Junge Frau und Mann mit hohem Promillewert attackieren Rettungspersonal am Bahnhof Biederitz.
Leipzig: Alkoholisierte greifen Helfende an

Magdeburg (ost)
Am Freitag, dem 9. Januar 2026, gab die Notrufzentrale der Deutschen Bahn in Leipzig um 14:46 Uhr der Bundespolizei in Magdeburg Bescheid über die Anforderung eines Rettungswagens am Bahnhof Biederitz und bat um zusätzliche Hilfe. Gemäß den ersten Informationen fuhr eine junge Dame mit einem Regionalzug. Aufgrund ihres betrunkenen Zustands rief das Zugpersonal einen Rettungswagen. Während der Erste-Hilfe-Maßnahmen warf die 34-jährige Frau eine Bierflasche auf das Rettungspersonal. Ihr 30-jähriger Begleiter griff einen Helfer mit einer weiteren Glasflasche an. Glücklicherweise konnten die Wurfgeschosse vermieden werden. Außerdem wurden die Sanitäter bedroht. Ein Streifenwagen der Bundespolizei fuhr mit Blaulicht und Martinshorn nach Biederitz. Ein vor Ort durchgeführter Atemalkoholtest ergab einen Wert von 1,55 Promille bei der Frau und 2,19 Promille bei dem Mann. Der Gesundheitszustand der Frau war stabil, daher wurden sie und ihr Mitreisender von den Bundespolizisten mit dem Zug zum Hauptbahnhof Magdeburg gebracht. Der Mann wurde während der Fahrt erneut zunehmend aggressiv und musste gefesselt werden. Nach Abschluss der erforderlichen polizeilichen Maßnahmen konnten beide Personen am frühen Abend die Räumlichkeiten der Bundespolizei verlassen. Die Frau beleidigte eine Beamtin, was zu einer weiteren Anzeige wegen Beleidigung führte. Zudem wurden gegen die Deutschen Ermittlungsverfahren unter anderem wegen versuchter gefährlicher Körperverletzung, tätlichen Angriffs, Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte oder Personen, die diesen gleichgestellt sind, sowie Bedrohung eingeleitet.
Quelle: Presseportal








