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Löbau: Unerlaubte Einreisen verhindert

Bundespolizisten verhinderten mehrere unerlaubte Einreisen. Ukrainer, Bulgaren und Pole nach Kontrollen zurückgewiesen.

Foto: unsplash

Zittau (ost)

Bundespolizisten aus Ebersbach haben in den vergangenen Tagen mehrere unerlaubte Einreisen verhindert.

Am 23. Januar 2026 um 10:10 Uhr wurde ein 31-jähriger Ukrainer als Passagier eines Reisebusses auf der Friedensstraße in Zittau kontrolliert. Er identifizierte sich mit seinem gültigen ukrainischen Reisepass, in dem sich ein abgelaufener tschechischer Aufenthaltstitel befand. Da dieser nicht zur Einreise berechtigte, wurde der Mann angezeigt und nach Polen zurückgewiesen.

Zwei Bulgaren im Alter von 19 und 33 Jahren stellten sich am 24. Januar 2026 um 02:00 Uhr auf der B 178n bei Zittau zur Einreise vor. Sie wiesen sich mit ihren gültigen bulgarischen Reisepässen aus, aber bei der Überprüfung der Personalien stellten die Polizisten fest, dass den Männern ein Einreiseverbot für Deutschland auferlegt wurde. Zudem lag gegen den 19-Jährigen ein offener Haftbefehl des Amtsgerichts Berlin vor. Er wurde 2023 wegen Körperverletzung zu einer Freiheitsstrafe von 5 Jahren und 6 Monaten verurteilt, von der noch 595 Tage abzusitzen waren. Er wurde inhaftiert, während der 33-Jährige nach Polen zurückgeschoben wurde.

Auch am 24. Januar 2026 um 09:10 Uhr versuchte ein 28-jähriger Ukrainer über die B 178n bei Zittau einzureisen. Da in seinem ukrainischen Reisepass kein Aufenthaltstitel vorhanden war und eine Überprüfung in Polen ergab, dass er sich nur dort aufhalten durfte, wurde er angezeigt und nach Polen zurückgewiesen.

Ein 47-jähriger Pole, der am 24. Januar 2026 um 15:30 Uhr von Bundespolizisten am Bahnhof Löbau kontrolliert wurde, nutzte nicht nur den Zug von Görlitz ohne gültigen Fahrschein, sondern hatte auch ein Einreiseverbot für Deutschland. Er wurde in beiden Fällen angezeigt und anschließend nach Polen abgeschoben.

Quelle: Presseportal

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