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Leipzig: Serientäter im Visier der Bundespolizei Dresden

Ein 35-jähriger Deutscher sorgt für mehrere Zwischenfälle. Innerhalb von 48 Stunden bedrängt er Reisende und stiehlt Produkte, zeigt aggressives Verhalten und leistet Widerstand gegen die Polizei.

Foto: unsplash

Dresden (ost)

Am letzten Wochenende war die Bundespolizei mehrmals mit einem 35-jährigen Deutschen beschäftigt. Am Freitagabend (06.02.2026) gegen 20:30 Uhr ereignete sich im RE 50 auf dem Weg nach Leipzig ein erster schwerwiegender Vorfall. Der betrunkene 35-Jährige belästigte eine Reisende und zeigte sich zunehmend verbal aggressiv. Als die Frau versuchte, den Zug zu verlassen, um der Situation zu entkommen, wollte der Mann ihr folgen.

Ein couragierter Zeuge griff sofort ein und verhinderte die weitere Verfolgung. Der Zugbegleiter griff ebenfalls ein. Gemeinsam gelang es, den Angreifer in einen Eckbereich des Waggons zu drängen, wobei das Hemd des Täters zerriss. Während des Vorfalls erlitt der Zeuge leichte Verletzungen an beiden Händen und wurde vom Tatverdächtigen angespuckt. Die hinzugezogenen Bundespolizisten brachten den Mann zur Wache. Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wurde er freigelassen.

Nur zwei Tage später, am Sonntagnachmittag (08.02.2026) gegen 14:45 Uhr, wurde die Bundespolizei erneut wegen derselben Person alarmiert. In einem Supermarkt im Dresdner Hauptbahnhof hatte der Mann mehrere Produkte gestohlen und sich gegenüber dem Sicherheitspersonal äußerst aggressiv verhalten.

Als die Beamten eintrafen, war der Verdächtige bereits vom Sicherheitsdienst am Boden fixiert worden. Aufgrund seines anhaltenden Widerstands mussten ihm die Bundespolizisten Handschellen anlegen. Ein freiwilliger Atemalkoholtest ergab einen Wert von 1,96 Promille.

Während der gesamten polizeilichen Maßnahmen beleidigte und spuckte der 35-Jährige ununterbrochen die Beamten an. Nach Abschluss der Maßnahmen erhielt er einen Platzverweis für den Hauptbahnhof Dresden bis zum nächsten Tag. Auch beim Verlassen der Wache äußerte er weitere Drohungen und Beleidigungen gegenüber den Einsatzkräften.

Gegen den Mann wurden Ermittlungsverfahren wegen Körperverletzung, Beleidigung, Bedrohung sowie Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte eingeleitet.

Quelle: Presseportal

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