Bundespolizei stoppt Pkw mit gestohlenem Werkzeug und zwei polnischen Insassen, die keine Ausweisdokumente vorlegen konnten.
Ludwigsdorf, Görlitz, Podrosche, Bad Muskau: Verdächtiger Diebeszug an der Grenze verhindert

Ludwigsdorf, Görlitz, Podrosche, Bad Muskau (ost)
In der Nacht vergangenen Nacht kontrollierten Beamte der Bundespolizei gegen 2:30 Uhr am Grenzübergang Podrosche einen Pkw mit polnischem Kennzeichen im Rahmen der Grenzkontrollen. Der Fahrer war 27 Jahre alt, der Beifahrer 41 Jahre alt und beide waren polnische Staatsangehörige.
Die beiden Insassen hatten keine Ausweisdokumente bei sich und gaben ihre persönlichen Daten nur mündlich an. Der Fahrer konnte auch keinen Führerschein vorzeigen. Die Beamten überprüften daher die Angaben im polizeilichen Fahndungssystem und nahmen auch digitale Fingerabdrücke unter die Lupe.
Es stellte sich heraus, dass die Fahrerlaubnis des 27-Jährigen in Polen für ungültig erklärt worden war, weshalb er nicht berechtigt war, das Fahrzeug zu führen. Außerdem waren beide Männer der Polizei bereits wegen Diebstahls in Sachsen und Brandenburg bekannt.
Bei einer genaueren Kontrolle im Anschluss fanden die Beamten im Fahrzeug eine umfangreiche Ausrüstung, die auf einen möglichen Diebstahl hindeutete, darunter einen Bolzenschneider, Brecheisen und einen Akkutrennschneider. Die beiden Männer machten keine Angaben zur Herkunft der Werkzeuge. Als die Beamten feststellten, dass die Seriennummer des Akkutrennschneiders als gestohlen gemeldet war, erhielten sie keine Erklärung.
Da das Werkzeug dem Fahrer zugeordnet werden konnte, leiteten die Beamten ein Strafverfahren wegen Hehlerei ein und stellten den Akkutrennschneider sicher. Zudem wurde dem 27-Jährigen das Fahren ohne Fahrerlaubnis vorgeworfen. Das übrige Werkzeug wurde ebenfalls zur Gefahrenabwehr sichergestellt und die Weiterfahrt untersagt.
Die beiden Männer entschieden sich gegen die Einreise. Sie wurden von einem Ersatzfahrer abgeholt und nach Polen zurückgebracht.
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Sachsen für 2023
Im Jahr 2023 gab es in Sachsen insgesamt 69.325 Verkehrsunfälle. Davon waren 7.684 Unfälle mit Personenschaden, was 11,08% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 997 Fälle aus, was 1,44% entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 447 Fällen registriert, was 0,64% aller Unfälle ausmacht. Die meisten Unfälle, nämlich 60.197, waren übrige Sachschadensunfälle, was 86,83% aller Unfälle entspricht. Innerorts gab es 6.069 Unfälle (8,75%), außerorts (ohne Autobahnen) 2.922 Unfälle (4,21%) und auf Autobahnen 918 Unfälle (1,32%). Insgesamt gab es 130 Getötete, 1.757 Schwerverletzte und 8.022 Leichtverletzte.
| 2023 | |
|---|---|
| Verkehrsunfälle insgesamt | 69.325 |
| Unfälle mit Personenschaden | 7.684 |
| Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 997 |
| Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 447 |
| Übrige Sachschadensunfälle | 60.197 |
| Ortslage – innerorts | 6.069 |
| Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 2.922 |
| Ortslage – auf Autobahnen | 918 |
| Getötete | 130 |
| Schwerverletzte | 1.757 |
| Leichtverletzte | 8.022 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)








