Die Bundespolizei stoppte einen kolumbianischen Staatsbürger, der illegal im Schengen-Raum lebte. Nach Festnahme und Strafverfahren wurde er nach Polen zurückgeschickt.
Ludwigsdorf, Görlitz, Niesky, Hoyerswerda: 30-jähriger Kolumbianer im Eurocity gestoppt

Ludwigsdorf, Görlitz, Niesky, Hoyerswerda (ost)
Die Bundespolizei überwacht Züge aus Polen an der Grenze. Am Samstagmittag um 11.30 Uhr kontrollierten Beamte den Eurocity 132 aus Wroclaw (Breslau).
Während der Kontrolle wurde ein 30-jähriger kolumbianischer Staatsbürger entdeckt. Er wies sich mit einem gültigen Reisepass aus. Allerdings überstieg seine Aufenthaltsdauer im Schengen-Raum von 321 Tagen deutlich die erlaubten 90 Tage.
Der 30-Jährige konnte weder einen Aufenthaltstitel noch ein Visum vorzeigen, um seinen Aufenthalt zu legitimieren. Er behauptete, versehentlich nach Deutschland gereist zu sein, obwohl er eigentlich nach eigenen Angaben zuletzt in Polen lebte.
Die polnischen Behörden hatten den Mann bereits zur Ausreise aufgefordert, wie die Fahndungskontrolle ergab.
Die Bundespolizisten nahmen den Mann fest, leiteten ein Strafverfahren ein und verweigerten ihm die Einreise. Nach Abschluss aller Maßnahmen wurde er nach Polen abgeschoben.
Quelle: Presseportal








