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Ludwigsdorf: Visaerschleichung bei Einreisekontrolle aufgedeckt

Die Bundespolizei kontrollierte einen 49-jährigen kasachischen Staatsangehörigen mit bulgarischem Kurzzeitvisum. Verdacht der Visaerschleichung und unerlaubter Einreise.

Bundespolizei
Foto: Presseportal.de

Görlitz, Ludwigsdorf, BAB4 (ost)

In der Nacht wurde um 2 Uhr von der Bundespolizei am Autobahngrenzübergang Ludwigsdorf auf der BAB 4 ein 49-jähriger kasachischer Staatsbürger bei der Einreise kontrolliert.

Er identifizierte sich mit seinem Reisepass und einem bulgarischen Kurzzeitvisum für touristische Zwecke. Er gab an, seine Familie in Ginsheim-Gustavsburg in Hessen besuchen zu wollen. Dieser Zweck wäre grundsätzlich mit dem Visum vereinbar gewesen. Die Beamten wurden jedoch misstrauisch gegenüber dem ausstellenden Staat des Visums. Um ein bulgarisches Kurzzeitvisum zu erhalten, müssen Aufenthaltsgründe mit Bezug zu Bulgarien vorgelegen haben.

Aus diesem Grund hegte die Beamten Zweifel an der Plausibilität des ausgestellten Visums.

Nach einer gründlicheren Befragung erhärtete sich der Verdacht der Visaerschleichung. Es stellte sich heraus, dass bei der Antragstellung falsche Angaben gemacht wurden und der Betroffene selbst offenbar nicht daran beteiligt war.

Die Bundespolizei leitete ein Strafverfahren wegen des Verdachts der Visaerschleichung sowie wegen unerlaubter Einreise und Aufenthalt ein.

Nach Abschluss aller strafprozessualen Maßnahmen wird dem Mann die Einreise verweigert und er wird nach Polen zurückgeschickt.

Quelle: Presseportal

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