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Ludwigsdorf, Görlitz, BAB4: Unerlaubte Einreisen verhindert

Beamte der Bundespolizei haben 14 unerlaubte Einreisen an der Grenze zu Polen gestoppt. Strafverfahren wurden eingeleitet und Personen zurückgewiesen.

Bundespolizei
Foto: Presseportal.de

Ludwigsdorf, Görlitz, BAB4 (ost)

Im Zuge der grenzpolizeilichen Einreisekontrollen an den Grenzen zu Polen haben Beamte der Bundespolizei seit Montag insgesamt 14 unerlaubte Einreisen im Bereich der Bundespolizeiinspektion Ludwigsdorf vereitelt. An diesem Tag wurden seit Mitternacht sieben Feststellungen gemacht.

Am Dienstagvormittag führten die Einsatzkräfte auf der Autobahn in Ludwigsdorf eine Kontrolle durch, bei der ein 46-jähriger pakistanischer Staatsbürger als Beifahrer in einem Lkw einreisen wollte. Bei der Überprüfung durch die Grenzpolizei legte er lediglich einen abgelaufenen polnischen Aufenthaltstitel vor. Nach weiteren Untersuchungen war noch keine Entscheidung über eine Verlängerung getroffen worden. Gegen den Mann wurde ein Strafverfahren wegen unerlaubter Einreise und Aufenthalt eingeleitet; außerdem wurde ihm die Einreise verweigert. Anschließend wurde er nach Polen zurückgeschickt.

Die anderen festgestellten Personen waren ausschließlich ukrainische Staatsbürger. Sie hatten sich bereits länger als die erlaubten 90 Tage im Schengenraum aufgehalten und besaßen in den meisten Fällen nur nationale Aufenthaltsrechte für Polen. Gegen sie wurden ebenfalls Strafverfahren wegen unerlaubter Einreise und Aufenthalt eingeleitet. Mit Ausnahme eines Falls wurden alle Personen aufgrund einer Einreiseverweigerung nach Polen zurückgeschickt. Eine Person wurde an die zuständige Ausländerbehörde in Deutschland übergeben.

Quelle: Presseportal

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