugesetzt. Um ausreichend Löschwasser bereitzustellen, baute die Stadtteilfeuerwehr eine Löschwasserversorgung über eine längere Strecke auf. Während der Nachlöscharbeiten musste der verschlossene Keller der Gartenlaube gewaltsam geöffnet werden, um weitere Glutnester auszuschließen. Ein Feuerwehrmann, der unter Atemschutz eingesetzt war, klagte während des Einsatzes über Kreislaufprobleme. Er wurde sofort aus dem Einsatz genommen und vom Rettungsdienst untersucht. Eine weitere medizinische Behandlung war nicht erforderlich. Nachdem alle Glutnester gelöscht waren, übergab die Feuerwehr die Brandstelle an den Eigentümer und die Polizei. Die Polizei hat die Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen. An dem Einsatz waren 32 Einsatzkräfte der Feuer- und Rettungswachen Übigau, Striesen und Altstadt, der Stadtteilfeuerwehr Niedersedlitz sowie der U-Dienst und der B-Dienst beteiligt.
Brennendes Laub löst Brandmeldeanlage in Pflegeheim aus
Zeit: 22. Juli 2026, 22:32 bis 23:59 Uhr
Ort: Löbtauer Straße, Friedrichstadt
Kurz nach der Alarmierung zum Laubenbrand in Laubegast wurde die Feuerwehr durch die automatische Brandmeldeanlage zu einem Pflegeheim an der Löbtauer Straße gerufen. Beim Eintreffen berichtete eine Pflegekraft von Rauch im Keller. Die Brandmeldeanlage zeigte die Auslösung eines Melders in einem Kellerraum an. Ein Trupp unter Atemschutz ging mit einem Strahlrohr in den Keller vor. Dort stellten die Einsatzkräfte eine Verrauchung fest, jedoch kein Feuer. Bei der weiteren Erkundung entdeckten sie brennendes Laub in einem Lichtschacht an der Außenseite des Gebäudes. Der Rauch war durch ein gekipptes Kellerfenster in das Gebäude gelangt und hatte den Rauchmelder ausgelöst. Die Einsatzkräfte löschten die Flammen mit einer Kübelspritze und lüfteten anschließend den Keller mit einem elektrischen Lüfter. Der betroffene Kellerbereich, angrenzende Treppenhäuser und ein Bewohnerzimmer wurden kontrolliert und auf Schadstoffkonzentrationen überprüft. Es wurden keine erhöhten Werte festgestellt. Um den Rauch effektiv zu entfernen, musste das Fenster zum Lichtschacht vollständig geöffnet werden. Nach Abschluss aller Maßnahmen übergab die Feuerwehr die Einsatzstelle an die Pflegedienstleitung. An dem Einsatz waren 38 Einsatzkräfte der Feuer- und Rettungswachen Übigau, Löbtau und Altstadt, der Rettungswache Friedrichstadt sowie der A-Dienst beteiligt.
Historischer Pkw brennt in einem Hinterhof vollständig aus
Zeit: 23. Juli 2026, 3:58 bis 5:26 Uhr
Ort: Königsbrücker Straße, Äußere Neustadt
Die Feuerwehr wurde zu einem brennenden Pkw an der Königsbrücker Straße gerufen. Aufgrund zahlreicher Notrufe war bereits auf der Anfahrt erkennbar, dass das Fahrzeug in voller Ausdehnung brannte. Bei Ankunft stand ein historischer Pkw vom Typ Morgan Plus im Hinterhof eines Wohngebäudes vollständig in Flammen. Das Fahrzeug war offenbar gegen eine Trennwand zwischen zwei Hinterhöfen gerollt. Das Feuer hatte bereits auf dort gelagerte Gegenstände übergegriffen. Zudem war Rauch durch gekippte Fenster in angrenzende Wohnungen gezogen. Ein Trupp unter Atemschutz begann die Brandbekämpfung mit einem Strahlrohr. Aufgrund der Lage im Hinterhof musste über eine Strecke von etwa 80 Metern eine Löschwasserversorgung aufgebaut werden. Parallel dazu sicherten die Einsatzkräfte das Fahrzeug und überprüften die angrenzenden Gebäude auf Personen, Rauch und mögliche Brandausbreitung. Um das erste Obergeschoss eines Hinterhauses zu kontrollieren, stiegen Einsatzkräfte über eine Steckleiter durch ein gekipptes Fenster ein. Dort befanden sich keine Personen. Die Räume waren nur leicht verraucht und wurden anschließend belüftet. In einem weiteren Hinterhaus wurden alle Bewohner wohlbehalten angetroffen. Es gab keine Hinweise auf eine Ausbreitung des Feuers. Während der Nachlöscharbeiten kam der Eigentümer des ausgebrannten Fahrzeugs aus dem Gebäude. Er wurde betreut und vom Rettungsdienst untersucht. Ein Transport in ein Krankenhaus war nicht erforderlich. Nach Abschluss der Löscharbeiten übergab die Feuerwehr die Einsatzstelle an die Polizei. Diese hat die Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen. An dem Einsatz waren 18 Einsatzkräfte der Feuer- und Rettungswache Altstadt sowie der Rettungswache Neustadt beteiligt.
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Sachsen für 2023
Die Verkehrsunfallstatistik für Sachsen im Jahr 2023 zeigt insgesamt 69.325 Unfälle. Davon waren 7.684 Unfälle mit Personenschaden, was 11,08% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 997 Fälle aus, was 1,44% entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 447 Fällen registriert, was 0,64% ausmacht. Die übrigen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 60.197 Fälle, was 86,83% ausmacht. Innerorts ereigneten sich 6.069 Unfälle (8,75%), außerorts (ohne Autobahnen) 2.922 Unfälle (4,21%) und auf Autobahnen 918 Unfälle (1,32%). Insgesamt gab es 130 Getötete, 1.757 Schwerverletzte und 8.022 Leichtverletzte.
| 2023 | |
|---|---|
| Verkehrsunfälle insgesamt | 69.325 |
| Unfälle mit Personenschaden | 7.684 |
| Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 997 |
| Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 447 |
| Übrige Sachschadensunfälle | 60.197 |
| Ortslage – innerorts | 6.069 |
| Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 2.922 |
| Ortslage – auf Autobahnen | 918 |
| Getötete | 130 |
| Schwerverletzte | 1.757 |
| Leichtverletzte | 8.022 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)








