Ein betrunkener Rollstuhlfahrer griff einen Passanten am Bahnhof an, die Polizei ermittelt wegen Trunkenheit im Verkehr und Körperverletzung.
Löbau: Rollstuhlfahrer tritt Bahnreisendem

Löbau (ost)
22.09.2026 | 19:35 Uhr | Löbau
Am Abend des 22. September 2026 hat ein Rollstuhlfahrer am Bahnhof in Löbau einen Passanten getreten und geschlagen, woraufhin dieser sich verteidigte.
Um 19:35 Uhr kam eine Zivilstreife der Bundes- und Landespolizei der Gemeinsamen Fahndungsgruppe Bautzen hinzu und trennte die streitenden Parteien. Der angegriffene Bahnreisende hatte zuvor einen Schlag ins Gesicht erhalten. Ein Atemalkoholtest ergab bei dem 33-jährigen deutschen Rollstuhlfahrer einen Wert von etwa 2,02 Promille. Die zweite Person ist ein 49-jähriger Deutscher.
Da der Mann einen Elektro-Rollstuhl benutzte, um am Straßenverkehr teilzunehmen, muss er sich nun wegen des Verdachts der Trunkenheit im Verkehr, versuchter Körperverletzung und Bedrohung verantworten. Die Ermittlungen wurden von der Landespolizei übernommen.
Quelle: Presseportal
Statistiken zur Drogenkriminalität in Sachsen für 2022/2023
Die Drogenraten in Sachsen zwischen 2022 und 2023 zeigen einen Rückgang in den aufgezeichneten Fällen. Im Jahr 2022 wurden 13353 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 nur noch 12834 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle ging ebenfalls von 11994 auf 11702 zurück. Die Anzahl der Verdächtigen sank von 10753 auf 10321, wobei die Anzahl der männlichen Verdächtigen von 9174 auf 8806 und die Anzahl der weiblichen Verdächtigen von 1579 auf 1515 zurückging. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg jedoch von 2636 auf 2907 an. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl an Drogenfällen in Deutschland mit 73917 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 13.353 | 12.834 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 11.994 | 11.702 |
| Anzahl der Verdächtigen | 10.753 | 10.321 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 9.174 | 8.806 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 1.579 | 1.515 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 2.636 | 2.907 |
Quelle: Bundeskriminalamt








