Ein polnischer Staatsangehöriger wurde aufgrund eines Haftbefehls kontrolliert. Sein Chef zahlte die Geldstrafe und verhinderte seine Inhaftierung, sodass er seine Reise fortsetzen konnte.
Ludwigsdorf, Görlitz, Arnsberg: Chef begleicht Strafbefehl, rettet Mitarbeiter vor Haft

Ludwigsdorf, Görlitz, Arnsberg (ost)
Während der vorübergehenden Wiedereinführung der Grenzkontrollen hat die Bundespolizeiinspektion Ludwigsdorf am vergangenen Wochenende insgesamt 25 Fahndungstreffer festgestellt.
In den meisten Fällen wurden die Fahndungsnotierungen verwendet, um eine ladungsfähige Adresse für weitere Strafverfahren zu ermitteln. Nachdem die betroffenen Personen ihre Wohnanschrift angegeben hatten, konnten sie ihre Reise fortsetzen.
Ein besonderer Fall, der den Einsatzkräften in Erinnerung bleiben dürfte, war der eines 24-jährigen polnischen Staatsangehörigen. Bei seiner Kontrolle am Sonntag um 9.00 Uhr am Autobahngrenzübergang Ludwigsdorf an der BAB 4 stellten die Beamten fest, dass gegen den Mann ein Haftbefehl der Staatsanwaltschaft Arnsberg vorlag. Der Hintergrund war eine Verurteilung wegen Trunkenheit im Verkehr.
Da der 24-Jährige die geforderte Geldstrafe in Höhe von 5.482 Euro nicht selbst aufbringen konnte, drohte ihm die Inhaftierung. Die Wende brachte schließlich ein Anruf bei seinem deutschen Arbeitgeber: Der Chef erschien persönlich gegen Mittag bei der Dienststelle und zahlte den vollständigen Betrag. Er beglich damit den offenen Strafbefehl und verhinderte ein längeres Fehlen seines Mitarbeiters.
Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen konnte der Mann gemeinsam mit seinem Arbeitgeber die Dienststelle verlassen und seine Reise fortsetzen.
Quelle: Presseportal








